Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kurzrezension: Der Fänger von Andreas Franz und Daniel Holbe

Titel: Der Fänger 

Band: 16 von ?

Autoren: Andreas Franz & Daniel Holbe

Verlag: Knaur TB

Seitenzahl: 488

ISBN-10: 3426516497

ISBN-13: 978-3426516492

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

In einem Waldstück bei Frankfurt wird die Leiche eines Sexualstraftäters gefunden, der seit Jahren als vermisst galt. Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann zwar mehrfach verdächtigt, doch nie verurteilt wurde. In den Akten tauchen immer wieder derselbe Richter und dieselben Anwälte auf – Zufall? Die brutalen Verletzungen des Mordopfers lassen auf ein sehr persönliches Motiv schließen. Und auf große Wut. Und während Julia Durant sich noch mit der Frage herumschlägt, wem sie hier eigentlich zu Gerechtigkeit verhilft, muss sie erkennen, dass ihr der Gegenwind auch aus den eigenen Reihen entgegenschlägt.

 

 

Buchidee: 

Die Buchidee ist nicht neuartig. Die Geschichte ist ein solider Krimi mit bereits bekannten Charakteren, der gerade durch letzteres besonders besticht! 

 

Handlung: 

Julia Durant bekommt es in diesem Krimi mit einem Fall zu tun, der nicht nur kriminalistisch gesehen eine Grauzone ist. In einem Waldstück in der Nähe von Frankfurt wird ein seit Jahren vermisster Sexualstraftäter getötet aufgefunden. Der Mann wurde zwar mehrfach stark verdächtigt, aber zu einer Verurteilung kam es nie. Kurze Zeit später stößt Julia Durant in den Akten auf Auffälligkeiten in Form von immergleichen Namen des Richters und der Anwälte. Dass das Opfer so brutal getötet wurde lässt Julia vermuten, dass der Täter eine große Wut gehabt haben muss und vielleicht sogar ein persönliches Motiv bestanden hat. Doch je weiter Julia nachforscht, desto mehr Hürden werden ihr in den Weg gelegt und das sogar in den eigenen Reihen ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Andreas Franz und Daniel Holbe konnte mich auch in diesem Band wieder überzeugen! Das Buch lässt sich problemlos und flüssig lesen!

 

 

Charaktere: 

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und dadurch, dass Julia Durant ein so bekannter Charakter ist freue ich mich da auch immer auf ein Wiedersehen mit ihr! Aber auch die Nebencharaktere haben ihren Reiz auch wenn sie nicht soviel Tiefgang haben, wie er bei der Protagonistin zu finden ist!

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen wurde in diesem Buch leider nicht ganz so gut gehalten, wie in anderen Bänden der Reihe. Ich habe die Spannung stellenweise sogar ein bisschen vermisst. Die meiste Zeit über war die Spannung auf einem eher niedrigen bis höchstens mittleren Niveau und das war mir persönlich zu wenig!

 

Emotionen:  

Auch die Emotionen, egal welcher Form, kamen mir in dieser Geschichte ein bisschen zu kurz, was ich ein bisschen schade fand. Ein bisschen mehr Tiefgang und mehr Spannung hätten mich wahrscheinlich mehr von der Story überzeugen können!

 

"Der Fänger" ist ein solider Krimi, bei dem es mir persönlich ein bisschen an der erhofften Spannung gemangelt hat! Fans von Julia Durant werden aufgrund der Protagonistin wahrscheinlich trotzdem annähernd auf ihre Kosten kommen. Meiner Meinung nach, gab es ein bisschen Luft nach oben!

 

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