Dienstag, 22. November 2016

Rezension: Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud von Gaby Hauptmann

Titel: Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett 

          einlud

Autorin: Gaby Hauptmann

Verlag: Piper

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3492060374

ISBN-13: 978-3492060370

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Aus ihrem Schlafzimmer geht Gabriellas Blick über die sanften Hügel der Toskana. Sie braucht eine Auszeit von ihrem Job und ist nach vielen Jahren in das Haus ihrer Familie zurückgekehrt. Sie liegt in den weißen Laken ihres Bettes und beschließt, es den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen. Wer sie sehen will, muss sich zu ihr legen. Und alle kommen, vom Schornsteinfeger bis zum Pfarrer. Sie reden auch über Gabriellas Mutter, die rätselhafte amerikanische Schauspielerin, die eines Tages für immer verschwand. Gabriella hatte nur noch ihren Vater und die geliebte Haushälterin Emilia - doch mit jeder neuen Geschichte ihrer Gäste wird Gabriella klarer, dass die Dinge nicht so liegen, wie sie dachte  

 

 

Meine Meinung: 

"Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud" ist ein Roman der Autorin Gaby Hauptmann. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Gabriella. Gabriella ist gerade erst in die Toskana, in das Haus ihrer Familie, zurüückgekehrt, da sie unter anderem eine Auszeit von ihrem anstrengenden Job gebraucht hat. Als sie dort in dem bequemen Bett liegt und wenn sie aus dem Schlafzimmer blickt die Hügel der Toskana sieht, beschließt sie kurzerhand das Bett den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen.  


Diese Entscheidung führt dazu, dass jeder der Gabriella sehen möchte, sich zu ihr legen muss. Und tatsächlich kommen die Leute vorbei und Gabriella erfährt allerhand über das Leben der Menschen um sie herum. Aber ein Thema lässt Gabriella besonders aufhorchen und das passiert, wenn die Besucher über ihre Mutter berichten, die geheimnisvolle amerikanische Schauspielerin, die eines Tages für immer verschwand ...

 



Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Gaby Hauptmann hat mir gut gefallen, da die Autorin schön flüssig und gleichzeitig auch bildhaft schreibt. Zudem gelingt es Frau Hauptmann wirklich gut die passenden Emotionen rüberzubringen, was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat. 

 

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet worden und ich fand es sehr schön in welchen recht einfachen Rahmen die Autorin hier eine dichte und abwechslungsreiche Geschichte eingewebt hat. Die Handlung ist sehr simpel, aber durch die verschiedenen Charaktere und die Erfahrungen, die Gabriella macht dennoch unterhaltsam.

 

Leider gab es zwischendurch aber auch ein paar Passagen, die mir persönlich, zu sehr gestreckt wurden und die ich mir knapper gewünscht hätte, um ein bisschen mehr Spannung zu erhalten. Die Spannung war für mich auch ehrlich gesagt, dass was mir an diesem Buch am meisten gefehlt hat. Es gab zwar durchaus interessante Entwicklungen, aber richtig spannend wurde es, in meinen Augen, nicht. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. 

 

Positiv: 

* angenehm zu lesender und bildhafter Schreibstil

* interessante Charaktere

* tolle Buchidee

 

Negativ: 

* stellenweise war mir die Geschichte zu langatmig

* ich hätte mir mehr Spannung gewünscht

 

"Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud" ist ein schöner Roman, der mich zwar nicht komplett überzeugt, mir aber dennoch nette Lesestunden beschert hat!

 

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