Donnerstag, 29. Mai 2014

Rezension: Oh Happy Dates

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Oh Happy Dates

Autorin: Lucy-Anne Holmes

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442375126

ISBN-13: 978-3442375127

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sie ist jung. Sie ist witzig, hübsch und intelligent. Sie hatte 351 Tage keinen Sex, kein Date, keinen Freund. Nichts läuft, aber irgendetwas läuft extrem schief, und Sarah Sargeant will es wissen: Wie findet man ihn, den richtigen Mann? Sie startet einen Blog und ihre neue Mission: 50 Wege, Mr. Right zu finden. Ihre Fangemeinde im Netz fiebert mit, als sie sich in den umwerfenden Paul verliebt. Paul, der nur einen Fehler hat: seine kleinen Gedächtnislücken. Oder wie konnte er sonst vergessen, seine Freundin zu erwähnen …?
  

Meine Meinung: 

Sarah Sargeant ist die Protagonistin in diesem Buch. Sie ist 29 und schon längere Zeit Single. Sie bezeichnet sich gern als Karrierefrau, die sie aber nur bedingt ist, was sehr witzig wirkt. Sarah wohnt mit ihrem besten Freund Simon in einer Wohngemeinschaft und arbeitet als Schauspielerin. Da dort die Jobs für sie aber bisher rar gesät waren, kellnert sie nebenbei. Die Protagonistin erinnert mich ein bisschen an Bridget Jones und der witzige Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht in die Geschichte reinzufinden. "Oh happy Dates" ist aus Sarahs Perspektive geschrieben und punktet gleich zu Beginn mit amüsanten Gedankengängen und witzigen Geschehnissen im Leben der Protagonistin. Sarahs Dad kommt nämlich auf die gloreiche Idee seine Single Tochter für eine Reality Show anzumelden, damit sie die Chance bekommt Männer kennenzulernen. Sarah ist entsetzt, aber letztendlich enttäuscht als sie nicht genommen wird. Nach und nach wächst in ihr der Wunsch nach einem Mann in ihrem Leben und sie beschließt einen Blog anzufangen mit dem Ziel 50 Arten vorzustellen einen Mann kennenzulernen, was sich anders als gedacht entwickelt. 

 

Mir hat die Geschichte um Sarah und ihre kleine Midlife Crisis recht gut gefallen. Ich habe viel geschmunzelt und wurde gut unterhalten, wer allerdings nach etwas anspruchsvollem Sucht wird hier enttäuscht werden. Die Charaktere haben mir gut gefallen, besonders Sarahs Mitbewohner Simon. Lediglich der Schluss war mir zu aufgesetzt und zu schnell abgehandelt vor, da hätte man meiner Meinung nach vorher eher Dinge weglassen können. Und liebe Ladys es werden keine 50 Wege einen Mann zu finden, der zu einem passt vorgestellt, es sind deutlich weniger. Wer Bridget Jones mag wird mit "Oh happy dates" sicherlich auch einige unterhaltsame Stunden Lesevergnügen erleben! 

 

 

Mittwoch, 28. Mai 2014

Rezension: Verstummt

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Verstummt

Autorin: Karin Slaughter

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 528

ISBN-10: 3442372216

ISBN-13: 978-3442372218

Preis: 9,95 Euro

 







 

 

Inhalt: 


Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin. Michael wird daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bis sie sein Feind wurde. Nur wenig später verschafft sich das Böse dann Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern …

 

Meine Meinung: 

Die Buchreihe von Karin Slaughter geht mit neuen Ermittlern weiter und ich war nachdem mir die Bücher um Sara Linton und Jeffrey Tolliver so gut gefallen hatten gespannt, ob mir auch die neuen Inhalte mit anderen Ermittlern gefallen würden. "Verstummt" beginnt mit einem Mord an einer Prostituierten, die auf erschreckende Weise missbraucht und verstümmelt wurde. Detective Michael Ormewood wird mit dem Fall betraut erhält aber ungewollte Unterstützung von Will Trent, der die Ermittlungen unterstützen soll. Trent ist ein sehr guter Agent und nimmt seine Aufgaben sehr ernst und man merkt schnell, dass zwischen diesen beiden Männern Welten liegen. Nach den ersten zaghaften Ermittlungsversuchen gibt es im Buch einen neuen Erzählstrang, der von einem mittlerweile entlassenen Pädophilen berichtet, der versucht sich in seinem Leben neu einzurichten und dabei durch Zufall erfährt, dass jemand jahrelang seine Identität benutzt hat. Die unterschiedlichen Erzählstränge haben für mich leider etwas von der Spannung des eigentlichen Thrillers herausgenommen was ich schade fand, obwohl mir die Geschichte des mit 16 Jahren verurteilten Ex Häftlings gut gefallen hat. In der Geschichte um die Ermittlung zu den eigentlichen Fällen war mir teilweise viel zuviel privates Thema. Gepunktet hat Slaughter hierbei aber für mich wieder mit den Charakteren besonders mit Will Trent. Im letzten Drittel des Buches gingen die Ermittlungen dann Schlag auf Schlag, sodass sich "Verstummt" für mich schnell zuende lesen liess. Die neuen Charaktere in Karin Slaughters Romanen bieten für mich einiges an Potenzial, im Positiven, wie auch im Negativen, letzteres zum Beispiel bei Angie Polanski.

 

Zu guter Letzt kann ich nur sagen, dass "Verstummt" einen richtigen Thriller Fan wahrscheinlich enttäuschen wird, es ist für mich eher ein Spannungsroman, der aber zwischendurch auch eher die Schicksale der Protagonisten beleuchtet, anstatt das Augenmerk auf die Spannung und den Nervenkitzel zu legen. 

 

 

Dienstag, 27. Mai 2014

Rezension: Season of desire - Momente des Verlangens


Titel: Season of desire - Momente des Verlangens

Autorin: Sadie Matthews

Verlag: Fischer Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 359603020X

ISBN-13: 978-3596030200

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Freya Hammond ist an Luxus gewöhnt. Was sie befiehlt, bekommt sie – sofort. Jetzt will sie weg aus ihrem Chalet in den Alpen. Miles, der neue, coole Bodyguard, fährt sie - trotz eines Schneesturms. Nach einem Unfall retten sie sich in eine verlassene Hütte. Jetzt ist es Miles, der die Befehle gibt, Freya muss sich fügen. Heftige Gefühle, nie gekanntes Begehren brechen in ihr auf. In dieser abgeschiedenen Welt gelten die alten Regeln auf einmal nicht mehr. Und nur hier können Freya und Miles einer Leidenschaft verfallen, der keine Grenzen mehr gesetzt sind…

 

 

 

Meine Meinung: 

"Season of desire - Momente des Verlangens" ist das erste Buch, welches ich von Sadie Matthews gelesen habe und ich muss sagen, dass mir ihr Schreibstil sehr gut gefällt. Durch das gesamte Buch habe ich ihren bildhaften und lockeren Schreibstil sehr genossen. Das Buch ist aus der Ich- Perspektive der Protagonistin Freya Hammond erzählt und daher hatte ich das Gefühl gleich mitten im Geschehen zu sein. Freya ist eine 23 jährige Frau, die mit ihren zwei jüngeren Schwestern und ihrem Vater und ihrer verhassten Stiefmutter zusammenlebt. Sie hat das Glück, dass ihr Vater ein Vermögen besitzt, was es ihr erlaubt durch die Welt zu jetten ohne sich über Kosten Gedanken machen zu müssen. Aber es gibt auch eine andere Seite an der arrogant wirkenden jungen Frau, die vermuten lässt, dass sie in ihrem Leben schon Schlimmes erlebt haben muss. Freya leidet unter der Kontrollsucht ihres Vaters und ist lieber irgendwo, als in ihrem Zuhause. Matthews gelingt es toll, die Gefühle der Protagonistin rüberzubringen, die sich von der vermeintlichen "Prinzessin auf der Erbse", zu einer toughen jungen Frau entwickelt.

 

Freya ist Single, als sie sich mit ihrem Bodyguard Miles, den sie zu Beginn gar nicht leiden kann auf dem Weg zum Flughafen befindet, um ihrem Leben zu entfliehen. Kurz zuvor hatte sie erfahren, dass ihr Freund sie betrogen hatte und sie möchte zu einem Freund, als sie auf der vereisten Straße einen Unfall erleben, den Freya nur überlebt, da Miles sie aus dem Auto rettet. Der Bodyguard macht sich auf der Suche nach einer Notunterkunft und wird auch fündig. Er kümmert sich fürsorglich um Freya und sie bemerkt mehr und mehr, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Nach einer Weile treffen die beiden eine Art Abmachung, und beschließen, dass alles was in der Nothütte passiert auch dort bleibt und dass keiner von ihnen danach ein Wort darüber verliert. Es folgen heisse Stunden und Freya merkt nach ihrer Rettung, dass sie Miles nicht verlieren möchte...

 

Die Charaktere in diesem Buch fand ich toll ausgearbeitet, was mir sehr wichtig ist. Freya und auch Miles haben einiges in ihrem Leben erlebt, was sie bis heute prägt und den Protagonisten Tiefgang verleiht. Die Erotik kommt in diesem Buch nicht zu kurz, wird aber auch nicht zu sehr als Lückenfüller genutzt, was mich in manchen anderen Büchern dieses Genres schon genervt hatte. "Momente des Verlangens" ist eine tolle Mischung aus Liebe, Erotik und Spannung und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Trilogie. 

 

 

  

Montag, 26. Mai 2014

Rezension: Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen


Titel: Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen

Autorin: Katie MCGarry

Verlag: Oetinger

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3789142727

ISBN-13: 978-3789142727

Preis: 18,95 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Echo war das beliebteste Mädchen der Schule. Bis zu jener Nacht, die ihr Leben für immer veränderte. Was damals wirklich passiert ist, weiß sie selbst nicht. Sie weiß nur eins: Alles soll wieder normal werden. Noah ist der coole Draufgänger und berüchtigte Mädchenschwarm. Er hält sich nicht an Regeln und normal kennt er schon lange nicht mehr. Echo und Noah haben nichts gemeinsam, ihre Vergangenheit steht zwischen ihnen. Und doch können sie nicht voneinander lassen. 

 

 

Meine Meinung: 

"Noah und Echo" war mir allein schon durch das besondere Cover aufgefallen und der Klappentext versprach eine ebenso besondere Geschichte, daher habe ich mich gefreut es auch lesen zu dürfen. In dem Buch geht es um Noah und Echo und jeder dieser beiden Jugendlichen hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Echo ist an ihrer Schule eines der beliebtesten Mädchen gewesen, doch nach einem Geschehnis an das sie sich selbst nicht einmal erinnern kann, bleiben ihr viele Narben auf den Armen und noch mehr auf ihrer Seele. Nachdem Echo wieder in die Schule kommt gibt es viele Gerüchte und sie wird mehr und mehr zur Aussenseiterin, was ihr sehr zusetzt, denn Echo wünscht sich nichts mehr als eine Normalität, die sie schon solange nicht mehr hat. Auf Noah trifft Echo, weil ihre Schulpsychologin, bei der sie in Therapie ist, möchte, dass sie ihm Nachhilfe gibt. Vorher kannte sie ihn nur vom sehen, da er zu einer Gruppe Jugendlichen gehörte, die nichts mit den beliebten Schülern zu tun haben. Nach einem holprigen Start freunden sich Noah und Echo schnell an und bald entwickelt sich auch Liebe zwischen den beiden. Sie unterstützen sich gegenseitig und fühlen sich doch immer wieder jeder für sich hilflos. Und als endlich alles gut zu werden scheint fällt Echo eine schwere Entscheidung...

 

Dieses Buch ist in Ich Form geschrieben und wird jeweils abwechselnd aus der Sicht von Noah und Echo erzählt, das hat das reinfinden in die Geschichte sehr leicht gemacht. Besonders toll fand ich wie gut Katie MCGarry es schafft die Gedanken und die Emotionen der beiden Jugendlichen herüberzubringen. Ich habe teilweise richtig mitgelitten. Die Geschichten der beiden Protagonisten sind spannend und gefühlvoll ausgearbeitet und auch die traumatischen Erfahrungen werden glaubwürdig erzählt. "Noah und Echo" ist eine spannende Liebesgeschichte, aber auch noch soviel mehr. Es bezieht auch die Zweifel ein, die alltäglichen, wie das Ansehen in der Schule und die Frage was im Leben wirklich wichtig ist und was man braucht um sich "normal" zu fühlen. Und nicht zuletzt die Frage was schon normal ist. Diese tolle Geschichte hat mich auch zum Nachdenken gebracht, was mir sehr gut gefallen hat. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Must-Read. 

 

 

 

 

 

Freitag, 23. Mai 2014

Rezension: Liebe auf den ersten Klick

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Liebe auf den ersten Klick

Autorin: Emma Garcia

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3442382882

ISBN-13: 978-3442382880

Preis: 8,99 Euro

 

 





 

 

 

 

 

Inhalt: 


Kurz vor ihrer Hochzeit wird Viv Summers zum dritten Mal von ihrem Verlobten Rob sitzen gelassen – diesmal aber richtig. In ihrer Verzweiflung sucht sie online Trost und kommt dabei auf eine geniale Idee: Sie ruft nevergoogleheartbreak. com ins Leben, eine Website gegen Liebeskummer! Wenn Viv sich nur selbst an die Tipps halten würde, die sie dort gibt ... Dann hätte sie sich bei ihrem Wiedersehen mit Rob – auf einer Hochzeit! – wohl keine blutige Nase geholt, als sie stocknüchtern um den Brautstrauß kämpfte. Und vielleicht hätte sie dann auch rechtzeitig erkannt, wem ihr Herz wirklich gehört …


Meine Meinung:

Kurze Zeit vor ihrer Hochzeit erfährt Vivienne Summers von ihrem Verlobten Rob, dass er doch nicht heiraten möchte - bereits das dritte Mal. Vivienne ist am Boden zerstört und beschließt erst einmal auszuziehen damit Rob sich besinnen kann und merkt was er an ihr hat, um sie schließlich doch zu ehelichen. Soweit die Theorie, bei der mir leider schnell klar war, dass das nach hinten losgehen muss. Als Rob sich auch nach Wochen nicht gemeldet hat kommen auch Vivienne ihre Zweifel und sie sieht ihre Chance gekommen, als Rob und sie beide zur Hochzeit von gemeinsamen Freunden gehen. Blöd nur, dass Rob sich vorher meldet um Vivienne zu informieren, dass er jemanden mitbringt. Vivienne, die ihren "Traummann" aber nicht einfach aufgeben will und geht aufs ganze, was grandios nach hinten losgeht. Wie gut, dass es da in Zeiten des großen Liebeskummers Viviennes besten Freund Max gibt, der sie tröstet und immer für sie da ist und vielleicht noch mehr. Das Chaos ist perfekt als Rob schließlich wieder vor Viviennes Tür steht und sie zurück möchte und Vivienne muss sich fragen, ob es auch noch das ist, was sie wirklich will. 


Die Geschichte um Protagonistin Vivienne hat mir im allgemeinen ganz gut gefallen. Der Schreibstil von Emma Garcia ist leicht verständlich und gut zu lesen. Die Charaktere waren mir leider allesamt zu nichtssagend und bei Vivienne habe ich mich desöfteren gewundert, wie ihr Verhalten zu einer 32 jährigen Frau passen soll. Das ist mir mehrmals negativ aufgefallen. Vivs bester Freund Max ist leider eher ein Nebencharakter, von dem ich gerne mehr erfahren hätte. Alles in allem ist "Liebe auf den ersten Klick" eine süße, leichte Liebesgeschichte, die vorhersehbar, aber nett zu lesen ist. 

 

 

Rezension: Der Meister

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Der Meister

Autorin: Tess Gerritsen

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442362849

ISBN-13: 978-3442362844

Preis: 9,99 Euro

 

 






 

 

Inhalt: 


Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete – nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat …

 

Meine Meinung: 

"Der Meister" ist der zweite Fall für die Gerichtsmedizinerin Isles und Detective Jane Rizzoli. In diesem Buch geht es zum Teil um Handlungen aus dem ersten Teil der Reihe "Die Chirurgin" daher ist es gut diesen vorher gelesen zu haben, aber es sind auch Teile des ersten Teils in diesen zweiten eingeflochten worden. Jane Rizzoli leidet ein Jahr nach der Ergreifung des "Chirurgen" Warren Hoyt, der sie selber beinahe getötet hatte, immer noch unter starken Albträumen und Nachwirkungen dieses Traumas. Sie hat keine psychologiosche Hilfe in Anspruch genommen und will gegenüber ihren Kollegen auch keinerlei Schwäche zeigen. Doch ihr neuer Fall weist schockierende Ähnlichkeiten zu dem Fall um Warren Hoyt auf, was Jane noch mehr unter den traumatischen Erfahrungen leiden lässt. Zudem schaltet sich zu ihrem Unmut auch noch das FBI in ihre Ermittlungen ein und der arrogante FBI Ermittler ist ihr lange Zeit ein Dorn im Auge. Die Morde bei denen Rizzoli ermittelt sind brutal und zeugen davon, dass der Täter ein schwer gestörter Mensch ist. Lange Zeit gibt es weitere Morde, aber trotzdem keinerlei Hinweise auf den Mörder und dann gelingt es Warren Hoyt auch noch aus dem Gefängnis zu fliehen. Nicht nur das Hoyt auf der Jagd nach Detective Rizzoli ist, ist beunruhigend, sondern auch, dass er scheinbar Kontakt zu ihrem aktuell gesuchten Mörder aufgenommen hat und die beiden in Zukunft weiter zusammen morden...

 

Dieser zweite Teil von Tess Gerritsens Buchreihe hat mich echt umgehauen. Die Geschichte war durchgehend spannend und nichts war so wie es schien. Super fand ich auch, dass man Jane Rizzoli besser kennenlernt und somit auch ihr teilweise sprödes Verhalten nachvollziehen kann. Ich mag sie als Charakter immer lieber. Die Ermittlungen und die Auflösung sind sehr spannend geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil. Ein Lese-Muss für Thriller LiebhaberInnen.

 

 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Rezension: Evernight - Tochter der Dämmerung


Titel: Evernight-Tochter der Dämmerung

Autorin: Claudia Gray

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 978-3-442-37736-7

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:  

Bianca liebt Lucas, auch wenn er als Jäger der eingeschworene Feind von Vampiren 

wie ihr war. Doch da erlebt sie mit, wie gnadenlos seine Familie auf eine Freundin von 

ihr Jagd macht, und ihr kommen Zweifel. Soll sie sich von ihm abwenden, wie ihre Eltern

 es wünschen? Jetzt muss sie sich entscheiden – zwischen ihrer Familie und der Liebe zu 

ihrem größten Feind.

