Montag, 31. Juli 2017

Kurzrezension: Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten von Camille Aubray

Titel: Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

Autorin: Camille Aubray

Übersetzerin: Anna - Christin Kramer

Verlag: Fischer Krüger

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3810530212

ISBN-13: 978-3810530219

Preis: 18,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann.
Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen
Er ist Spanier und voller Temperament.
Sie ein junges französisches Mädchen.
Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht.
Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.
Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur.
Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins.
Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert … 

Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.

 

 

Lesegrund: 

Der Titel hat mein Interesse an diesem Buch geweckt und der Klappentext klang für mich nach einer schönen Geschichte.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Picasso. Picasso hat sich als Maler einen Namen gemacht, aber eine Schaffenskrise führt ihn nach Frankreich, ins Örtchen Juan - Les - Pins. Dort trifft er auf die junge Ondine, die im Café ihrer Eltern als Küchenhilfe arbeitet. Sie wird mit der Aufgabe betraut für den Maler zu kochen und ihm das Essen täglich in seine gemietete Villa zu bringen. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die beiden zueinander hingezogen ...

Viele Jahrzehnte danach kommt Ondine's Enkelin nach Frankreich und wandelt auf den Spuren ihrer Großmutter und einer großen Liebe ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Camille Aubray hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen bildhaften Schreibstil, der besonders die Atmosphäre und die kulinarischen Inhalte schön rüberbringt. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was einem als Leser/Leserin einen schönen Rundumblick ermöglicht.



Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir soweit ganz gut gefallen, aber ich hätte in manchen Momenten etwas mehr Tiefgang wirklich schön gefunden. Sie blieben nicht direkt blass, aber bis auf Ondine konnte mich keiner von ihnen richtig mitreißen.

 

Spannung: 

Der Spannungbogen wurde von der Autorin, besonders durch die verschiedenen Erzählperspektiven weitestgehend gut gehalten. Manche Passagen waren, mir persönlich, ein kleines bisschen zu ausschweifend und wirkten dadurch etwas langatmig. Aber Freunde von kulinarischen Köstlichkeiten dürfte das weniger auffallen. 

 

Emotionen:  

Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie das ein oder andere Klischee beinhaltet hat. Aber auch andere Emotionen wurden interessant vermittelt, was mir besonders bei Ondine positiv aufgefallen ist.

 

"Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der besonders durch die bildhaften Beschreibungen und die Atmosphäre für ein tolles Leseerlebnis sorgt! Gerne gebe ich diesem Buch 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.


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