Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension: Was sie nicht weiß


Titel: Was sie nicht weiß

 

AutorIn: Simone van der Vlugt

Verlag: Diana Verlag

Seitenzahl: 304

ISBN-10:  3453291514

ISBN-13: 978-3453291515

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

An einem Seeufer bei Alkmaar wird die grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Davids Tod: ein Racheakt. Welches Detail ihrer gemeinsamen Jugend mit dem Opfer will die Malerin Maaike um jeden Preis verheimlichen? Ein Hinweis führt zu einer gewissen Tamara. Von einer Frau dieses Namens aber fehlt jede Spur – und dennoch ist sie immer da …

 

Meine Meinung:

" Was sie nicht weiß" ist das erste Buch, welches ich von Simone van der Vlugt gelesen habe. Das Cover gefällt mir sehr gut und wenn man das Buch weiterliest passt es auch sehr gut zur Handlung. Die Geschichte ist zuerst ein bisschen zäh und das ändert sich auch leider im Verlauf nicht so wirklich. Eine übel zugerichtete männliche Leiche, deren Verstümmelung auf einen Racheakt hindeutet, was es letztendlich auch ist. Ich, als Leserin, konnte mir leider sehr schnell denken, auf wen es als Täter hinausläuft, was die Spannung doch sehr gemindert hat. 

Das Privatleben der Ermittlerin Lois Elzinga ist mir ein bisschen zu konstruiert und ein wenig langweilig beschrieben. 

Das Einzige was dieses Buch für mich ein bisschen besser gemacht hat, waren die psychologischen Aspekte, die aber auch ein wenig überzogen dargestellt wurden. 

Alles in allem schade, daher nur drei Rosen von mir.

 


 



Gelesen für Manus Querbeetcover Challenge 2014.
 

Montag, 27. Januar 2014

Rezension: Frostfluch


Titel: Frostfluch

 

AutorIn: Jennifer Estep

Verlag: ivi

Seitenzahl: 416 

ISBN-10: 3492702481

ISBN-13: 978-3492702485

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 


Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen. Ihr Lehrer: der attraktive Logan Quinn, in den Gwen heimlich verliebt ist. Die Komplikationen sind allerdings vorprogrammiert, denn der Spartaner hat ihr bereits zu Anfang des Schuljahres das Herz gebrochen. Ein Skiausflug bietet ihr endlich die willkommene Abwechslung vom harten Training - dort lernt sie den umwerfenden Preston kennen. Bald wird jedoch klar, dass Gwen ganz andere Sorgen hat: Die Feinde der Mythos Academy sind ihr auch außerhalb des Campus auf den Fersen und setzen alles daran, Gwen zu töten. Und zu allem Überfluss scheint auch Preston nicht der zu sein, für den sie ihn hält …

 

Meine Meinung:

"Frostfluch" ist der zweite Teil, der Reihe um Gwen Frost auf der Mythos Academy. Da der erste Teil mir richtig gut gefallen hat, muss ich natürlich auch wissen, wie das Leben von Gwen Frost weitergeht. Dieses Buch startet leider nur bedingt gut, also an meine Erwartungen reicht es leider nicht ganz ran. Die ersten ca 50-70 Seiten bestehen vorwiegend aus einer Zusammenfassung des ersten Teils und man erfährt nocheinmal einiges über Gwens Leben und ihre bisherigen Erfahrungen auf der Mythos Academy, was mir ein bisschen zu langatmig war. Zwischendrin finden sich aber auch schöne Beschreibungen darüber wie Gwen mit Logan Quinn trainiert und weitere Möglichkeiten ihrer Gypsygabe für sich entdeckt. Der Hauptort, an dem dieses Buch spielt ist ein Skiressort, in dem der sogenannte Winterkarneval stattfindet. Dort lernt Gwen nicht nur Skifahren, sondern auch einen Schüler, der New York Academy kennen, der sie von ihrem Liebeskummer ablenken könnte. Die Geschehnisse überschlagen sich hier beinahe und der Spannungsbogen ist sehr gut ausgearbeitet, bis zum Schluss. Was mir am Anfang bei Gwens beinahe Unfall, als sie ein Auto ins Visier genommen hatte, ein wenig gefehlt hatte. Das Rätsel, wer die Mordanschläge verübt, wird bis zum Ende in spannenden Handlungssträngen offen gehalten, was mich gefreut hat. Die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Logan wird auch intensiver, sodass ich mich auf eine Fortsetzung in Teil drei freue. 

 

Sonntag, 26. Januar 2014

Rezension: Liebe Sophie! Brief an meine Tochter


Titel: Liebe Sophie! Brief an meine Tochter

 

Autor: Henning Sußebach

Verlag: Herder Verlag *Klick*

Seitenzahl: 128 

ISBN-10: 3451307553

ISBN-13: 978-3451307553

Preis: 12,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Vater schreibt seiner zwölfjährigen Tochter einen Brief, der sie auf ihrem Weg durch Kindheit und Jugend begleiten soll; sorgenvoll und komisch, zornig und optimistisch, und immer voller Zuneigung zu seiner Sophie.

