Samstag, 1. April 2017

Kurzrezension: Sieben minus Eins von Arne Dahl

Titel: Sieben minus Eins

Band: 1 von ?

Autor: Arne Dahl

Übersetzerin: Kerstin Schöps

Verlag: Piper

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3492057705

ISBN-13: 978-3492057707

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als er die Blutspuren in dem labyrinthischen Kellerverlies findet, ist sich Kriminalkommissar Sam Berger sicher: Das unerklärliche Verschwinden der jungen Frau steht mit früheren Fällen in Verbindung, es muss weitere Opfer desselben Täters geben. Nur fehlt von denen jede Spur. Mit seiner waghalsigen Theorie von einem Serientäter steht Sam Berger alleine da und gerät bald von mehreren Seiten unter Beschuss. Allan Gudmundsson, sein Chef, hat wenig Verständnis für Bergers riskante Alleingänge und droht, ihn zu feuern. Dann entdeckt Sam Berger Spuren. Spuren, die nur er lesen kann, gelegt von einem Menschen, der ihn allzu gut zu kennen scheint. Sie führen ihn zu einem verlassenen alten Bootshaus und von dort zu einer längst verloren geglaubten Erinnerung. Tief verborgen in Bergers Vergangenheit gibt es etwas, das ihn mit den brutalen Verbrechen verbindet. Etwas, das lange Zeit keine Bedeutung zu haben schien, und das der Täter jetzt mit gutem Grund ans Licht holt. „Sieben minus eins“ ist der Beginn einer neuen Krimiserie um das Ermittlerduo Sam Berger und Molly Blom – psychologisch raffiniert, voller abgründiger Wendungen und unerhört spannend.

 

 

 Buchidee: 

"Sieben minus Eins" ist der erste Band der neuen Berger & Blom - Buchreihe geschrieben von dem Autor Arne Dahl. Auf diesen Reihenauftakt war ich sehr gespannt, da ich den Klappentext sehr interessant empfunden habe. Dementsprechend neugierig war ich auf den Inhalt.  

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Ermittler Sam Berger und Molly Blom. Als Berger in einem Kellerlabyrinth Blutspuren entdeckt ist er sich sicher, dass das unerklärliche Verschwinden der jungen Vermissten mit früheren Fällen in Verbindung stehen muss. Er ist sich sicher, dass es weitere Opfer geben muss, aber die wurden bis dahin nicht entdeckt, also steht Berger mit seiner Serientätertheorie ziemlich alleine da. Als er kurz darauf Spuren entdeckt, die nur für ihn zu sein scheinen, da der Täter ihn gut kennen muss, führen ihn diese zu einem alten Bootshaus und weit hinein in Berger's eigene Vergangenheit ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Arne Dahl hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich problemlos und flüssig lesen!

 

Charaktere: 

Die Charaktere konnten mich in diesem ersten Band leider nicht ganz überzeugen. Sie wurden recht interessant und individuell beschrieben, aber auf mich wirkten sie dennoch ein bisschen zu blass. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sie sich im Verlauf der Reihe weiterentwickeln.

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen war in der Geschichte zwar vorhanden, aber mir persönlich war er ein bisschen zu niedrig angesetzt. Als es spannend werden konnte, wurde mir die Story leider ein bisschen zu abgedreht und wirkte echt unglaubwürdig auf mich!

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat Arne Dahl recht gut rübergebracht, aber dadurch, dass mir die Charaktere noch ziemlich fern geblieben sind, kamen auch die Gefühle nicht zu 100% authentisch für mich rüber. 

 

"Sieben minus Eins" ist ein netter Auftakt, der einiges an Potenzial hatte, welches aber, in meinen Augen, leider nicht ganz genutzt wurde!

 

1 Kommentar:

  1. Krimiserien sind toll und du hast mich hier echt neugierig gemacht, denn ich lese lieber Serien als einzelne Bücher. Schöne und ausführliche Rezi, Danke!

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