Sonntag, 18. September 2016

Rezension: Nothing more von Anna Todd

Titel: Nothing more

Band: 6 von 7 

Autorin: Anna Todd

Übersetzerinnen: S. Schilasky & A. Mehrmann

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3453419707

ISBN-13: 978-3453419704

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

When he falls in love, he loves too hard
New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen. Sein winziges Apartment in Brooklyn teilt er sich mit seiner besten Freundin Tessa. Sie kennt sich mit Liebeskummer aus.
Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, aber der Weg dahin ist vermutlich ... ziemlich crazy. 

 

 

Meine Meinung: 

"Nothing more" ist der sechste Band der "After" - Reihe der Autorin Anna Todd. In diesem Band steigt Tessa's bester Freund und Hardin's Stiefbruder Landon zum Protagonisten auf und ich war schon sehr gespannt was mich in diesem Buch erwarten würde. Die Bücher der "After" Reihe konnten mich ja nicht so ganz mitreißen, wie soviele andere, aber Landon war ein Charakter auf den ich schon neugierig war. 

 

In diesem Buch erlebt der Leser/die Leserin wie sich Landon in New York einlebt. Er teilt seine Wohnung mit seiner besten Freundin Tessa und die beiden versuchen sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Eigentlich war Landon's Plan ja gemeinsam mit seiner Freundin Dakota nach New York zu gehen, aber es zeigte sich, dass Dakota andere Pläne hatte und sich schließlich auch von Landon getrennt hat.

 

Landon's Leben besteht somit vorwiegend aus Uni und Arbeiten, doch als er eines Tages Dakota vor sich stehen sieht, kommen die Gefühle wieder hoch. Doch bei ihr weiß der herzensgute Landon einfach nicht woran er wirklich ist. Und dann ist da auch noch Nora, die ihm seit einiger Zeit so gar nicht mehr aus dem Kopf gehen will ...

 


Der Einstieg in dieses Buch ist mir, dank des flüssigen und angenehmen Schreibstil von Anna Todd, sogleich sehr gut gelungen. Ich fand es schon bei den vorigen Bänden so bewundernswert, wie schnell da siebenhundert Seiten verflogen sind, durch den schönen Schreibstil, der Autorin. Ich war schon überrascht, dass dieses Buch doch weniger als die Hälfte der Seiten der anderen Bücher hat, aber ich dachte mir, dass das schon gut ist, wenn es denn eine dichte Geschichte ist. Leider war dem nicht wirklich so ... Mir ist schon nach kurzer Zeit aufgefallen, dass es einige Passagen gab, die wie Füllmaterial auf mich wirkten und sehr langatmig geschrieben waren. Das fand ich wirklich schade, denn bei knapp 300 Seiten hatte ich mit soetwas nun nicht gerechnet! 



Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch Hardin und Tessa haben Mini - Passagen, was eingefleischten Fans mit Sicherheit gut gefallen wird! Ich fand es besonders zu Beginn schade, doch so wenig Einblicke zu Landon als Charakter zu bekommen. Mehr als seinen Alltag und seine Gefühle für Dakota gibt es da kaum zu lesen. Zudem gibt es, für meinen Geschmack, viel zuviele Wiederholungen, was mich ziemlich genervt hat. Etwas interessanter wird die Geschichte erst im letzten Drittel und dann ist das Buch leider auch schon fast zuende. Ich hoffe nun auf ein bisschen mehr Spannung im zweiten und abschließenden Band, denn das Ende macht schon neugierig! 

 

Positiv: 

* gute Ausarbeitung der Charaktere

* interessante Einblicke in Landon's Leben

 

Negativ: 

* häufige Wiederholungen, besonders zu Beginn

* wenig Inhalte, die fesselnd waren

 

"Nothing More" ist ein interessantes Spin Off zur "After" Reihe, welches mir, besonders zu Beginn, zu wenig spannende Inhalte hatte und sich gegen Ende hin ein bisschen gesteigert hat! 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen