Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension: Die Stadt der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Titel: Die Stadt der besonderen Kinder

Band: 2 von 3

Autor: Ransom Riggs

Übersetzerin: Silvia Kinkel

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3426517183

ISBN-13: 978-3426517185

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die Fortsetzung von "Die Insel der besonderen Kinder" von Bestseller-Autor Ransom Riggs
Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann.
Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt. Dort angekommen, finden sie schließlich Miss Wren und glauben schon, gerettet zu sein. Doch ausgerechnet hier, in ihrer vermeintlichen Zuflucht, erwartet sie der größte Verrat.

 

 

Meine Meinung:

"Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Band der "Die besonderen Kinder" - Trilogie des Autors Ransom Riggs. Nachdem mir der erste Band richtig gut gefallen hatte, wollte ich natürlich auch gerne wissen wie die Geschichte, um Jakob und die besonderen Kinder weitergehen würde ...

 

Nachdem Jakob und die besonderen Kinder ihren Verfolgern nur haarscharf entkommen konnten und so ihr Zuhause in der Zeitschleife auf Cairnholm verloren haben, versuchen sie sich im England der Vierziger Jahre zurechtzufinden. Doch ohne Miss Peregrin, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann, ist es schwieriger für alle. Zusammen versuchen sie Miss Peregrine zu retten und dabei soll ihnen eine Magierin helfen, die in London lebt. In der zerbombten Stadt finden sie Miss Wren und hoffen, dass sich nun alles zum Guten wenden wird, ohne zu ahnen, dass ihnen der größte Verrat genau hier noch bevorsteht ...

 


 

 Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Da ich den ersten Band vor gar nicht so langer Zeit gelesen hatte, war mir noch alles gut präsent und ich war direkt wieder in der Handlung, die beinahe nahtlos ansetzt, drin. Der Schreibstil von Ransom Riggs hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Ich - Erzähler ist weiterhin der Protagonist Jakob und das finde ich auch gut gewählt. 

 

Die Handlung ist in diesem zweiten Band leider ab und an etwas sehr konstruiert, was die Geschichte etwas gewollt wirken lässt. Das fand ich in Band 1 besser. Die Fotografien und das Personenregister sind eine schöne Ergänzung, aber so gut, wie im ersten Teil fand ich die Verbindungen nicht, was vorallem daran lag, dass sie im Auftaktband, wie ein Extra oben drauf wirkten und in diesem zweiten wie der Hauptpunkt, um den die Geschehnisse angesiedelt sind. Letzteres wirkte auf mich manchmal etwas holprig und "zusammengeschustert". 

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mich wieder komplett begeistern können. Ich liebe die kreativen Ideen des Autors und die liebevollen, detaillierten Beschreibungen sehr. Was ich ein bisschen vermisst habe sind die Entwicklungen bei den einzelnen Charakteren. Da hoffe ich im dritten und abschließenden Band auf eine Steigerung. Der Spannungsbogen hat, aufgrund der stark konstruiert wirkenden Geschichte, leider ein bisschen gelitten, wodurch die Inhalte erst im letzten Drittel an Spannung zulegen. Das Ende macht richtig Lust auf die Fortsetzung und ich hoffe, dass es da wieder ähnlich viel Positives gibt, wie im Auftaktband.

 

Positiv: 

* flüssiger Schreibstil und detaillierte Beschreibungen

* tolle, kreative Ideen, die liebevoll dargestellt werden

* spannendes Ende, welches Lust macht auch zum Finalband zu greifen

 

Negativ: 

* die Inhalte wirkten oftmals um die Fotos herumkonstruiert

* die Handlung war manchmal etwas holprig

* ich hätte mir eine Entwicklung bei den Charakteren gewünscht

 

"Die Stadt der besonderen Kinder" ist eine solide Fortsetzung, die für mich leider nicht an den Auftaktband herankommt, aber durch die tollen Ideen dennoch recht gut zu lesen war. Das Ende macht definitiv Lust auf den abschließenden Teil!

 

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