Montag, 1. August 2016

Rezension: Verrat in Paris von Tess Gerritsen

Titel: Verrat in Paris

Autorin: Tess Gerritsen

Übersetzerin: Katrin Hahn

Verlag: HarperCollins

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3959670257

ISBN-13: 978-3959670258

Preis: 10,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

All die Jahre hat Beryl Tavistock eine Lüge geglaubt: Ihre Eltern, die für den MI 6 arbeiteten, sind nicht bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Stattdessen soll ihr Vater, zuvor als Doppelagent entlarvt, ihre Mutter erschossen haben, bevor er sich selbst richtete. Beryl beginnt in Paris eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. Zusammen mit dem undurchsichtigen Amerikaner Richard Wolf verstrickt sie sich dabei immer tiefer in einem tödlichen Netz aus Lügen, Intrigen und Verrat.

 

 

Meine Meinung: 

"Verrat in Paris" ist ein Thriller der Autorin Tess Gerritsen. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Beryl Tavistock. Beryl ist geschockt als sie hinter eine Lebenslüge ihrer Eltern kommt. Jahrelang hat Beryl geglaubt, dass ihre Eltern bei einem Einsatz des MI6, für den sie angeblich tätig waren, getötet worden sind. Stattdessen stellt sich heraus, dass ihr Vater die Position eines Doppelagenten innehatte, ihre Mutter getötet, und sich anschließend selbst getötet haben soll. 


Gemeinsam mit ihrem Bruder Jordan fährt Beryl schließlich nach Paris, um selbst Nachforschungen über den mysteriösen Tod ihrer Eltern anzustellen. In Paris bekommen sie unerwartete Unterstützung von dem ehemaligen CIA Agenten Richard Wolf, der völlig undurchschaubar scheint, aber Beryl's Gefühle ordentlich durcheinanderbringt. Das ist aber nicht das einzige Problem der Geschwister, denn ein paar Personen scheinen die Nachforschungen der beiden ein Dorn im Auge zu sein und sie sind entschlossen weitere Enthüllungen zu verhindern ...


 

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen, was vorwiegend an dem flüssigen und angenehmen Schreibstil von Tess Gerritsen gelegen hat. Der Plot ist recht gut ausgearbeitet, aber es gab in diesem Buch ein sehr großes Manko für mich und das bin ich von Tess Gerritsen gar nicht gewöhnt. 

 

Ich liebe die "Rizzoli & Isles" Buchreihe der Autorin besonders weil die Bücher so spannend sind! Bei "Verrat in Paris" hat es leider genau daran gemangelt, an der Spannung. Die Geschichte plätscherte leider vorwiegend nur so vor sich hin und das Buch erinnerte mich häufig eher an einen Spannungsroman, aber nicht an einen Thriller. 


Die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut ausgearbeitet, was mich wiedermal sehr beeindruckt hat. Frau Gerritsen schafft Charaktere, die im Gedächtnis bleiben und die ich sehr gerne durch die Geschichte begleitet habe. Die Handlung ist interessant gestaltet, aber die richtige Spannung oder gar ein Nervenkitzel kamen leider nicht bei mir auf. 

 

Positiv: 

* angenehmer und flüssig zu lesender Schreibstil

* super ausgearbeitete Charaktere

* interessante Handlung


Negativ: 

* der Spannungsbogen ist leider konstant niedrig

* mir fehlten die überraschenden und spannenden Wendungen, die ich sonst bei Frau 

   Gerritsen sehr mag


"Verrat in Paris" ist eine solide, aber leider nicht sehr spannende Geschichte, die interessant zu lesen war, mich aber nicht komplett überzeugen konnte!

 

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