Donnerstag, 9. November 2017

Zeit für Klassiker # 5 Rezension: Frankenstein von Mary Shelley

Titel: Frankenstein

Autorin: Mary Shelley

Übersetzer: Alexander Pechmann

Nachwort von: Georg Klein

Verlag: Manesse

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3717523708

ISBN-13: 978-3717523703

Preis: 22,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

«Eine der großen moralischen Erzählungen der europäischen Literatur.» (Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Die Faszination des Frankenstein-Mythos ist bis heute ungebrochen. Mary Shelleys spannendes Meisterwerk lotet die Grenzen unserer Fantasie aus und erweckt einen ewigen Traum zum Leben: den Traum von der Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens.

Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, aus toter Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark. Entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Dessen verzweifelte Suche nach Nähe und Akzeptanz endet in Chaos und Verwüstung. Als das Wesen nach und nach Rache an Frankensteins Familie nimmt, beschließt dieser, seine Kreatur zu jagen und zu töten… Das Erstlingswerk einer 19-Jährigen entstand als Gruselgeschichte zum Vorlesen im Freundeskreis. Der jungen Mary Shelley gelang einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der seit nunmehr 200 Jahren und auch heute noch gültige Fragen zur Verantwortung des Menschen über seine Schöpfung stellt. Zum Jubiläumsjahr veröffentlichen wir eine Übersetzung der Urfassung von 1818.

 

 


Meine Meinung: 

"Frankenstein" ist ein Roman der Autorin Mary Shelley und wurde von mir in einer neuen Übersetzung der Urfassung von 1818 gelesen. Auf diesen Klassiker war ich schon sehr gespannt, da ich die Geschichte um Frankenstein nur in groben Zügen kenne und auch auf die Feinheiten gespannt war. 

 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Victor Frankenstein. Frankenstein ist ein ehrgeiziger Forscher und nach vielen Jahren der Experimente ist es ihm letztlich gelungen aus toter Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis erschüttert selbst ihn zutiefst und daher überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Keiner ahnt, dass das Wesen nur Nähe sucht und akzeptiert werden möchte, denn was es zeigt endet in Verwüstung und riesigen Chaos. Nach und nach nimmt das Wesen Rache an Frankensteins Familie und dieser selbst sieht sich nun gezwungen das Wesen zu töten ...


 

 

Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Mary Shelley's Schreibstil ist anschaulich und bildhaft und er lässt sich problemlos lesen. Ich habe viele Beschreibungen als detailliert empfunden und manchmal leider auch als ein bisschen zu ausufernd. Ich fand es allerdings schön, dass ich mir die Dinge gut vorstellen konnte. Die Buchidee ansich ist, ganz außer Frage, grandios und auch die Themeninhalte sind wirklich klasse. 


Die Aufmachung des Buches gefällt mir in dieser neuen Form leider nicht so gut. Ich finde das Pink als Hintergrund nicht passend, aber das ist ja auch reine Geschmackssache. Das Format und die Qualität des Buches, inklusive des praktischen Lesebändchens fand ich hingegen sehr gut. 


Die Ausarbeitung der Charaktere habe ich als gelungen empfunden und besonders Frankensteins Monster fand ich wunderbar tiefgründig gezeichnet. Die Entwicklungen bieten eine bunte Mischung an Emotionen und Themen, über die man automatisch nachdenken muss. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch die Spannung blieb nicht aus, obwohl ich mir in diesem Punkt etwas mehr erhofft hatte. 

 

"Frankenstein" ist ein Klassiker, der mich mit seiner interessanten und weitreichenden Thematik nicht nur unterhalten, sondern auch bewegen konnte. 

 

1 Kommentar:

  1. Hallo Petra,

    selten, dass man auf "Frankenstein" trifft! Ich muss dir zustimmen, ich mir ist das Werk unter die Haut gegangen. Allerdings hatte ich es mir auch etwas spannender und nicht so emotional vorgestellt. Lesenswert ist es allemal!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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