Dienstag, 30. August 2016

Rezension: Ich fühle was, was du nicht fühlst von Amelie Fried

 

Titel: Ich fühle was, was du nicht fühlst

Autorin: Amelie Fried

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 3453265904

ISBN-13: 978-3453265905

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die 13-jährige India lebt mit ihren Hippie-Eltern und ihrem Bruder Che in der bürgerlichen Umgebung einer süddeutschen Kleinstadt. Intelligent und mit spöttischem Scharfblick betrachtet sie die Welt der Erwachsenen und durchschaut deren Lebenslügen. Ihr Nachbar, ein Musiklehrer, überredet sie zu Klavierstunden und entdeckt ihre große musikalische Begabung. Während ihre Eltern mit einer Ehekrise beschäftigt sind und Che in die Kriminalität abzudriften droht, entsteht zwischen India und ihrem Lehrer eine einzigartige Verbindung, getragen von der Liebe zur Musik. Doch in einem einzigen Moment zerstört er ihr Vertrauen, und India steht vor einer furchtbaren Entscheidung: Ihr Geheimnis öffentlich zu machen – oder für immer zu schweigen.

 

 

Meine Meinung: 

"Ich fühle was, was du nicht fühlst" ist ein Roman der Autorin Amelie Fried. Auf dieses Buch war ich schon sehr neugierig, da der Klappentext schon vor einer Weile mein Interesse geweckt hatte. Leider muss ich sagen, dass ich mit diesem Buch keinen Glücksgriff gemacht habe und ich habe es nach ca 120 Seiten abgebrochen und daher gilt meine Rezension in diesem Falle auch nur für diesen Teil des Buches, denn ich möchte es nicht zerreissen, ohne zu wissen, was danach noch passiert.

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin India. India ist dreizehn Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder Che in einer süddeutschen Stadt. Man findet sich als Leser/Leserin komplett in den Siebzigern wieder und ich fand das hat Frau Fried gut dargestellt. India's Mutter gibt Seminare für Sinnsuchende und ihr Vater ist Künstler. Für India ist diese Konstellation gegenüber ihren Mitschülern manches Mal ein bisschen peinlich, aber sie hat auch eine gute Freundin in ihrer Nachbarin Bettina. Hier werden sogleich die Unterschiede zwischen den Mädchen deutlich, denn Bettina's Eltern sind ganz anders als India's und sehr mit den Konventionen in der Gesellschaft verhaftet.

 


India ist ein besonderes Mädchen. Sie ist besonders in der Mathematik sehr begabt und wenn ihre Emotionen zu sehr durcheinandergeraten beginnt sie zu rechnen oder sie imaginiert sich Strukturen aus Gegenständen in ihrer Umwelt. Sie ist sich sicher, dass mit ihr etwas nicht stimmt, aber sie bemerkt auch die vielen Risse, die sich in ihrem Umfeld zeigen und ist sehr empfänglich für die Strömungen, die von anderen Menschen ausgehen. Als Christian, der Vater ihrer Freundin Bettina ihr anbietet ihr kostenlos Klavierunterricht zu geben, sagt India zu und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich angenommen und verstanden. Doch nach einer Weile geschieht etwas, was dieses Sicherheitsgefühl bei India von Grund auf zerstört ...



Ich muss gestehen, bis zu dem Teil der mich am meisten interessiert hätte bin ich bei dieser Geschichte leider gar nicht gekommen. Zu Beginn habe ich es genossen, dass Frau Fried einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil hat und das die Charaktere sehr gut ausgearbeitet worden sind. Der Leser/Leserin erfährt viel über India's Alltag und darüber wie die Konstellation in ihrer Familie ist. Es gibt einige witzige Szenen, die den Freigeist, den ihre Eltern haben, sehr gut rüberbringt. 

 

Die Handlung konnte mich leider gar nicht überzeugen, denn ich muss sagen, dass, in meinen Augen, einfach viel zu wenig geschieht. Ich habe nur Alltagsszenen der Familie und bei India in der Schule miterlebt und, dass ein Junge auftaucht, den sie und ihre beste Freundin beide mögen. Diese Geschehnisse wurden leider auch sehr langatmig geschildert, was ich sehr schade fand!

 

Tja, und das war leider auch schon fast der ganze Inhalt der ersten 120 Seiten. Für meinen Geschmack war das viel zu wenig Inhalt und ich hatte nicht mehr die Hoffnung, dass es noch zu einer deutlichen Steigerung kommen könnte. Vielleicht war das voreilig von mir, und falls ihr es auch gelesen habt lasst mir gern eure Meinung in einem Kommentar da. Ich habe dieses Buch abgebrochen, weil es mir zu wenig Inhalt hatte und auch emotional war da nichts, was es herausgerissen hätte, leider. Aber, wie gesagt, diese Meinung gilt lediglich für die ersten 120 Seiten! Daher halte ich mich auch mit einer Bewertung zurück! 

 

* Eine Bewertung entfällt, da ich nicht die komplette Geschichte gelesen habe!* 

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