Samstag, 18. Februar 2017

Rezension: 60 Sekunden von James Hankins

Titel: 60 Sekunden

Autor: James Hankins

Übersetzerin: Alice Jakubeit

Verlag: Piper Taschenbuch

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3492307876

ISBN-13: 978-3492307871

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das Gesicht oder beide Füße verlieren? Alle Zähne oder ein Ohr? Sich selbst umbringen oder zusehen, wie die eigene Frau erschossen wird? Ein perfider Killer treibt in Boston sein Unwesen. Er stellt seine Opfer vor die Wahl. Sechzig Sekunden haben sie Zeit, sich zwischen zwei Optionen zu entscheiden – eine grausamer als die andere. Detective John Spader ermittelt auf Hochtouren. Doch schon bald gerät er selbst ins Visier des Täters – und das Leben seiner Familie steht auf dem Spiel …

 

 



 Meine Meinung:  

"60 Sekunden" ist ein Thriller des Autors James Hankins. Bei diesem Buch hat mich der spannende Klappentext echt neugierig auf die Geschichte gemacht. Aber ob der Inhalt mich auch überzeugen konnte?

 

In diesem Buch geht es um den Protagonisten John Spader. John arbeitet als Detective in Boston. Sein neuer Fall bringt ihn an seine physischen und psychischen Grenzen. Der perfide Killer, den John jagd, zwingt seine Opfer, innerhalb von sechzig Sekunden, eine Wahl zu treffen und die Optionen sind eine grausamer als die andere. John arbeitet unter Hochdruck, nichtsahnend, dass der Killer bald auch ihn und seine Familie ins Visier nehmen wird ...

 

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. James Hankins hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Was mir leider nicht gefallen hat ist, dass der Autor manchmal vom eigentlichen Kern des Thema's abschweift und diese Passagen habe ich als etwas langatmig und unnütz empfunden. 

 

Die Charaktere hat der Autor recht gut dargestellt, wobei ich sagen muss, dass er hier den größten Einblick in den Charakter des Protagonisten gibt. John Spader ist ein interessanter Charakter, aber in manchen Zügen war er mir zu vorhersehbar in seinem Handeln. 

 

Die Buchidee fand ich sehr gelungen und dem Autor gelingt es häufig auch richtig gut, die Tragweite dieser 60 Sekunden Entscheidungen rüberzubringen, was mich gefesselt hat und mir auch unter die Haut gegangen ist. Der Spannungsbogen wurde leider nur teilweise gut gehalten, was ich etwas schade fand, da blieb manches an Potenzial noch ungenutzt.


Positiv: 

* interessante Buchidee

* gute Ausarbeitung der Charaktere


Negativ: 

* manchmal ist mir der Autor zu sehr vom Thema abgekommen, was langatmig wirkte

* die Spannung hatte noch Luft nach oben


"60 Sekunden" ist ein solider Thriller, bei dem mir die Grundidee gut gefallen hat. Leider war in Sachen Spannung zuviel Luft nach oben, was ich etwas schade fand!

 

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