Sonntag, 6. November 2016

Rezension: Himmelhorn von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Titel: Himmelhorn

Band: 9 von ?

Autoren: V. Klüpfel & M. Kobr

Verlag: Droemer HC

Seitenzahl: 496

ISBN-10: 3426199394

ISBN-13: 978-3426199398

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er. 

 

Meine Meinung:

"Himmelhorn" ist der neunte Band der Krimireihe um den Kult - Kommissar Kluftinger, geschrieben von den Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr. Für mich war dieses Buch das erste des Autoren Duo's und ich war sehr gespannt auf den Kultkommissar. 

 

In diesem Buch führt der aktuelle Fall Kommissar Kluftinger in schwindelerregende Höhen in die Allgäuer Alpen, auf das Himmelhorn, welches einer der gefährlichsten Berge im Allgäu ist. Dort stoßen Kluftinger und Langhammer auf drei Leichen. Bei den Opfern handelt es sich um einen bekannten Dokumentarfilmer und zwei Bergführer aus der Gegend. Im ersten Moment deutet alles darauf hin, dass sie der Erstbesteigung des Himmelhorns einfach nicht gewachsen waren. Doch die Ermittlungen, die sich als äußerst schwierig erweisen, weisen nach und nach auf etwas ganz anderes hin ...

 


 Der Einstieg in dieses Buch ist mir recht gut gelungen. Der Schreibstil von Volker Klüpfel und Michael Kobr besticht nicht nur dadurch, dass er sich flüssig lesen lässt, sondern vorallem auch durch seine humoristischen Anteile. Ich musste mehr als einmal schmunzeln, aber teilweise war es mir doch ein bisschen zuviel Klamauk. Besser hätte es mir hier gefallen, wenn auch die Handlung rund um den Kriminalfall, genauso detailliert gewesen wäre, wie die humorvollen Passagen. 

 

Der Anfang des Buches war vielversprechend und ich habe mich auf spannende Ermittlungen des Kult-Kommissars gefreut. Leider wurde mir die Handlung schon nach kurzer Zeit ein bisschen zu dünn und die Nebenstränge minderten in dem  eigentlichen Kern, der Kriminalgeschichte, für meinen Geschmack, zu sehr die Spannung, was ich echt schade fand. 

 

Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn manches natürlich ein bisschen zugespitzt und überzogen dargestellt wird, passte es mit den humorvollen Passagen durchaus. Kluftinger habe ich als vielschichtigen Charakter empfunden, der durchaus im Gedächtnis bleibt, aber auch die Nebencharaktere wurden gut gezeichnet. Alles in allem ist "Himmelhorn" ein netter Krimi, der nicht unbedingt durch seine Spannung punktet, der aber witzige Lesestunden garantiert! 

 

Positiv: 

* interessante und gut ausgearbeitete Charaktere

* humorvolle Passagen

 

Negativ: 

* der Kriminalfall war mir zu dünn dargestellt 

* es fehlte leider an Spannung

 

"Himmelhorn" ist ein Krimi mit Stärken und Schwächen, der mich gut unterhalten, aber nicht durch seine kriminalistische Handlung gefesselt hat! Kann man lesen, muss man aber nicht!

 

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