Samstag, 24. Februar 2018

Kurzrezension: Dies ist keine Liebesgeschichte von José A. Pérez Ledo

Titel: Dies ist keine Liebesgeschichte

Autor: José A. Pérez Ledo

Übersetzerin: Johanna Schwering

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3492060633

ISBN-13: 978-3492060639

Preis: 16,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Daniel Durán glaubt nicht an die Liebe. Der Mittdreißiger ist überzeugt, dass die großen Gefühle nichts weiter sind als ein gefaktes Produkt aus der Traummaschinerie Hollywood. Deshalb fällt er aus allen Wolken, als seine beste Freundin Sara ihn bittet, ihr Trauzeuge zu werden. Doch während der Hochzeitsvorbereitungen lernt der neurotische Daniel die quirlige, verrückte und ziemlich hübsche Kindergärtnerin Eva kennen und mit einem Mal ist er sich seiner Überzeugungen gar nicht mehr so sicher. Hollywood hin oder her – Eva will erobert werden. Und plötzlich erlebt Daniel seine ganz persönliche Liebesgeschichte ...

 

 


Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat mich der Titel gleich neugierig gemacht und auch der Inhalt klang nach einer wirklich schönen Geschichte, die von mir gelesen werden wollte. 

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Daniel Durán. Daniel ist Mitte dreißig und überzeugt davon, dass es die große Liebe nur auf der Leinwand gibt. Als seine beste Freundin Sara ihn bittet ihr Trauzeuge zu werden ist er überrascht und als er kurze Zeit später während seiner journalistischen Arbeit, bei einem Auftraggeber auf Eva trifft, beginnt eine aufregende Zeit. Die smarte Kindergärtnerin trifft ihn mitten ins Herz und plötzlich muss der Protagonist sich ernsthaft fragen, ob es die großen Gefühle vielleicht doch geben könnte ...


Schreibstil: 

Der Schreibstil von José A. Pérez Ledo hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und humorvoll und die öfter auftretenden ironischen Passagen haben mich gut unterhalten.

 

 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere habe ich als gut empfunden, wobei ich sagen muss, dass mir die skurillen Eigenschaften des Protagonisten ab und an etwas zu überzogen wirkten. Das sollte wahrscheinlich den Humor noch besser zum tragen bringen, aber, in meinen Augen, wäre hier etwas weniger, manchmal mehr gewesen. Die anderen Charaktere habe ich als liebevoll gezeichnet empfunden und was mir bei Daniel gut gefallen hat war, dass eine Entwicklung vonstatten ging. 

 

Spannung: 

Also, langweilig ist mir beim Lesen dieser Geschichte keinmal gewesen, auch wenn es nicht spannend war. Es war interessant und ich habe mich durch die gute Handlung toll unterhalten gefühlt. Und letzteres auch ohne richtige Spannungsmomente. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat der Autor schön dargestellt. Auch wenn ich mir manchmal etwas mehr Empathie für den Protagonisten gewünscht habe. Daniel ist sehr eigen, aber dennoch ein toller Charakter. Seine Entwicklung und die zarte Liebesgeschichte haben mir ein wohliges Gefühl verschafft. Es gab keine großen Höhen und Tiefen, aber die Momente in denen Emotionen gezeigt wurden wirkten durchaus authentisch, was ich sehr schön fand. 

 

"Dies ist keine Liebesgeschichte" ist ein unterhaltsamer Roman mit viel Humor. Manches war mir etwas zu übertrieben dargestellt, aber ich hatte, mit dieser Geschichte, dennoch schöne, kurzweilige Lesestunden.