Sonntag, 23. Juli 2017

Kurzrezension: Das Licht zwischen den Wolken von Amy Hatvany

Titel: Das Licht zwischen den Wolken

Autorin: Amy Hatvany

Übersetzerin: Alexandra Kranefeld

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3764506091

ISBN-13: 978-3764506094

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Manchmal nimmt die Welt einem alles. Doch die Liebe einer Mutter überwindet jedes Hindernis.
Natalie ist fünfunddreißig, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst bei liebenden Adoptiveltern aufwuchs, wurde die damals vierjährige Brooke von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und konnte nie verstehen, warum man sie von ihrer kleinen Schwester getrennt hatte. Doch es gibt eine Frage, auf die keine der beiden je eine Antwort erhalten hat: Warum hat ihre Mutter sie weggegeben? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, ohne zu ahnen, dass die Wahrheit ihr Leben für immer verändern wird. 

 

 


Lesegrund: 

Auf dieses Buch bin ich aufgrund der Thematik aufmerksam geworden. Ich habe mich sehr auf's Lesen gefreut und mir eine Geschichte voller Emotionen davon erhofft.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Natalie. Natalie ist fünfunddreißig Jahre alt, als sie erfährt, dass sie eine Schwester hat. Während sie selbst von liebevollen Adoptiveltern aufgezogen wurde, hatte die damals vierjährige Brooke es deutlich schwerer, denn das Mädchen wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. Die Trennung von ihrer kleinen Schwester wog für sie ebenfalls schwer und beide Frauen umtreibt auch Jahre später noch die Frage nach ihrer leiblichen Mutter. Gemeinsam machen sich die beiden Schwestern auf die Suche und stoßen auf eine Wahrheit, die ihr beider Leben nachhaltig verändern wird. 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Amy Hatvany hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und versteht es sehr gut die beschriebenen Emotionen so darzustellen, dass sie bei mir als Leserin angekommen sind. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Natalie, Brooke und ihrer Mutter Jennifer, was einen tollen Rundumblick geschaffen hat.



Charaktere: 

Die Charaktere hat Amy Hatvany gut ausgearbeitet. Sie waren facettenreich und haben, nicht nur durch ihre jeweiligen Geschichten, mein Interesse geweckt und zudem durchweg aufrecht gehalten. Ich mochte die Mischung aus Unterschieden und Gemeinsamkeiten bei den Protagonistinnen sehr gerne.

 

Spannung: 

Den Spannungsbogen hat die Autorin gut gehalten. Zu Beginn konnte man noch rätseln und nach und nach erfährt man genaueres. Der Anfang der Geschichte hätte, in meinen Augen, ein kleines bisschen dichter seien können, aber als wirklich störend empfand ich das eher langsam steigende Tempo nicht.

 

Emotionen:  

Die Emotionen waren, für mich, das große Plus an dieser Geschichte und genau das hatte ich mir ja auch erhofft. Ich fand die Inhalte bewegend, ohne kitschig oder klischeehaft zu werden und Amy Hatvany hat ein Händchen dafür die Gefühle ihrer Charaktere so rüberzubringen, dass sich mich als Leserin ebenfalls erreicht haben.

 

"Das Licht zwischen den Wolken" ist eine sehr schöne und emotionale Geschichte, die mich mit den Themen Familie, Sinn, Suchen und Finden toll unterhalten hat!

 

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