Donnerstag, 27. Oktober 2016

Kurzrezension: Im Herzen ein Schneeleopard von Anika Lorenz

 

Titel: Im Herzen ein Schneeleopard

Band: 1 von 3

Autorin: Anika Lorenz 

Verlag: Carlsen / Impress 

Seitenzahl: 250

ISBN: 978-3-646-60281-4 

Preis: 3,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

**Folge den Spuren der Schneeleoparden…**

Die 18-jährige Emma führt ein ganz normales Kleinstadtleben. Seit ihrem Schulabschluss spart sie auf ein Architektur-Studium und in ihrer Freizeit widmet sie sich, inspiriert von ihren lebhaften Träumen, der Kunst. Doch mit der Normalität ist es vorbei, als Nate in ihr Leben tritt. Schon bei ihrer ersten Begegnung hat sie das Gefühl, dass mit dem jungen Solters-Erben etwas nicht stimmt. Aber ihm aus dem Weg zu gehen, ist leichter gesagt als getan. Mit seinen markanten Gesichtszügen, den vollen Lippen und dem muskulösen Körper zieht er Emma immer wieder in seinen Bann. Als Nate sie bittet, das Interieur seiner Villa neuzugestalten, kann sie einfach nicht widerstehen. Aber je näher sie ihm kommt, desto bedrohlicher werden plötzlich ihre Träume… 

 

 

 Buchidee: 

Die Buchidee war für mich zum Teil neuartig, da ich die Thematik rund um die Schneeleoparden so noch nirgends gelesen hatte. Die Thematik mit den Verwandlungen und der Liebesgeschichte war hingegen nicht ganz neu, aber durchaus interessant.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die achtzehnjährige Protagonistin Emma. Seit ihrem Schulabschluss spart Emma dafür sich ihren Wunsch vom Architektur Studium zu erfüllen. Das hängt zum Teil mit ihren kreativ angehauchten und lebhaften Träumen zusammen. Doch als der attraktive Nate in ihr Leben tritt ist es mit der Ruhe erstmal vorbei, denn Emma ist sich sicher, dass der junge Erbe der Solters irgendetwas zu verbergen hat. Als Nate sie dann bittet seine Villa neu einzurichten sagt  Emma zu, aber sie muss schnell feststellen, dass ihre Träume durch die Nähe zu ihm immer bedrohlicher werden ...


Schreibstil: 

Der Schreibstil von Anika Lorenz hat gut zu der Geschichte gepasst. Die Autorin schreibt flüssig und das Buch lässt sich problemlos und leicht lesen. Was mir gut gefallen hat waren die bildhaften Beschreibungen und diese besonders im künstlerischen, kreativen Aspekt, der viel bei der Protagonistin Emma zu finden ist. 

 

Charaktere: 

Die Charaktere, allen voran die Protagonistin Emma, wurden recht gut ausgearbeitet. Besonders Emma wurde liebevoll gezeichnet und hat mir als Charakter sehr gut gefallen, daneben wirkten die anderen Charaktere teilweise sogar etwas blass, wobei ich hoffe, dass die anderen Charaktere in den Folgebänden etwas mehr Raum bekommen.

 

Spannung: 

Die Spannung war in diesem Buch das größte Manko für mich, denn sie war für meinen Geschmack bis auf eine kurze Passage am Ende, gar nicht wirklich gegeben. Das fand ich echt schade. Man hat zwar so viel über Emma erfahren und es wurde eine gute Basis gelegt, aber das Hauptthema, das Gestaltwandeln, kam kaum zum tragen und damit gab es auch so gut wie keine Spannung.

 

Emotionen: 

Auch die Emotionen kamen bei mir nicht so sehr an, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar war es nicht langweilig, aber auch nicht fesselnd oder gar emotional. Was diesen Punkt angeht gab es somit noch eine Menge Luft nach oben und einiges an Potenzial, was hoffentlich in den nächsten Bänden mehr ausgeschöpft werden wird. 

 

"Im Herzen ein Schneeleopard" ist ein teilweise guter Auftakt, bei dem mir leider vorwiegend die Spannung und die Emotionen nicht deutlich genug rübergebracht wurden. Daher gibt es von mir heute 2,5 Rosen, aufgerundet auf 3. 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen