Mittwoch, 7. Dezember 2016

Kurzrezension: Ebelle - Das Spiel aller Spiele - Antonia Anders

 

Titel: Ebelle - Das Spiel aller Spiele

Autorin: Antonia Anders

Verlag: Carlsen / Impress

Seitenzahl: 422

ISBN: 978-3-646-60240-1 

Preis: 3,99 Euro ( Ebook )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

**Wenn man sich plötzlich in seinem Lieblingscomputerspiel wiederfindet…**

Eleanor ist anders als die Mädchen an ihrer Schule. Während jene shoppen gehen, hockt sie als leidenschaftliche Gamerin zu Hause und spielt bis tief in die Nacht heroische Online-Spiele. Bis eines Tages das Unmögliche wahr wird und sie im neuesten Trendgame »Ebelle« aufwacht. Ohne Waffe und in Schuluniform muss sie sich von Null auf ein Überleben sichern, Aufgaben erfüllen und vor allem einen Weg zurück in die Realität finden. Gar nicht so leicht, wenn man sich in einem mittelalterlichen Reich befindet, das kurz vor einem Krieg steht und in dem man noch nie etwas von heißen Duschen oder Smartphones gehört hat. Aber Eleanor ist eine gute Spielerin. Sie lernt die richtigen Leute kennen, schlägt sich durch und gewinnt sogar das Herz eines entscheidenden Kämpfers. Währenddessen braut sich über Ebelle ein Unheil zusammen, das nur sie aufhalten kann…

 

 

Buchidee:

Die Buchidee hat mich bei diesem Buch direkt neugierig gemacht. Sie ist zwar nicht gänzlich neuartig, aber dennoch war ich sehr gespannt auf die Umsetzung von Antonia Anders.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Eleanor. Eleanor ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Alter, denn statt zu shoppen oder über Jungs zu quatschen, ist ihre Leidenschaft das Online Gaming. Besonders das neue Trendgame "Ebelle" hat es ihr angetan, doch als sie sich eines Tages in dem online Game wiederfindet, kann sie es kaum glauben. Doch die Realität holt sie schnell auf den Boden der Tatsachen zurück, der in Eleanor's Fall ein mittelalterliches Reich beinhaltet, welches kurz vor einem Krieg steht ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Antonia Anders hat mir ganz gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und es gibt auch ab und an Stellen an denen sie mich zum schmunzeln gebracht hat. Das fand ich gut. Sarkasmus hat sich besonders in Form der Protagonistin gefunden, aber ich habe es als passend empfunden.

 

Charaktere: 

Die Charaktere waren nicht schlecht dargestellt, aber ich muss gestehen, dass mich keiner von ihnen berühren konnte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. 

 

Spannung: 

Die Spannung und die Gefühle waren für mich das größte Manko an dieser Geschichte. Ich hatte mir sehr viel mehr Spannung erhofft und habe diese leider nicht bekommen. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte ein bisschen mehr Fahrt auf, aber leider auch nicht allzu viel. Ich hatte mir eine viel spannendere Handlung vorgestellt und war dadurch ein bisschen enttäuscht!

 

Emotionen: 

Die Emotionen kamen, meiner Meinung nach, nicht richtig rüber. Ich hätte mir gewünscht viel mehr mitfiebern zu können und war echt traurig, dass es weder viel Spannung noch viel Gefühl gab. 

 

"Ebelle - Das Spiel aller Spiele" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Grundidee fand ich super, aber die Umsetzung leider nicht sehr gelungen! 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen