Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension: Die Allee der verbotenen Fragen von Antonia Michaelis

 

Titel: Die Allee der verbotenen Fragen

Autorin: Antonia Michaelis

Verlag: Knaur HC

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3426653869

ISBN-13: 978-3426653869

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ihr Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe öffnet Akelei die Augen: Sie ist nicht mehr das junge Mädchen, dem die ganze Welt offen steht, sondern eine pummelige, mittelalte Frau im pastellgrünen Mantel. Als Finn, ihre Sandkastenliebe, als Spiegelung in der Scheibe hinter ihr auftaucht, kann sie es nicht glauben. Denn auf mysteriöse Weise verschwand er vor 18 Jahren aus Akeleis Leben. Sie erkennt ihre letzte Chance – auf Abenteuer, auf Glück, auf Liebe – und folgt Finn, ohne nachzudenken. Ohne zu wissen, wohin. So geht sie auch einen Weg zurück: in ihre Kindheit, in die Erinnerung und in die Allee der verbotenen Fragen.

 

 

 

Meine Meinung: 

"Die Allee der verbotenen Fragen" ist ein Roman der Autorin Antonia Michaelis. Ich hatte mich schon sehr auf das neueste Buch von Frau Michaelis gefreut, da mir ihr letztes Buch "Das Institut der letzten Wünsche" sehr gut gefallen hatte. Umso gespannter war ich auf diese neue Geschichte. 

 

In diesem Buch geht es um die Protagonistin Akelei. Akelei lebt ein sehr eintöniges Leben, in dem sie nicht komplett zufrieden ist. Sie ist Hausfrau und hat einen Ehemann, den sie zwar nicht leidenschaftlich liebt, der sich aber trotz fehlender Leidenschaft, in ihrem Leben platziert hat. Ebendieser Mann hat die Angewohnheit einmal die Woche selbst ein Huhn zu schlachten und daher ist Akelei in der Stadt, um eines abzuholen.

 

 Als sie mit dem Huhn vor einer Schaufensterscheibe steht und die Auslage bewundert fällt ihr eine Spiegelung in der Scheibe auf und sie blickt auf den Jungen, den sie vor achtzehn Jahren sehr geliebt hat - Fin. Komplett davon überzeugt, dass es wirklich Fin ist verfolgt sie den jungen Mann durch die ganze Stadt. Lediglich eine Tatsache irritiert Akelei, sie ist deutlich gealtert, während Fin immer noch so aussieht wie damals ...




Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Der wunderbare Schreibstil von Antonia Michaelis hat mich auch in diesem Buch wieder komplett überzeugt. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und schafft tolle und wirklich besondere Charaktere. In dieser Geschichte konnte sie mich leider nicht zu hundertprozent überzeugen und das lag vorallem daran, dass ich vieles ziemlich unglaubwürdig und teilweise als zu skurill empfunden habe. Das fand ich unglaublich schade, denn der Plot ansich hat durchaus großes Potenzial. 

 

Das Buch beinhaltet quasi zwei verschiedene Geschichten. Zum einen begleitet man als Leser/Leserin die Protagonistin Akelei in der Gegenwart und zum anderen Johann. Als drittes gibt es dann auch noch Rückblicke in Akelei's Kindheit, bei denen man nach und nach erfährt was es mit Fin auf sich hat. Die Zusammenführung der Erzählstränge hat mir gut gefallen und es wirkte auch alles stimmig auf mich. Leider war es aber so, dass sich die teilweise wenig authentischen Passagen, häuften und am Ende dafür sorgten, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte!

 

"Die Allee der verbotenen Fragen" ist ein Roman, der mir persönlich zu skurill und teilweise unglaubwürdig war, dem gegenüber aber tolle Charaktere und einen interessanten Plot stehen!

 

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