Montag, 26. März 2018

Kurzrezension: Warum sie sterben musste von Mindy Mejia

Titel: Warum sie sterben musste 

Autorin: Mindy Mejia

Übersetzer: Jörn Ingwersen

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442484170

ISBN-13: 978-3442484171

Preis: 10,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sie war eine gute Schülerin. Sie war eine gute Tochter. – Sie war nicht die, für die man sie hielt ... und musste dafür mit dem Leben bezahlen: Für Sheriff Del Goodman bricht eine Welt zusammen, als er in der durch zahlreiche Messerstiche grausam zugerichteten weiblichen Leiche, die in einer verlassenen Scheune gefunden wurde, Henrietta Hoffman erkennt. Hattie, die einzige Tochter seines besten Freundes, die für Del fast wie ein eigenes Kind war. Er schwört, ihren Mörder zur Strecke zu bringen, doch je tiefer Del nachforscht, umso mehr wird alles erschüttert, was er über Hattie zu wissen meinte. Offenbar hatte die junge Frau viele Gesichter, und sie spielte ein gefährliches Spiel – mit einem viel zu hohen Einsatz …

 

 


Lesegrund: 

Die wenigen Worte des Klappentextes haben bei diesem Buch direkt meinen "Möchte ich lesen - Radar" anspringen lassen.  Ich habe mich auf eine geheimnisvolle und spannende Geschichte gefreut.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Del Goodman. Del arbeitet als Sheriff, aber dieses Mal bricht bei einem Leichenfund seine Welt zusammen. Die junge Frau, die mit zahlreichen Messerstichen brutal getötet wurde, ist die Tochter von Del's bestem Freund gewesen und auch für ihn war Henrietta wie eine Tochter. Del ist entschlossener denn je, den Mörder zu finden und beginnt direkt mit den Nachforschungen. Doch schon nach kurzer Zeit muss Del einsehen, dass Henrietta viele Gesichter hatte, von denen er lediglich eines kannte und sie ist Risiken eingegangen, die dieses Mal einen zu hohen Einsatz  mit sich brachten ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Mindy Mejia ist ansprechend und leicht zu lesen. Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Henrietta, Peter und Del. Diese Erzählform hat mir gut gefallen, da ich so immer Lust hatte mehr zu erfahren und stets gerne weitergelesen habe.  



 Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls ziemlich gut gefallen. Ich fand es schön, dass man die Personen gut kennenlernen konnte und auch einiges über ihre / seine Beweg - und Hintergründe erfahren hat. Die Geschichte wird durch die drei erzählenden Charaktere dominiert, was ich aber als passend empfunden habe. 

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat Mindy Mejia sehr gut gehalten. Das war, meiner Meinung nach, vorallem den verschiedenen Erzählsträngen zu verdanken. Durch die wechselnden Perspektiven war meine Neugier auf die weiteren Entwicklungen konstant gegeben und das hat mir echt gut gefallen. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat die Autorin durch verschiedene Aspekte schön vermittelt. Besonders bewegend fand ich dabei die Perspektive von Del, denn hier kam deutlich rüber, dass er geschockt war und auch leidet, als er feststellt, dass Henrietta viele, unterschiedliche, und nicht nur liebe Seiten an sich hatte. Bei Henrietta hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr Tiefgang, was die Gefühle angeht gewünscht, aber alles in allem ist es eine schöne Darstellung gewesen.

 

Bei "Warum sie sterben musste" habe ich es genossen mit Del nach und nach das Rätsel um Henrietta und ihr Schicksal zu lösen. Besonders schön fand ich den Handlungsaufbau und dass die Geschichte oft spannend ist!