Dienstag, 5. September 2017

Kurzrezension: Unsere wunderbaren Jahre von Peter Prange

 

Titel: Unsere wunderbaren Jahre

Autor: Peter Prange

Verlag: Fischer Scherz

Seitenzahl: 976

ISBN-10: 3651025039

ISBN-13: 978-3651025035

Preis: 22,99 Euro 










Inhalt: 

Wie wir wurden, was wir sind: Der große Roman der D-Mark und der Bundesrepublik - eine bewegende Familiengeschichte von Bestseller-Autor Peter Prange, in der sich die gesamte Nachkriegszeit bis zur Gegenwart lebendig wird.

Es ist der 20. Juni 1948. Das neue Geld ist da – die D-Mark. 40 DM „Kopfgeld“ gibt es für jeden. Für die drei so verschiedenen Schwestern Ruth, Ulla und Gundel, Töchter des geachteten Fabrikanten Wolf in Altena. Für Tommy, den charmanten Improvisateur, für den ehrgeizigen Jung-Kaufmann Benno, für Bernd, dem Sicherheit das Wichtigste ist. Was werden die sechs Freunde mit ihrem Geld beginnen? Welche Träume und Hoffnungen wollen sie damit verwirklichen? Schicksalhaft sind sie alle verbunden - vom Wirtschaftswunder über die Geschäfte zwischen den beiden deutschen Staaten bis zum Begrüßungsgeld nach dem Mauerfall. Sechs Freunde und ihre Familien machen ihren Weg, erleben über drei Generationen die Bundesrepublik der D-Mark – und den Beginn der neuen, europäischen Währung. Authentisch, spannend und detailreich ist der Roman ›Unsere wunderbaren Jahre‹ von Bestseller-Autor Peter Prange ein Spiegel unserer Biographien.

Als die D-Mark unsere Währung war: noch nie wurde so von Deutschland erzählt. Es ist der Roman der Bundesrepublik. Es ist unsere Geschichte.

 

 

Lesegrund: 

Lange Zeit wollte ich schonmal etwas von Peter Prange lesen und dieses Buch hat direkt mein Interesse geweckt.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um sechs Freunde, die alle ganz unterschiedlich sind und verschiedene Dinge vom Leben erwarten. Im Jahr 1948 kommt die DM und Ruth, Ulla, Gundel, Wolf, Tommy und Bernd müssen entscheiden, welche ihr Träume sie mit dem neuen Geld verwirklichen wollen. Die Inhalte geben einen Einblick in ihre ganz persönlichen Entwicklungen und begleiten insgesamt drei Generationen. 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Peter Prange hat mich leider nicht begeistern können. Das Buch lässt sich zwar einfach lesen, aber die ausschweifenden und, meiner Meinung nach, oftmals unnötigen Um - und Beschreibungen führten zu einer Menge langatmiger Passagen, was die Lesefreude schon stark dämpfte. 



Charaktere: 

Mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte mich Peter Prange leider nicht überzeugen. Mir waren viele von ihnen zu klischeehaft und sie brachten auch, fast alle, einige stereotypische Eigenschaften mit. Das machte die Geschichte für mich leider etwas aufgesetzt und zu konstruiert, was ich schade fand, da die persönliche Komponente dabei zu kurz gekommen ist.

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen war vorhanden, aber durch die, oben bereits erwähnten, sehr ausschweifenden und oftmals langatmigen Beschreibungen, war die Spannung für mich meistens kaum erkennbar und ging nie über das Mittelmaß hinaus. Diesbezüglich hätte man mit interessanteren Charakteren bestimmt noch mehr aus der Geschichte herausholen können.

 

Emotionen:  

Dadurch, dass mich die Charaktere nicht so berührt haben, wie ich es mir gewünscht hätte, kamen auch die vorkommenden, emotionalen Momente nicht so authentisch bei mir an, wie es schön gewesen wäre. Es gibt schon gefühlvolle Momente, aber mich konnte der Autor damit nicht richtig abholen. Leider. 

 

Von "Unsere wunderbaren Jahre" hatte ich mir eine emotionale und interessante Geschichte versprochen, die ich leider nicht bekommen habe. Letzteres lag wahrscheinlich vorallem an den blassen Charakteren und der zu konstruierten Handlung. Dadurch ging viel Potenzial verloren, was ich schade fand. Von mir gibt es für dieses Buch 2,4 Rosen, abgerundet auf 2.

 

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