Quelle: Herder

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich schon vom Titel sehr angesprochen und als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Henning Sußebach ist Hauptberuflich schon Autor bei der "Zeit" und das habe ich auch gleich an seinem Schreibstil gemerkt. Auch wenn dieses Buch nicht die höchste Seitenanzahl hat ist es dennoch so inhaltsvoll, dass es nicht schnell "weggelesen" werden konnte, sondern eine hohe Konzentration erfordert hat. Auch habe ich ein paar Pausen eingelegt, um das Gelesene sacken lassen zu können und darüber nachzudenken. 

In diesem Buch schreibt der Autor über schwierige Themen, wie zB dem Leistungs-und Zeitdruck in der Schule, wie auch Privat, darüber wie sehr er sich wünschen würde, dass sein Kind sich mehr Freiräume schaffen würde. Er spricht hier nicht nur über eine Abnabelung, sondern auch viel über unsere Gesellschaft. Die Erwartungen, die schon viel zu früh, an Kinder gestellt werden und er beschreibt mit Quellen, auch die krankmachenden Folgen, was mir schon sehr unter die Haut gegangen ist. Desweiteren betrachtet er sein eigenes Verhalten und nimmt seine Handlungen unter die Lupe, was sehr selbstkritisch und auch humorvoll wirkt. Am Wichtigsten ist aber, in meinen Augen, dass er seine Sophie ermuntert. Einen freien Willen zu entwickeln, und sich nicht nur dem Leistungsdruck hinzugeben oder auch Fehler zu machen und zu merken, dass davon nicht die Welt untergeht. Sußebach versucht sich liebevoll in die Lage seiner Tochter hineinzuversetzen und es wirkt auf mich absolut bodenständig, liebevoll und aufrichtig. 

Ich finde dieses Buch ist eine "Pflichtlektüre" für Eltern. Aber auch kinderlose Menschen können davon profitieren, denn es ist weniger Erziehungsratgeber, als auch eine philosophische Betrachtung unsere Gesellschaft.





Gelesen und rezensiert für den Herder Verlag *Klick*

Freitag, 24. Januar 2014

Rezension: The Bone Season - Die Träumerin


Titel: The Bone Season Die Träumerin

 

AutorIn: Samantha Shannon

Verlag: Bloomsbury Berlin

Seitenzahl: 608

ISBN-10: 382701171X

ISBN-13: 978-3827011718

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:  


Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen… 

 

Meine Meinung: 

"The Bone Season Die Träumerin" ist das Debütwerk von Samantha Shannon und ich kann nur sagen, es hat meine Erwartungen komplett übertroffen. Nach dem Lesen des Klappentextes war ich mir nicht 100% ig sicher, ob das Buch mir zusagen wird, aber dieser Gedanke verflüchtigte sich schon auf den ersten Seiten. Paige Mahoney als "Fahle Träumerin" ist ein Charakter, der mich absolut fasziniert und ich habe sie mit all ihren Sorgen, aber auch Talenten schnell ins Herz geschlossen. Die Autorin hat im Buch eine Karte der unterschiedlichen Sektoren, in die London im Jahr 2059 unterteilt ist, beigefügt sowie ein paar Seiten, der wichtigsten Begrifflichkeiten, was mir besonders im ersten Teil des Buches sehr geholfen hat, denn es sind einige unbekannte, fremdklingende Bezeichnungen vorhanden, an die ich mich aber recht schnell gewöhnt habe. 

Paige Mahoney ist eine junge und mutige Kämpferin, die durch ihre Magie eine ihr noch nicht ganz bewußte Macht besitzt. In ihrem Leben in London, lebt sie aber vorwiegend fremdbestimmt, durch ihren Boss Jaxon und natürlich die Kontrolle durch die Regierung. Die Seher und andere magiebegabte Menschen tummeln sich hier vorwiegend in Londons Unterwelt. 

Durch ihre Ergreifung bei der sogenannten "Knochenernte" erlebt Paige einen Wendepunkt in ihrem Leben und lernt eine vollkommen andere Welt, im alten Oxford kennen. Bei den Rephaim ist sie eine Sklavin, aber auf eine verdrehte Art trotzdem freier, als im überwachten London. Zwischen ihrem Wächter Arcturus und Paige entwickelt sich eine Intensität, die sie nicht recht einzuordnen weiß und die sie zwischen Anziehung und Abstoßung pendeln lässt. Sie lernt besser zu kämpfen und ihre seherischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, was die Autorin beeindruckend schildert. Die Kämpfe sind teilweise sehr brutal, was ich eher unter Fantasy für Erwachsene gesteckt hätte, da es für ein Jugendbuch vielleicht ein wenig zu extrem ist. 