 

Meine Meinung: 

Ein neues Schuljahr beginnt an der Evernight-Academie und Bianca vermisst Lucas. Seit 

seit sie erfahren hatte, dass Lucas zum Schwarzen Kreuz einer Gruppe von Vampirjägern

gehört, hat sich ihr Leben komplett verändert. Sie ist immer noch auf der ungeliebten 

Evernight, und der Abstand zwischen ihr und Lucas könnte nicht größer sein. Der erste 

Teil des Reihe hatte mir ja sehr gut gefallen und ich war echt gespannt, ob die Autorin es 

schaffen würde die Geschichte so gut weiterzuführen. Der Anfang des Buches gestaltet sich

ein wenig träge, denn vorwiegend wird der Schulalltag geschildert und Bianca macht sich auf

die Suche nach Informationen warum in der Akademie Menschenschüler aufgenommen werden. 

Spannung kommt erst auf als auch Geister ins Spiel kommen, die es aber allein auf Bianca 

abgesehen haben. 

 

Auch in Biancas Liebesleben scheint sich etwas anderes zu tun. Sie erhält Nachricht von Lukas 

und stiehlt sich davon um ihn zu treffen. Dabei lernt sie eine junge Vampirin kennen, die wie sich

später herausstellt, Balthazars Schwester ist. Auch Balthazar hat in diesem Teil eine 

größere Bedeutung, denn um Bianca die Treffen mit Lucas zu ermöglichen und um seine

Schwester zu finden geben die beiden sich als Pärchen aus, wobei man merkt, dass Balthazar 

noch Gefühle für Bianca hat. 

 

Die Geschichte um die Evernight Akademie und ihre Schüler, allen voran Vampirkind Bianca

geht interessant weiter. Und da ich hoffe, dass es im nächsten Teil noch spannender wird gibt es 

von mir für diesen zweiten Teil gutgemeinte vier Rosen.

 

 

 

Dienstag, 20. Mai 2014

Rezension: Das Leben ist kein Ponyhof


Titel: Das Leben ist kein Ponyhof

Autorin: Britta Sabbag

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 224

ISBN-10: 3404169778

ISBN-13: 978-3404169771

Preis: 8,99 Euro

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Vielen Dank an Bastei Lübbe *Klick* und Blogg dein Buch *Klick* für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

 

 

 

Meine Meinung: 

Das Cover des Buches und das knallige Gelb fand ich gleich super und vom Klappentext und dem Titel erwartete ich mir eine witzige, leichte Geschichte mit tollen Charakteren. Das Buch spielt im Leben von Protagonistin Antonia. Diese lernt man als Karrierefrau kennen, die aber für mich als Charakter ein bisschen flach gewirkt hat. Antonia ist mit einem ihrer Kollegen liiert und die beiden scheint nicht mehr zu verbinden als die Arbeit und ähnliche Lebensentwürfe. Durch diesen Beginn fiel es mir ein bisschen schwer in das Buch hineinzukommen. Ich habe zwar etwas über die Protagonistin erfahren, aber sie blieb auch im Laufe des Buches eher blass für mich. 

 

Antonias Leben erfährt eine entscheidende und unvorhergesehene Wendung als sie gezwungen ist sich um ihren Stiefvater zu kümmern, hatte sie sich sonst bisher in ihrem Leben nur ihrer Karriere gewidmet und für Familie und Freunde kaum Zeit. Die Karrierefrau ist dementsprechend genervt wieder in ihr Heimatdorf zurückzukehren und kommt schnell an ihre Grenzen, denn Stiefvater Walter lässt sich nicht so leicht handhaben wie gedacht. Bei diesen beiden prallen zwei Welten aufeinander und der chaotische, lockere Walter zeigt Antonia Dinge, von denen sie nicht mal mehr wußte, dass sie sie in ihrem Leben wollte. Nach und nach kehren auch wieder alte Freunde zurück in Antonias Leben und auf einmal erscheint ihr eine Karriere ohne Freude an der Tätigkeit gar nicht mehr so reizvoll und zudem ist da auch noch dieser Ponyhof Besitzer, der sich in die Gedanken der toughen Karrierefrau schleicht. 

 

"Das Leben ist kein Ponyhof" ist eine nette, kurzweilige Unterhaltung, die ich mir aber lustiger vorgestellt hatte. Die Charaktere waren mir leider allesamt zu blass und die humorvollen Stellen haben auf mich manchmal gezwungen lustig gewirkt. Die Entwicklung von Antonia war vorhersehbar aber schön mitzuerleben. Der Schreibstil von Britta Sabbag ist leicht verständlich und flüssig ohne viele Schnörkel. Eine nette Geschichte, aber gepackt hat es mich leider nicht so richtig. 

 

 

  

Samstag, 17. Mai 2014

Rezension: Das Leben ist ein listiger Kater


Titel: Das Leben ist ein listiger Kater

Autorin: Marie-Sabine Roger

Verlag: Atlantik Verlag

Seitenzahl: 224

ISBN-10: 3455600026

ISBN-13: 978-3455600025

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jean-Pierre wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Er ist in die Seine gefallen, ein junger Mann hat ihm das Leben gerettet. Jetzt liegt er im Krankenhaus, ein Alptraum für den menschenscheuen Einzelgänger. Doch dann lernt er die vierzehnjährige Maeva kennen und all die anderen Menschen, die ungefragt in seinem Zimmer ein und aus gehen. Und plötzlich ist Jean-Pierres Leben gar nicht mehr so grau...

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil ich schon den Klappentext toll und das Cover super schön fand. Die Geschichte beginnt mit einer von Jean-Pierres Kindheitserinnerungen, die mich gleich zum schmunzeln gebracht hat. Danach lernt man Jean-Pierre im Jetzt kennen. Er liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, da er aus zuerst unerklärlicher Ursache in die Seine gestürzt ist und nur dank eines jungen Mannes namens Camille gerettet werden konnte. Während seiner Zeit im Krankenhaus lernt man Jean-Pierre kennen und ich fand den Protagonisten von Anfang an klasse. Er der seit dem Tod seiner Frau fast nur noch alleine ist, ist ein regelrechter Eigenbrödler und im Krankenhaus ist er den unterschiedlichsten Kontakten aber nicht abgeneigt. Ich mag Jean-Pierres direkte Art und auch seinen immer wieder eingeflochtenen Humor. 

 

Der Autorin gelingt es super, verschiedenste Empfindungen rüberzubringen und auch die Charaktere, die Jean-Pierre während seiner Genesung kennenlernt, sind toll ausgearbeitet und jede bzw jeder etwas besonderes und eigenes. Es sind keine 08/15 Charaktere und das hat mich beeindruckt. Besonders treffend hat die Autorin auch den Krankenhausalltag und so manche Besonderheit beschrieben, sodass ich nur sagen kann, sie hat mit einigen Dingen den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Hauptthema von "Das Leben ist ein listiger Kater" sind für mich die Freundschaften. Und ich finde es faszinierend wie Roger es hier schafft Generationen und unterschiedlichste Menschen zu Freunden werden zu lassen. Dieses Buch macht nachdenklich und erinnert an die wirklich wichtigen Dinge, wobei aber auch die Freude und das Lachen nicht zu kurz kommt.

 

  

Freitag, 16. Mai 2014

Rezension: Die Chirurgin

Bildquelle: Blanvalet Verlag

Titel: Die Chirurgin

Autorin: Tess Gerritsen

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442360676

ISBN-13: 978-3442360673

Preis: 9,99 Euro

 

 







 

 

Inhalt: 


In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist ...


Meine Meinung: 

Das Buch "Die Chirurgin" ist der erste Teil der Buchreihe um Rizzoli und Isles. Ich habe bisher noch kein Buch von Tess Gerritsen gelesen und auch die Serie zu "Rizzoli&Isles" noch nicht angeschaut, da ich erst die Bücher lesen möchte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und sie hat es in diesem Buch geschafft den Spannungsbogen über die meiste Zeit aufrecht zu erhalten, was mir sehr gut gefallen hat. Tess Gerritsen beschreibt sehr viele medizinische Behandlungen und benutzt auch die Fachbegriffe, dies mag Menschen, die nicht in medizinischen Berufen arbeiten das lesen ein bisschen erschweren. Mir hat es gut gefallen. Die Geschichte um die es in "Die Chirurgin" geht legt das Hauptaugenmerk auf die Ärztin Catherine Cordell, die vor Jahren vergewaltigt wurde und nur knapp überlebt hat, da sie den Täter in Notwehr erschoss. Der jetzige Täter hat erschreckend genaues Wissen über die Fälle von damals und die Ermittler beziehen Frau Cordell als hilfreiche Zeugin in die Ermittlungen ein. Schnell wird klar, dass der Täter es besonders auf sie abgesehen hat, aber es bleibt sehr lange unklar wer der Täter ist und vorallem warum er die Frauen verstümmelt und ermordet.


Die ermittelnden Beamten sind im Vordergrund Jane Rizzoli und Thomas Moore. Moore war mir von anfang an als Charakter sehr sympathisch, aber die Liebesgeschichte kam mir etwas zu aufgesetzt vor. Rizzoli wirkte auf mich mal sympathisch und in manchen Momenten habe ich ihre spezielle Art als sehr anstrengend empfunden. Gut dargestellt ist die Situation in der sich Rizzoli behaupten muss, als einzige weibliche Detektive zwischen sonst nur männlichen Ermittlern, zu bestehen. Diese Buchreihe werde ich auf jeden Fall weiterlesen.



Donnerstag, 15. Mai 2014

Rezension: Das Land zwischen den Meeren

Bildquelle: Blanvalet Verlag

Titel: Das Land zwischen den Meeren

Autorin: Anna Paredes 

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3442381029

ISBN-13: 978-3442381029

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Köln 1848. Die junge Hauslehrerin Dorothea und ihr Verlobter, der Journalist Alexander, träumen von einer gemeinsamen Zukunft in Costa Rica. Aber dann schlägt das Schicksal mehrmals und unerbittlich zu. Nach einem harten inneren Kampf entschließt sich Dorothea, die Reise in das unbekannte, ferne Land alleine anzutreten … Doch kann sie ihre Vergangenheit wirklich in Deutschland zurücklassen, und wird jemals ein anderer Mann Alexanders Platz in ihrem Herzen einnehmen können?

 

Meine Meinung: 

Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Buch lernt man Dorothea kennen. Die junge Frau lebt in Köln zusammen mit ihren Eltern. Dorothea ist für die Zeit in der sie lebt eine sehr mutige Frau, die einen eigenen Kopf hat. Sie ist das erste Mal verliebt, aber sie befürchtet, dass ihre Eltern Alexander nicht akzeptieren werden, da er für sie nicht standesgemäß wäre. Mit Alexander erlebt Dorothea auch ihr erstes Mal, wonach sie nach einer Weile feststellt, dass sie schwanger ist. Alexander ist zu der Zeit in Berlin und Dorothea bricht das Herz, als sie erfährt, dass er bei einem Aufstand ums Leben gekommen ist. Vor Kummer weiß sie weder ein noch aus und entscheidet schließlich ihren Eltern die Schwangerschaft zu beichten. Die Reaktion ist vorhersehbar und die Mutter besteht darauf, dass Dorothea den Apotheker heiratet, der ihr den Hof macht und das Kind als seins ausgibt. Diese Option kommt für Dorothea keinesfalls in Frage und so nimmt sie den Verlust ihrer Eltern in Kauf packt ihren Koffer und macht sich auf den Weg zu ihrer Patentante, die sie liebevoll unterstützt. Als Dorothea schließlich noch ihr Kind verliert, beschließt sie allein nach Costa Rica zu reisen, wo sie gemeinsam mit Alexander hinreisen wollte. Im zweiten Abschnitt wird Dorotheas Reise beschrieben, die Menschen, die sie kennenlernt, ihre Hoffnungen und der Anfang ihres Lebens in Costa Rica. Der dritte Teil zeigt wie sich ihr Leben weiterentwickelt, mit allen Höhen und Tiefen. 

 

Dieses Buch hat mir bis auf das Ende so gut gefallen. Dorothea, die sich als mutige junge Frau allen Schwierigkeiten entgegenstellt hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Auch die Nebencharaktere haben viel Potenzial und die ganze Geschichte war in sich stimmig. Die Autorin hat einen leichten, und bildhaften Schreibstil, bei dem mich besonders die Landschaftsbeschreibungen beeindruckt haben. Lange Zeit war dieses Buch ein 5 Rosen Buch für mich, aber gegen Ende wurde die Geschichte für mich so unrealistisch, dass ich mich mit der Geschichte nicht mehr wohl gefühlt habe. Auch Dorotheas Verhalten passte so gar nicht mehr zu der jungen Frau, die ich vorher im Buch kennenlernen durfte. Für mich war es so enttäuschend, dass ich lange über die Wertung nachdenken musste und nur noch drei Rosen geben mag. Sehr schade.

