Mittwoch, 21. Dezember 2016

Kurzrezension: Sanfte Rache von Sandra Brown

Titel: Sanfte Rache 

Autorin: Sandra Brown

Übersetzer: Christoph Göhler

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3764505621

ISBN-13: 978-3764505622

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Eine junge Frau, die spurlos verschwindet, ein geheimisvoller Fremder und ein Schneesturm, vor dem es kein Entkommen gibt …
An einem eisigen Wintermorgen verschwindet die Kinderärztin Emory Charbonneau bei einer Joggingrunde auf einer einsamen Bergstraße spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen, ist die Spur bereits kalt. Während die Polizei Jeff selbst verdächtigt, erwacht Emory in Gefangenschaft eines geheimnisvollen Mannes. Sie versucht alles, um ihm zu entkommen, muss aber schnell feststellen, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben nicht von ihrem Entführer ausgeht. Und obwohl sie weiterhin Angst vor ihm hat, sprühen zwischen den beiden bald auch die Funken der Leidenschaft …

 

 


Buchidee: 

Die Buchidee und der Klappentext waren die Gründe, die meine Neugier auf diesen Thriller schnell geweckt haben. Ich fand, dass die Geschichte sehr vielversprechend klang und war gespannt, wie Sandra Brown das Potenzial umsetzen würde.

 

Handlung: 

In diesem Buch geht es um die Protagonistin Emory Charbonneau. Emory arbeitet als Kinderärztin und eines Morgens im Winter verschwindet sie auf ihrer Joggingrunde spurlos. Ihr Mann Jeff meldet sie als vermisst, doch als die Ermittlungen endlich beginnen ist ihre Spur längst kalt. Während die Polizei Jeff ins Visier der Ermittlungen nimmt befindet sich Emory in der Gewalt eines Fremden. Doch schnell merkt Emory, dass die wahre Bedrohung für ihr Leben gar nicht von ihrem Entführer ausgeht, sondern von jemand ganz anderem ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Sandra Brown ist sehr angenehm zu lesen. Zudem beschreibt die Autorin die Szenerie und auch das Setting sehr bildhaft, was mir gut gefallen hat. 

 

 

Charaktere: 

Die Charaktere hat Sandra Brown gut ausgearbeitet und ich fand es schön, dass sie so unterschiedlich waren. Okay, die Liebesgeschichte war, mir persönlich, ein bisschen zu vorhersehbar, aber ansonsten fand ich die Abwechslung gut. Die Protagonistin hat mir am besten gefallen und ich fand es schön, dass sie nicht immer so klischeehaft beschrieben wurde.

 

Spannung: 

Die Spannung wird von der Autorin gut aufgebaut und durch Emory's Verschwinden ist man direkt in der Geschichte drin. Ich fand es zudem gut und auch spannungsfördernd, dass es die verschiedenen Erzählstränge gab, die beim Lesen diesen gewissen Sog entstehen lassen, durch den man immer wissen möchte, wie es weitergeht.

 

Emotionen:  

Die Emotionen kommen besonders durch die Liebespassagen zum tragen, aber auch andere Emotionen wie Ängste und Schuld kommen hier durchaus vor. Ich fand die Mischung sehr gelungen und die Gefühle wirkten auch die meiste Zeit glaubhaft auf mich. Lediglich bei der Entwicklung der Liebesgeschichte gab es, in meinen Augen, ein bisschen zuviel Kitsch.  

 

"Sanfte Rache" ist ein gut aufgebauter Thriller, der mich, trotz der etwas klischeehaften Liebesentwicklung,  richtig gut unterhalten hat!

 

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