Dienstag, 27. Februar 2018

Kurzrezension: Die Rivalin von Michael Robotham

Titel: Die Rivalin

Autor: Michael Robotham

Übersetzer: Kristian Lutze

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3442314097

ISBN-13: 978-3442314096

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Agatha, Ende dreißig, Aushilfskraft in einem Supermarkt und aus ärmlichen Verhältnissen, weiß genau, wie ihr perfektes Leben aussieht. Es ist das einer anderen: das der attraktiven Meghan, deren Ehemann ein erfolgreicher Fernsehmoderator ist und die sich im Londoner Stadthaus um ihre zwei Kinder kümmert. Meghan, die jeden Tag grußlos an Agatha vorbeiläuft. Und die nichts spürt von ihren begehrlichen Blicken. Dabei verbindet die beiden Frauen mehr, als sie ahnen. Denn sie beide haben dunkle Geheimnisse, in beider Leben lauern Neid und Gewalt. Und als Agatha nicht mehr nur zuschauen will, gerät alles völlig außer Kontrolle ...

 

 


Lesegrund:

Hier war es der Klappentext, der direkt meine Neugier wecken konnte. Ich war sehr gespannt, was mich mit Agatha und Meghan erwarten würde.

 

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Agatha und Meghan. Agatha ist Ende dreißig und arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt. Ihr perfektes Leben sieht aus, wie das von Meghan. Meghan ist eine attraktive Frau, die einen erfolgreichen Ehemann und zwei süße Kinder hat. Doch Meghan bemerkt Agatha nicht einmal und ahnt nichts davon, dass die andere begehrt, was sie selber hat. Aber was beide am wenigsten ahnen ist, dass sie einige Dinge verbinden und dies sind nicht zuletzt die dunklen Geheimnisse ...


Schreibstil: 

Der Schreibstil von Michael Robotham hat mir gut gefallen. Der Autor hat einen klaren Schreibstil, den ich gerne lese. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form, abwechselnd aus der Sicht von Meghan und Agatha. 



Charaktere:

Die Charaktere, allen voran die beiden Protagonistinnen hat Michael Robotham gut ausgearbeitet. Es gab genügend Tiefgang, aber keine detailverliebten Beschreibungen. Ich habe die Mischung als gelungen empfunden, besonders als mehr und mehr klar wurde wie sich bestimmte Dinge miteinander verknüpfen. Spannend war auch zu sehen, wie die Protagonistinnen emotionale Momente meistern und dies schildert der Autor auf eine clevere Art und Weise.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat Herr Robotham eher auf einem mittleren Niveau angesiedelt. Ich habe das Buch oftmals mehr als Spannungsroman und weniger als Thriller empfunden. Die psychologische Komponente bringt gute Spannungsmomente, aber ab und an, war mir die Handlung etwas zu gestreckt, was die große Spannung, bei mir, leider nicht oft aufkommen lassen hat.

 

Emotionen:  

Die Emotionen sind ein großer Aspekt in dieser Geschichte und ich finde, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, diese überzeugend und ansprechend rüberzubringen. Ich mochte die Erzählform und hatte dadurch das Gefühl den Protagonistinnen auch deutlich näher zu sein. Das hat mir gut gefallen. 

 

Mit "Die Rivalin" hat mir Herr Robotham spannende und emotionale Lesestunden beschert. Auch wenn es für mich eher ein Spannungsroman, als ein Thriller, ist, habe ich mich super unterhalten gefühlt!