 

 

 

 
 

Dienstag, 13. Mai 2014

Rezension: Zerstört

Bildquelle: Blanvalet Verlag


Titel: Zerstört

AutorIn: Karin Slaughter

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 508

ISBN-10: 3442372208

ISBN-13: 978-3442372201

Preis: 9,99 Euro

 

 






 

 

Inhalt: 

Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …


Meine Meinung: 

Der sechste Teil der Grant County Reihe um Jeffrey Tolliver und Sara Lincoln hat es in sich. Das Buch beginnt mit einer Verhandlung in der Sara vor Gericht steht in einem Kunstfehlerprozess. Ein kleiner Junge war gestorben und die Familie wirft ihr ein Fehlverhalten vor. In der Verhandlung gelingt es Slaughter Saras Leid deutlich darzustellen und auch ihr Hin und Hergerissen sein. Ich habe sehr mit ihr mitgelitten. Nach dem Prozess zieht sich Sara in ihre Praxis zurück um allein zu sein, aber Jeffrey kennt seine Frau und sucht sie dort auf um für sie da zu sein. Als die beiden sich entschließen nach Hause zu fahren bekommt Jeffrey einen Anruf, der sie nach Reese führt. Lena Adams wird in ihrer Heimatstadt angeklagt einen Mord begangen zu haben. 


Schon wieder Lena, habe ich zu Beginn dieses Buches gedacht, aber ich fand die Geschichte toll. Zwar war mir schon zu Anfang klar, dass Lena wahrscheinlich nichts mit dem Mord zu tun hat, aber die Zusammenhänge und Personen, die alle mit hineingespielt haben, werden erst nach und nach deutlich. Das Thema ist ein schweres, es geht um Rechtsextremismus und Drogenhandel, sowie auch um Korruption bei der Polizei. Es sind mehrere Handlungsstränge die nach und nach, für mich gut verständlich, zusammengeführt werden. Gegen Ende werden manche Dinge meiner Meinung nach ein bisschen skurrill und  auch Lenas Familiengeschichte stellt sich mir ein bisschen unrealistisch dar, was ich schade fand. Gut gefallen hat mir, dass Lena und ihr Onkel Hank in dieser Geschichte mehr zueinander finden. 



 

Samstag, 10. Mai 2014

Rezension: So hoch wie der Himmel


Titel: So hoch wie der Himmel

AutorIn: Nora Roberts

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442375959

ISBN-13: 978-3442375950

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ewige Freundschaft haben sie sich einst in Kalifornien geschworen – die drei jungen Mädchen Margo, Laura und Kate, deren Herkunft grundverschieden ist. Margo, die zielstrebige Schönheit aus einfachen Verhältnissen, wagt als Erste den Sprung nach Europa und startet eine glänzende Karriere. Jahre später kehrt sie betrogen und verarmt zurück. Doch die Gefährtinnen der Kindheit weisen ihr beherzt den Weg aus der Krise ihres Lebens …

 

Meine Meinung:

"So hoch wie der Himmel" ist der erste Teil der Templeton Trilogie von Nora Roberts. In diesem Teil geht es vorwiegend um die Geschichte und Entwicklung von Margo Sullivan, die mit 18 Jahren nach Hollywood ging und als Model erfolgreich wurde, aber nun zehn Jahre später als betrogene und entmutigte Frau nach Hause zurückkehrt. Margo ist zusammen mit Kate Powell und Laura Templeton aufgewachsen und die drei sind wie Schwestern. Neben Lauras Bruder Joshua gab es in Margos Leben ihre Mutter, die als Haushälterin bei den Templetons arbeitet und Lauras Eltern die Eheleute Templeton. Margo ist ein toller Charakter, der viel Potenzial bietet und trotz anfänglicher Skepsis bezüglich ihrer Oberflächlichkeiten, mein Interesse und meine Zuneigung gewonnen hat. Als Margo wieder nach Hause kehrt ertrinkt sie nicht in Selbstmitleid und tut alles um sich aus ihrer Misere zu befreien. Es ist emotional ihr Leid zu sehen, aber auch toll wie sie kämpft und auch wieder auf die Beine kommt. Im Laufe des Buches lernt man auch Laura und Kate, sowie Joshua Templeton besser kennen. Joshua war schon immer in Margo verliebt und im Laufe der Geschichte entwickelt sich zwischen den beiden eine Liebelei, die aber durch Margos Männerreiche Vergangenheit ein wenig auf die Probe gestellt wird.

 

Nora Roberts hat mit "So hoch wie der Himmel" eine schönen Start in die Templeton Trilogie hingelegt. Besonders toll finde ich die Freundschaft der drei Frauen und ihre jeweiligen Schicksale, die im Text aber wohl dosiert und nicht überladen wirken. Josh ist auch ein toller Charakter für mich und ich finde mit Margo zusammen ist es eine wunderschöne Liebesgeschichte. Dass der Laden der drei Mädels "Der Schöne Schein" Dreh und Angelpunkt der Geschehnisse ist finde ich eine klasse Idee und den hübschen Laden konnte ich mir dank der bildhaften Beschreibungen gut vorstellen. Ich freue mich drauf zu erfahren, wie es in den anderen beiden Teilen weitergeht. 
  

 

Dienstag, 6. Mai 2014

Rezension: Evernight


Titel: Evernight

Autorin: Claudia Gray

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 400

ISBN: 978-3-442-37578-3

Preis: 9,95 Euro




 

 

 

 

 

 

Inhalt: 


An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …

 

Meine Meinung: 

Diese Buchreihe wollte ich schon seit langem beginnen und nun habe ich es auch geschafft. Die Buchreihe um Bianca und die Evernight Akademie, beginnt mit dem Buch "Evernight" und ich muss sagen, dass ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden habe. Zu Beginn lernt man die Protagonistin Bianca kennen, die in der Nacht abhauen will, um ihren Eltern klar zu machen, dass sie nicht auf der Evernight Akademie bleiben will. Auf dem Weg durch den Wald wird Bianca von jemandem verfolgt und flüchtet. Derjenige der sie verfolgt ist Lucas, der auch Schüler an der Evernight ist. Das Missverständnis ist schnell geklärt, denn Lucas war der Verfolger, der aber dachte sie müsste beschützt werden. Es wird schnell deutlich, dass die beiden auf einer Wellenlänge sind und Bianca entschließt sich wieder zurück zu ihren Eltern zu gehen und nicht abzuhauen. Der erste Schultag ist für Bianca ernüchternd, denn Lucas beachtet sie kaum und auch die anderen Schüler kommen ihr vor wie aus einer ganz anderen Welt. Sie sind arrogant und herablassend, aber Bianca lernt nach und nach auch nette Mitschüler kennen, wie zum Beispiel Balthazar.


In den ersten Kapiteln kommt es auch schon zu einer spannenden Situation, denn Bianca beisst Lucas während ihres ersten Kusses und es wird klar, dass sie eine Vampirin ist und auch was das "Böse" in der Vampire Akademie darstellt. Die Liebelei zwischen Bianca und Lucas hat mich in dem Buch jetzt nicht so umgehauen und manchmal kam mir die Geschichte etwas zu langatmig vor, was mir nicht gut gefallen hat, aber gegen Ende des Buches wurde die Geschichte deutlich besser und auch wesentlich spannender. Es stellt sich im Laufe des Buches heraus, dass Lucas ein Vampirjäger ist, der auch eine Bedrohung für Bianca und ihre Familie sowie ihre Freunde darstellen könnte. Der Showdown in "Evernight" hat mir sehr gut gefallen und ich möchte die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. 

 

 

Rezension: Traumabedingte Dissoziation bewältigen


Titel: Traumabedingte Dissoziation bewältigen

 Autoren: S. Boon, K.Steele & O. Van der Hart

Verlag: Junfermann Verlag

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3873878313

ISBN-13: 978-3873878310

Preis: 44,90 Euro 

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Inhalt: 

Mit diesem Buch wird erstmals ein strukturiertes Skills-Training für diejenigen vorgelegt, die infolge eines Traumas an dissoziativen Störungen leiden. Die Autoren integrieren die wichtigsten theoretischen und therapeutischen Ansätze auf dem Gebiet Trauma & Dissoziation. Sie bieten in diesem Buch eine Kombination von hilfreichen erläuternden Textabschnitten, Hausaufgaben-Blättern und Übungen. All dies dient der Förderung wesentlicher Lebens-Fertigkeiten von Menschen, die unter Dissoziation leiden. Das Programm lässt sich sowohl in der Einzelbehandlung als auch in Gruppen einsetzen. Am Ende des Buches findet sich ein Leitfaden für Gruppenleiter. Die sich durch das Buch ziehenden Hausaufgaben brechen große Ziele auf kleine machbare Schritte runter.

 

 

 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist eine großartige Lektüre für Behandler, aber auch für Betroffene, die Erfahrungen mit einem Trauma oder mehreren Traumatas gemacht haben. Der Schreibstil der Autoren ist, meiner Meinung nach, gut verständlich und nicht zu fachspezifisch, wie in Büchern die sich ausschließlich an die Behandler richten. Es gibt auch eine Einführung in das Buch auf Patienten bezogen, die sehr informativ ist und Empfehlungen im Umgang beinhalten, was ich sehr gut finde. Das Buch ist in unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt, was das Lesen und das arbeiten mit den Themen erleichtert. Da die Themen nicht gerade einfach sind und jedes wichtig ist finde ich es toll, dass die Kapitel nicht zu lang gehalten sind und man am Ende eines jeden Kapitels Aufgaben und Übungen zum jeweiligen Themenabschnitt findet. Zu Beginn des Buches geht es darum die Dissoziation verstehen zu lernen. Es werden Symptome benannt und die Ursprünge, wie auch die Dissoziative Störung erklärt, was einen Einblick in das Störungsbild ermöglicht. Im zweiten Kapitel wird noch einmal auf die Symptome im einzelnen eingegangen und im dritten wird erläutert wie man es schaffen kann dissoziierte Persönlichkeitsanteile zu verstehen. Im vierten Teil wird auf die Posttraumatische Belastungsstörung eingegangen und wie die Symptome mit der dissoziativen Störung zusammenhängen. 

 

Im zweiten Teil geht es um aus dem theoretischen Bereich in den Bereich Taten folgen zu lassen. Dieser Buchabschnitt beschäftigt sich mit den Grundfertigkeiten für den Umgang mit Dissoziationen und anschließend auch mit der Reflektion. Den dritten Teil fand ich persönlich am besten und zwar weil man ihn auch ohne erkrankt zu sein sehr gut für sich nutzen kann. Das Kapitel des Buches nennt sich "Das Alltagsleben verbessern". Und in diesem Bereich finden sich zum Beispiel die Themen "Den Schlaf verbessern", "Entwicklung einer gesunden Tagesstruktur", "Freizeit und Entspannung" , "Körperliche Selbstfürsorge"und "Gesunder Essgewohnheiten". Besonders in diesem Bereich finden sich meiner Meinung nach ganz viele tolle und leicht unsetzbare Tipps, die man im Alltag häufiger mal gebrauchen kann, was ich super finde. 

 

Im vierten Teil geht es um den Umgang mit Triggern und traumatischen Erinnerungen, was ich auch als sehr hilfreich und wichtig erachte, da es immer mal wieder zu auslösenden Ereignissen kommen kann. Zuerst erfährt man was Trigger überhaupt sind und welche Arten es davon gibt um schließlich dazu zu kommen wie man mit ihnen umgehen lernen kann. Danach kommt auch ein Kapitel welches ich als sehr wichtig empfunden habe und zwar geht es dort darum, wie man Vorkehrungen für schwierige Zeiten treffen kann und dieses dann auch umzusetzen lernt. Der fünfte Teil handelt von den Emotionen und Kognitionen und wie man es schaffen kann diese Empfindungen verstehen zu lernen. Es geht um Selbstregulation, aber auch um Denkfehler, die man machen kann und die einem das Leben erschweren können. Der sechste Teil wird als Teil der fortgeschrittenen Coping-Fertigkeiten benannt und handelt zum Beispiel davon, wie man lernen kann mit seiner Wut umzugehen oder den Umgang mit Ängsten zu erlernen und Methoden zu finden sich aus der Angstspirale zu helfen.  Auch toll und sehr bedeutend finde ich den Bereich Scham-und Schuldgefühle bewältigen, was sicher auch gesunden Menschen zugute kommen kann, die unter diesen Gefühlen leiden. 

 

Alles in allem finde ich dieses Buch ist eine großartige Lektüre und eine tolle Mischung aus Theorie und Praxistipps und Aufgaben. Auch, dass in den meisten Kapiteln Beispiele genannt werden finde ich sehr hilfreich. Die beigefügte CD Rom bietet mit vielen Handout Arbeitsblättern auch großartige Möglichkeiten selber für sich die Übungen auszuprobieren. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Muss für Traumapatienten, wie Behandler oder auch Angehörige. Aber wie ich schon zuvor sagte sind die Themen durch ihre Vielfältigkeit auch für Menschen interessant, die selber nicht unter den Folgen eines Traumas leiden. 

 

 
 

Sonntag, 4. Mai 2014

Rezension: This is not a love story


Titel: This is not a love story

 

Autorin: Holly Bourne

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag *Klick*

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3423715855

ISBN-13: 978-3423715850

Preis: 9,95 Euro

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Inhalt: 

An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen – und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?

 

 

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch hatte ich schon eine ganze Weile immer wieder angeschaut und mich so gefreut, dass ich es für den Verlag rezensieren darf. Die Geschichte um Penny und Noah scheint auf den ersten Blick eine recht alltägliche Teenager-Liebesgeschichte zu sein, aber ich muss sagen für mich hatte dieses Buch mehr und ich finde die Idee zur Geschichte klasse. "This is not a love story" beginnt im Leben von Penny Lawson, die das "normale" Leben einer siebzehnjährigen führt, bis sie beginnt unter Panikattacken und Ohnmachtsanfällen zu leiden. Ihre sehr besorgte Mutter besteht darauf, dass sie eine Therapie macht, wovon Penny ganz und gar nicht begeistert ist. Als Penny mit ihren Freundinnen zu einem Bandkonzert geht und ihr Blick den Blick von Noah trifft, der der Gitarrist der Band ist, erleidet sie einen weiteren Ohnmachtsunfall, was sie auf die volle Location schiebt. Kurze Zeit später kommt eine von Pennys Freundinnen mit Noah im Schlepptau an ihren Tisch und Penny kontert sehr deutlich auf Noah's arrogante Art. Noah hat aber gefallen an Pennys offener Art gefunden und tut alles um sie wiederzusehen, was der eher pessimistischen Penny gar nicht recht ist, denn sie hat auf keinen Fall vor sich zu verlieben. Noah als Charakter hat mir auch sehr gut gefallen, er spielt in seiner Band Gitarre und träumt von einer erfolgreichen Musikkarriere. Im Gegensatz zu Penny hat Noah lediglich starken finanziellen Backround von seinen Eltern, was ihn aber nicht glücklicher macht. So hatte er in seinen jungen Jahren auch schon mit einer Depression zu kämpfen, die er aber weitestgehend überwunden hat. Als Noah Penny immer weiter kennenlernt merkt er, dass er sehr schnell starke Gefühle für sie entwickelt und ihr geht es genauso. Was beide zu dem Zeitpunkt nicht ahnen ist, dass ihre glückliche Liebe bald enden könnte. 

 

Die Idee zu dem Buch finde ich toll und ich hatte bisher auch in der Art noch nichts gelesen. Ich mag Pennys sarkastische Art und ich finde es toll die Entwicklung von ihr und Noah im Laufe des Buches mitzuerleben. Der Schreibstil von Holly Bourne ist bildhaft und prägnant, sowie gut verständlich, wie es ja auch in einem Jugendbuch sein soll. Besonders beeindruckend fand ich das Talent der Autorin die Emotionen so stark rüberzubringen. Für mich eindeutig eine Geschichte, die man gelesen haben sollte. Ich hätte gerne noch einen zweiten Teil. Mir haben die Fantasy Elemente gut gefallen, aber nicht so sehr wie die eigentliche Liebesgeschichte. Von mir gibt es für dieses tolle Buch 5 Rosen.



 

 


  

 

Freitag, 2. Mai 2014

Rezension: Rose Harbor und der Traum vom Glück

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Rose Harbor und der Traum vom Glück

Autorin: Debbie Macomber

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 344238172X

ISBN-13: 978-3442381722

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed & Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

 

Meine Meinung:

In diesem Buch findet man drei parallel laufende Handlungsstränge, die von drei Personen und ihren unterschiedlichen Lebenssituationen handeln. Zusammengeführt wird die Erzählung in dem Bed and Breakfast, welches die kürzlich zugezogene Jo Marie Rose übernommen hat. Die junge Frau hat vor wenigen Monaten ihren Ehemann bei einem Einsatz im Kriegsgebiet verloren und sucht nach dem Verlust eine Möglichkeit in irgendeiner Form ihren Schmerz zu lindern. Also entschließt sie sich zu dem drastischen Schritt das Bed and Breakfast zu übernehmen. Die ersten Gäste lassen nicht lange auf sich warten und auch ihre Vorstellungen wie sich das "Rose Harbor Inn" entwickeln soll nehmen im Laufe des Buches Form an. Jo Marie lernt andere Einwohner aus Cedar Cove kennen und beginnt langsam sich ein wenig wohler zu fühlen. Jo Marie ist für mich ein toller Charakter, der sich sicherlich noch ganz viel entwickeln kann. Manches mal hätte ich gerne mehr von ihr erfahren und sie besser kennengelernt. 

 

Die beiden Gäste im "Rose Harbor Inn" sind Joshua Weaver und Abby Kincaid. Die große Gemeinsamkeit der beiden ist, dass sie beide eigentlich nur widerwillig nach Cedar Cove zurückgekehrt sind und zutiefst unglücklich wirken. Gleich zu Beginn war ich neugierig was die beiden wohl beschäftigt. Joshua ist in dem kleinen Ort um seinen kranken Stiefvater zu besuchen und sich Gegenstände seiner verstorbenen Mutter und Erinnerungsstücke zu holen. Man merkt schnell, dass die Beziehung zwischen Josh und seinem Stiefvater sehr schlecht ist, aber es ist bewegend die Entwicklung mitzuerleben. Bei diesem Erzählstrang kam mir die Liebesgeschichte etwas konstruiert vor, mir hätte die Erzählung glaube ich ohne fast besser gefallen. Abby Kincaid ist ebenfalls in Cedar Cove aufgewachsen, aber ihr Leben änderte sich schlagartig als sie bei einem Autounfall mit ihrer besten Freundin verunglückt und ihre Freundin stirbt. Abby überlebt, aber seitdem gibt sie sich die Schuld an Angelas Tod und lebt ihr Leben nur auf das nötigste reduziert, da sie meint kein Glück, keine Freude zu verdienen. Als Abby schließlich auf alte Bekannte und Freunde trifft ist sie überrascht und entschließt sich ihr Leben zu verändern. Abby hat mir als Charakter ebenfalls super gefallen, für mich war ihre Geschichte im Buch komplett stimmig und es war schön ihre Entwicklung zu sehen. 

 

Dieses Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und die Autorin schafft es durch ihren tollen, emotionalen Schreibstil mich den Charakteren näher zu bringen und mitzufühlen. Die Schicksale sind wie aus dem Leben gegriffen, was mir an dieser Geschichte mit am besten gefallen hat.