Montag, 27. Februar 2017

Kurzrezension: Die unbekannte Terroristin von Richard Flanagan

Titel: Die unbekannte Terroristin

Autor: Richard Flanagan

Übersetzerin: Eva Bonne

Verlag: Piper

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3492057101

ISBN-13: 978-3492057103

Preis: 22,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

In einem Fußballstadion werden drei Bomben entdeckt, und Gina Davis verbringt eine Nacht mit einem Fremden. Als sie aufwacht, ist der Mann verschwunden und sie eine mutmaßliche Terroristin. Noch bevor sie sich stellen und alles aufklären kann, entgleitet ihr die Kontrolle über ihr gesamtes Leben. Wer soll ihr noch glauben? Sogar sie selbst kann sich der endlosen Schleife der Fernsehbilder kaum entziehen: Tariq und sie auf den Bildern der Überwachungskameras, Schnitt. Die Bomben im Stadion, Schnitt. Anschläge in Städten auf der ganzen Welt. Gina wird klar, dass diese gigantische politische und mediale Maschinerie nicht mehr zu stoppen ist. In nur drei Tagen ist aus ihr ein vollkommen anderer Mensch geworden: Sie ist der Feind. Sie ist die Angst vor der Bedrohung durch das Unbekannte, das unsere Welt dieser Tage in Schrecken versetzt.

 

 


Buchidee: 

Die Thematik des Buches hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht. Das Thema Terror ist ja leider in den letzten Jahren immer präsenter geworden und ich war sehr gespannt, wie der Autor das umsetzen würde.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Gina Davis. Gina verbringt eine Nacht mit einem Fremden und als sie aufwacht, ist der Mann verschwunden und Gina ist eine mutmaßliche Terroristin. Letzteres kam durch den Fund von drei Bomben in einem Fussballstadion. Gina möchte sich stellen und alles aufklären, doch soweit soll es nicht mehr kommen, denn Gina's gesamtes Leben gerät aus den Fugen. Besonders die Bilder, auf denen sie mit Tariq zu sehen ist, sprechen eine extreme und eindeutige Sprache. Wie soll Gina sich gegen diese politische und mediale Maschinerie noch wehren? Und würde ihr überhaupt noch jemand glauben? 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Richard Flanagan ist einfach gehalten und auf den Punkt. Die Sätze sind klar und eher knapper gehalten. Die Geschichte lässt sich flüssig und problemlos lesen!

 

 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Die Charaktere hatten ihre Eigenarten und das fand ich wichtig. Leider habe ich zur Protagonistin nicht den Zugang gefunden, den ich mir gewünscht hätte!

 

Emotionen: 

Die Emotionen kamen, für mich, besonders durch die Thematik. Der Autor schneidet Themen an, die einem immer wieder begegnen und regt dadurch auch zum Nachdenken an. Mit bestimmt Dingen ging er mir auch unter die Haut. Ich fand die Mischung sehr gelungen!

 

Spannung:   

Den Spannungsbogen hat Richard Flanagan die meiste Zeit über ziemlich gut gehalten. Ich habe die Entwicklungen gespannt verfolgt, auch wenn einiges ziemlich leicht vorherzusehen war. 

 

"Die unbekannte Terroristin" ist ein Buch mit aktuellem Inhalt. Ich mochte den Aufbau der Geschichte und bin in einigen Momenten stark ins Nachdenken gekommen!

 

  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen