Donnerstag, 9. März 2017

Kurzrezension: Im nächsten Leben vielleicht von Mia Sheridan

Titel: Im nächsten Leben vielleicht 

Autorin: Mia Sheridan

Übersetzerin: Uta Hege

Verlag: Piper Taschenbuch

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3492309437

ISBN-13: 978-3492309431

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

 

 


Buchidee: 

Der Klappentext des Buches hat meine Neugier auf die Geschichte sogleich geweckt und da ich mal wieder Lust auf eine emotionale Liebesgeschichte hatte, klang sie sehr vielversprechend für mich!

 

Handlung: 

In diesem Buch geht es um die Protagonisten Tenleigh und Kyland. Die beiden Jugendlichen sind in einem Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufgewachsen und sehen kaum eine Chance ihre trostlose Heimat verlassen zu können. Lediglich das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens ist ein Hoffnungsschimmer. Da dieses Stipendium aber nur eine oder einer gewinnen kann, bleibt dabei kein Platz für Freundschaften oder gar für die Liebe. Als sich Tenleigh und Kyland kennenlernen ändert sich jedoch alles für die beiden, denn sie entwickeln ernsthafte Gefühle füreinander. Die Gegenwehr hilft beiden nur bedingt, aber noch schlimmer ist die Frage, was passiert, wenn einer der beiden das Stipendium gewinnt? Hat ihre Liebe so überhaupt eine Chance?

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Mia Sheridan hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und flüssig und bringt besonders die Trostlosigkeit im Leben von Kyland und Tenleigh emotional rüber. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten.

 

Charaktere: 

Die Charaktere hat die Autorin wirklich schön ausgearbeitet. Ich mochte besonders, dass die beiden mit "echten" Problemen zu kämpfen haben, die auch existentiell sind. Ich fand es super mehr über das Leben der beiden zu erfahren und fand die Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Hoffnungsschimmern ziemlich gelungen.

 

Emotionen: 

Die Emotionen der eigentlichen Liebesgeschichte konnten mich leider nur bedingt überzeugen. Bewegender fand ich die Darstellungen des Lebens der Bergbauarbeiter und ihrer Familien. Manches Schicksal ging mir da schon unter die Haut, was die eigentliche Liebesgeschichte so leider nicht erreicht hat.

 

Spannung:   

Der Spannungsbogen wurde von Mia Sheridan recht gut gehalten, aber mir war besonders in der ersten Hälfte des Buches ein bisschen zu wenig Spannung vorhanden. Dadurch war die Geschichte, für meinen Geschmack, manchmal etwas zu langatmig und detailverliebt. 

 

"Im nächsten Leben vielleicht" ist eine schöne Geschichte, die bewegende Themen mit einer jungen Liebe mischt. Ich wurde gut unterhalten, hätte mir aber in der ersten Hälfte der Handlung mehr Spannung gewünscht!

 

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