Freitag, 28. Oktober 2016

Kurzrezension: Am Ende eines langen Sommers von Kathleen MacMahon

Titel: Am Ende eines langen Sommers

Autorin: Kathleen MacMahon

Übersetzerin: Karin Dufner

Verlag: Knaur HC

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3426652862

ISBN-13: 978-3426652862

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die McEntees sind ein irischer Familienclan wie aus dem Bilderbuch, liebevoll, verrückt, tragisch, dickköpfig und idealistisch, und wenn es darauf ankommt, trotz aller Uneinigkeiten füreinander da. Während Familienoberhaupt Deirdre ihren 80. Geburtstag plant und Irland einen ungewöhnlich heißen Sommer erlebt, gehen die McEntees durch so manchen Sturm: Da ist der Diebstahl einer Pfeffermühle mit unvorhersehbaren Folgen, ein öffentlicher Eklat, eine neue und eine alte Liebe und schließlich ein tragischer Unfall, der alles andere belanglos erscheinen lässt. Am Ende werden die McEntees tun, was eine Familie eben tut: sich gegenseitig wieder aufrichten. Und wir verabschieden uns mit dem wunderbaren Gefühl, für eine Weile Teil dieser Familie gewesen zu sein.

 

 


 Buchidee:

Die Idee des Buches schildert eine Familiengeschichte. Familiengeschichten gibt es ja unzählige, aber die Geschichte des irischen Familienclans McEntees hat mich neugierig gemacht ...

 

Handlung: 

In diesem Buch geht es um die Familie McEntee und ihre Mitglieder. Die Autorin entführt ihre Leser/Leserinnen mit diesem Familienclan nach Irland und wir erleben die Mitglieder rund um den achtzigsten Geburtstag des Familienoberhauptes Deirdre. Man erlebt alltägliches auf eine teils lustige, teils tragische, aber immer liebevolle Art und Weise.

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Kathleen MacMahon hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und schafft es dem Leser/der Leserin eine tolle familiäre Atmosphäre bei den McEntee's rüberzubringen, was mir gut gefallen hat. Schon zu Beginn merkt man der Autorin die Liebe zum Detail an, was die Geschichte teilweise wirklich besonders macht!

 

 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere ist hier sehr gelungen. Ich mochte es, dass es so viele verschiedene Charaktere in dieser Familiengeschichte gibt und dass die Autorin jeden ihrer Charaktere liebevoll betrachtet und dies auch bei mir als Leserin angekommen ist. Auf manchen wurde zwar etwas mehr geachtet und manche Ereignisse wurden deutlicher hervorgehoben als andere, aber am Ende ergibt sich ein stimmiges und rundes Gesamtbild.

 

Spannung: 

Der Spannungsbogen befindet sich bei diesem Buch leider im unteren Drittel. Wenn es etwas mehr Spannung gegeben hätte, hätte diese Geschichte durchaus das Potenzial gehabt zu einem Highlight in Sachen Familiengeschichten zu werden. So gab es in diesem Punkt leider noch deutlich Luft nach oben!

 

Emotionen:  

Die Emotionen waren für mich das große Plus dieser Geschichte, was ich mir auch erhofft hatte. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten, mitgefiebert, mitgetrauert und mich mit ihnen gefreut! Die Emotionen wurden von Kathleen MacMahon wirklich toll rübergebracht!

 

"Am Ende eines langen Sommers" ist eine emotionsgeladene Familiengeschichte, die mich mit ihren verschiedenen Charakteren wirklich gut unterhalten hat!

 

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