Freitag, 17. Februar 2017

Rezension: DI Helen Grace - Letzter Schmerz von Matthew J. Arlidge

Titel: DI Helen Grace - Letzter Schmerz

Band: 5 von ?

Autor: Matthew J. Arlidge

Übersetzerin: Karen Witthuhn

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3499290499

ISBN-13: 978-3499290497

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Schlimmer als der Tod

Ihr neuer Fall trifft D.I. Helen Grace bis ins Mark: Sie kannte den Mann, der in Southamptons legendärem Club «The Torture Rooms» qualvoll zu Tode kam. Vor allem kannte er sie. Helen setzt alles daran, ihre persönliche Beziehung zum Opfer geheim zu halten, ist besessen davon, den Täter zu finden. Als der Killer erneut zuschlägt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Die Wahrheit zu sagen und den Fall abgeben zu müssen. Oder eine Lüge zu leben, um ihre dunkelsten Geheimnisse zu wahren. Was Helen nicht weiß: Der Killer wird erst aufhören, wenn sie alles verloren hat. Wenn sie begriffen hat, dass es etwas Schlimmeres gibt als den Tod. 

 

  

Meine Meinung: 

"Letzter Schmerz" ist der fünfte Band der DI Helen Grace - Buchreihe von dem Autor Matthew J. Arlidge. Da mir die Reihe sehr gut gefällt, habe ich mich schon gefreut und ich war total gespannt, was mich in diesem Band erwarten würde ...

 

Der neue Fall von DI Helen Grace ist einer der persönlichsten Fälle ihrer Laufbahn. In ihrem neuen Fall ist Helen geschockt, als sie vor dem neuesten Opfer steht. Der Mann, der in dem Club "The Torture Rooms" qualvoll zu Tode gefoltert wurde, war für sie kein Unbekannter. Gerade deshalb ist sie entschlossen den Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen und dabei ihre Verbindung zu ihm geheimzuhalten. 

 

Doch als der Täter ein weiteres Mal zuschlägt, muss sich Helen entscheiden. Sagt sie die Wahrheit, und riskiert den Fall zu verlieren, oder beschützt sie ihr Privatleben, inklusive ihrer dunklen Geheimnisse? Während Helen sich hin und hergerissen fühlt plant der Täter jedoch weiter, denn er wird erst aufhören, wenn er Helen zerstört hat ...

 


Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen und ich mochte auch den Schreibstil von Matthew J. Arlidge sehr gerne. Der Autor schreibt äußerst flüssig und durch die verschiedenen Erzählstränge gelingt es ihm auch gut, mich als Leserin neugierig zu machen und so zum weiterlesen zu animieren!

 

Die Charaktere hat der Autor gewohnt toll ausgearbeitet, aber dieses mal hatte ich in manchen Momenten Probleme mit mancher Handlung, da sie teilweise gar nicht logisch und stimmig auf mich wirkte. Die Buchidee fand ich super gewählt, aber ich muss leider sagen, dass ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen empfunden habe!

 

Die Handlung zieht sich leider, für meinen Geschmack, zu lang hin, bis es zum wesentlichen kommt. Das letzte Drittel des Buches legt spannungstechnisch zu und es hat mir so auch ganz gut gefallen. Die Auflösung hat mich leider nicht so ganz überzeugen können, da ich sie als ein wenig unrealistisch empfunden habe. Letzteres kam vorwiegend durch die vorigen Bände, die diese Auflösung etwas aufgesetzt wirken lassen. Ich war jedenfalls nicht im positiven überrascht und das Ganze wirkte nicht glaubhaft auf mich. Leider.  

 

Positiv: 

* flüssiger Schreibstil 

* interessanter Plot

* spannende zwischenmenschliche Entwicklungen einzelner Charaktere

 

Negativ: 

* die Auflösung war für mich nicht stimmig

* die Entwicklung der Story war etwas zäh und langatmig. 

 

"DI Helen Grace - Letzter Schmerz" kam für mich leider nicht an die vorigen Bände heran und das in mehreren Punkten. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Band und hoffe dann wieder auf mehr Spannung!

 

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