Die Spannung dieser Geschichte bleibt bis zum Ende erhalten und bei mir hat sich der Wunsch entwickelt unbedingt wissen zu müssen, wie die Geschichte weitergeht. 

Dieser Auftakt zu einer siebenteiligen Reihe ist wirklich gelungen und bringt mit den liebevoll gezeichneten Charakteren, den tollen Schauplätzen und der Magie sehr viel Potenzial für die Fortsetzung der Reihe mit. 

 

 

Vielen Dank an Bloomsbury Berlin *Klick* für dieses tolle Rezensionsexemplar! 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Rezension: Irre! Wir behandeln die Falschen


Titel: Irre! Wir behandeln die Falschen 

          Unser Problem sind die Normalen

 

Autor: Manfred Lütz

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenzahl: 208

ISBN-10: 3442156793

ISBN-13: 978-3442156795 

                                                                            Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

 

Hilfe, wir behandeln die Falschen!

Dieses Buch ist eine scharfzüngige Gesellschaftsanalyse und zugleich eine heitere Einführung in die Seelenkunde. Was ist Depression, Angststörung, Panik, Schizophrenie, Sucht, Demenz und all das, und was kann man dagegen tun?

Der Bestsellerautor Manfred Lütz, einer der bekanntesten Psychiater und zudem Kabarettist, verspricht: Alle Diagnosen, alle Therapien und das noch unterhaltsam: Irre!

 

 

Meine Meinung: 


Manfred Lütz schreibt in diesem Buch über unsere Gesellschaft ( die vermeintlich gesunde und die kranke ), was er in einer heiteren Weise tut, die nicht nur für Fachleute leicht verständlich ist.

Der Inhalt reicht von der Beschreibung unterschiedlicher Krankheitsbilder, wie zB Depression, Schizophrenie, Sucht und Alzheimer,die der Autor in einer verständlichen und unterhaltsamen Form erklärt bis hin zu den mögliche Therapieformen.


Lütz räumt in diesem Buch mit den leider weit verbreiteten Vorurteilen, um psychische Erkrankungen auf. Desweiteren haben mich die bildlichen Schilderungen teilweise sehr zum Lachen gebracht, denn dieses Buch ist auf keinen Fall eine trockene Lektüre.

 

Mit diesem Buch hat der Autor, meiner Meinung nach, einen Meilenstein gesetzt und sicherlich einigen Menschen, die Angst und die Befürchtungen, um das Thema der psychischen Erkrankungen genommen. 

Was ich besonders gut finde ist, dass der Autor auch auf die Sicht und die Gefühle der Betroffenen eingeht, was einem Aussenstehenden eine ganz besondere Möglichkeit zum Verständnis ermöglicht, was man im eigenen Alltag so  wahrscheinlich nie erlangen würde.

Manfred Lütz selber ist Psychiater, daher werden auch Fachleute ihre Freude an diesem tollen Buch haben.



Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension: Frostkuss


Titel: Frostkuss

 

AutorIn: Jennifer Estep

Verlag: ivi

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 349270249X

ISBN-13: 978-3492702492

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.

  Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

 

Meine Meinung: 

Der erste positive Aspekt an diesem Buch ist für mich das Cover. Ich finde es wunderschön und einfach total ansprechend. Zum Inhalt: Gwen Frost ist 17 Jahre alt und lebt bei ihrer Großmutter. Sie hatte bisher eine normale Schule besucht und geht nun seit kurzem auf die Mythos Academy. Dieses Internat ist nicht wie andere Schulen, denn dort werden Schüler unterrichtet, die magische Wesen sind und magische Gaben besitzen. Sie sind Nachfahren großer Krieger und anderer Wesen aus der Mythologie und Gwen ist eine Gypsy. Ihre Begabung wurde ihr, wie den anderen Frauen in ihrer Familie vererbt und sie ermöglicht ihr durch das Berühren von Gegenständen oder Menschen Geheimnisse und Gefühle derjenigen zu erfahren.  An dem Internat ist Gwen eine Aussenseiterin, die sich hinter ihren Comics versteckt und, dennoch merkt man schnell, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist und sehr charakterstark ist.

Jennifer Estep beschreibt die Protagonistin und auch die anderen Charaktere so detailliert und auch die Academy kann ich mir bildlich vorstellen, was mir super gefällt. Dass sie eine Liebesgeschichte einbaut finde ich toll und es wirkt auf mich nicht aufgesetzt oder konstruiert, was mir sehr gut gefällt. Auch die Freunde, die Gwen langsam findet sind, meiner Meinung nach, tolle Charaktere, wie natürlich auch Grandma Frost. 

Die gesamte Geschichte ist an keiner Stelle langweilig, oder zu vorhersehbar. Die Thematik gefällt mir unglaublich gut und ich freue mich schon total darauf auch die anderen Teile der Mythos Academy zu lesen, um zu erfahren, wie es mit Gwen und Co weitergeht.

 

Gelesen für die Serien-Killer-Challenge und die Ultimative ABC Challenge.