Montag, 13. Juni 2016

Rezension: Das Mona Lisa Virus von Tibor Rode

 

Titel: Das Mona Lisa Virus 

Autor: Tibor Rode 

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3785725671

ISBN-13: 978-3785725672

Preis: 14,99 Euro 









Inhalt:

In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt - hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint...

 

 

Meine Meinung: 

"Das Mona Lisa Virus" ist ein Thriller des Autors Tibor Rode. In diesem Buch geht es um verschiedene Fragen, die in einer komplexen Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen erzählt wird. Zum einen finden vermehrt Angriffe auf Schönheitsköniginnen statt, die nach kurzer Zeit alle völlig entstellt wieder auftauchen. In einem anderen Handlungsstrang berichtet Tibor Rode von weiteren Vorkommnissen, die auf den ersten Blick rein gar nichts miteinander zu tun haben scheinen. Denn was hat die Sprengung des alten Rathauses in Leipzig mit der Zerstörung eines Wandgemäldes von DaVinci zu tun?

 

 Unter anderem diesen Fragen sieht sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan gegenüberstehen, als ihre Tochter von Unbekannten entführt wird und ihre Spur nach Europa führt. Aber zu dem Zeitpunkt kann Helen noch nicht einmal erahnen in was für ein Komplott sie letztendlich hineingezogen wird ...

 


 Nachdem mir "Das Los" damals sehr gut gefallen hatte, war ich schon neugierig auf den neuesten Thriller von Tibor Rode. Er bleibt seinem Schreibstil und seiner Erzählweise auch hier treu und das hat mir gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und es gelang ihm, vorallem durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, ziemlich gut meine Neugierde anzufachen. Durch die Wechsel der Erzählstränge und dadurch, dass sie jeweils häufig spannend endeten wollte ich natürlich immer weiterlesen, um zu wissen, wie sich der jeweilige Handlungsstrang schließlich entwickeln würde. 


Die Charaktere hat der Autor ebenfalls gut ausgearbeitet. Ich konnte mich jetzt mit keinem identifizieren und besonders nah kamen sie mir auch nicht, aber ich fand es interessant den Erlebnissen und Geschehnissen um die jeweiligen Personen zu folgen und zu sehen wie sie sich entwickeln würden. Durch die Entführung von Helen's Tochter kam auch eine emotionale Komponente ins Spiel, die mich aber nicht komplett fesseln und überzeugen konnte. 


Zeitweilig gab es leider auch ein paar, zum Glück wenige, Passagen im Buch, die mir zu langgezogen vorkamen und so meine Lesefreude ein bisschen dämpften. Die Handlung war interessant gestaltet und die verschiedenen Handlungsstränge wurden nach und nach sinnvoll zusammengefügt, sodass sich ein stimmiges Bild ergeben hat. Teilweise war die Geschichte ein bisschen vorhersehbar, was es nicht immer super spannend gemacht hat, aber interessant war sie immer.


Positiv: 

* interessante Handlungsstränge

* Abwechslung

* gute Charaktere


Negativ: 

* vorhersehbare Entwicklungen der Geschichte

* mehr interessant, statt spannend


"Das Mona Lisa Virus" ist ein guter Thriller, mit vielen Handlungssträngen, die interessant, aber nicht immer super - spannend gestaltet waren!

 

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