Freitag, 4. November 2016

Kurzrezension: Albertos verlorener Geburtstag von Diana Rosie

Titel: Albertos verlorener Geburtstag

Autorin: Diana Rosie

Übersetzerin: Gabriela Schönberger

Verlag: Knaur HC

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3426653931

ISBN-13: 978-3426653937

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Der 7-jährige Tino ist erschüttert, als er erfährt, dass sein geliebter Großvater Alberto nicht weiß, wann er geboren ist, und deshalb noch nie Geburtstag gefeiert hat. Dabei ist das doch der eine, wundervolle Tag, der einem allein gehört und an dem man sich so sehr geliebt fühlt! Nur hat Alberto als Kind im spanischen Bürgerkrieg sein Gedächtnis verloren, und damit auch dieses besondere Datum. Nie hat er nach Spuren seiner Vergangenheit gesucht, aber jetzt, am Ende seines Lebens, überredet Tino ihn zu einer Reise quer durch Spanien, zurück zu jenem Waisenhaus und den Menschen, die vielleicht mehr über Alberto wissen könnten als er selbst.

 

 

Buchidee: 

Die Idee des Buches war für mich der Grund diese Geschichte unbedingt lesen zu wollen. Ich hatte noch nirgends etwas ähnliches gelesen und fand die Thematik, besonders durch den kleinen Tino, sehr süß. Zudem war ich sehr gespannt auf die Umsetzung!

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um den siebenjährigen Protagonisten Tino und seinen heißgeliebten Großvater Alberto. Als Tino herausfindet, dass sein Großvater seinen eigenen Geburtstag nicht kennt und daher auch noch nie seinen Geburtstag gefeiert hat, ist er der Meinung, dass die beiden unbedingt mehr über Albertos Vergangenheit herausfinden müssen, unter anderem auch sein Geburtsdatum. Den Gedächtnisverlust hat Alberto seit dem spanischen Bürgerkrieg, zu dessen Zeit er noch ein Kind war. Doch als ihn Tino zu einer Reise quer durch Spanien überredet, entscheidet sich Alberto seinem Enkel und sich selbst zuliebe dazu mehr über seine Vergangenheit herausfinden zu wollen ... 

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Diana Rosie hat mir recht gut gefallen. Der Autorin gelingt es wirklich gut eine schöne Atmosphäre zu schaffen, aber leider waren mir die sehr detaillierten Beschreibungen in manchen Passagen auch zuviel, da ich den Eindruck hatte, dass vom eigentlich Kern abgeschweift wird. Das fand ich schade.

 

Charaktere: 

Die Charaktere hat Diana Rosie sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Alberto, als auch sein Enkel Tino wurden sehr schön und liebevoll dargestellt. Aber auch die Nebencharaktere hatten ihren Reiz und insgesamt hat sich mit ihnen eine schöne und stimmige Geschichte ergeben.

 

Spannung: 

Die Spannung war, für mich, das größte Manko an dieser süßen Geschichte. Ich hatte mir erhofft, dass durch die Suche nach Alberto's Vergangenheit auch eine gewisse Spannung aufgebaut wird. Leider war das nicht so wirklich der Fall, genauergesagt mir kam die Spannung zu wenig rüber! Das fand ich echt schade, denn mit einem besser gehaltenen Spannungsbogen hätte diese Geschichte ein echtes Highlight für mich werden können. 

 

Emotionen:   

Die Emotionen hat die Autorin zu großen Teilen wirklich schön rübergebracht. Gerade die Gefühle, die mit Alberto's Nachforschungen einhergehen waren bewegend. Aber noch besser haben mir die Szenen mit Alberto und seinem Enkel Tino gefallen. Ein paar dieser Momente haben mir echt das Herz erwärmt.

 

"Albertos verlorener Geburtstag" ist eine süße und teilweise herzerwärmende Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat, aber durch die geringe Spannung leider nicht mehr!

 

Kommentare:

  1. Oh, ich fand das Buch wirklich sehr gut! Schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat bzw. zu wenig Spannung hatte. Mir gefiel die Stimmung darin sehr gut!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Huhu Martina,
      ja die Atmosphäre hat mir auch gut gefallen und es ist auf jeden Fall eine lesenswerte Geschichte. Toll, dass es dir noch besser gefallen hat! Liebe Grüße, Petra

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  2. Huhu,
    schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Auf mich klingt es eigentlich echt toll und ich wollte es auch mal lesen. Aber bisher komm ich eh nicht dazu^^

    Liebe Grüße,
    Steffi vom Lesezauber

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    1. Huhu Steffi,
      es ist auch definitiv lesenswert. Mich konnte es nur nicht zu 100 % überzeugen. Wenn du es liest verrat mir doch gerne, wie es dir dann gefällt!
      Liebe Grüße, Petra

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