Mittwoch, 11. Mai 2016

Rezension: Der Sündenfall von Wilmslow von David Lagercrantz

Titel: Der Sündenfall von Wilmslow

Autor: David Lagercrantz

Übersetzer: Wolfgang Butt

Verlag: Piper

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3492056504

ISBN-13: 978-3492056502

Preis: 22,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Der kalte Krieg hält die Welt in seinem eisernen Griff - und im kleinen Städtchen Wilmslow wird ein Mann tot aufgefunden. Es ist der Mathematiker Alan Turing, neben seinem Bett liegt ein mit Zyankali versetzer Apfel, alles deutet auf Selbstmord hin. Doch als der junge Ermittler Leonard Corell, selbst einst ein vielversprechender Mathematiker, seine Arbeit aufnimmt, stößt er bald auf Widerstände von ganz oben. Er ahnt, dass er im Begriff ist, ein Rätsel zu entschlüsseln, das vielleicht eines der am besten gehüteten Geheimnisse des 2. Weltkriegs birgt. 

 

 


  Meine Meinung: 

"Der Sündenfall von Wilmslow" ist ein Roman des Autors David Lagercrantz. In diesem beginnt die Geschichte im Jahr 1954 und spielt in dem kleinen Ort Wilmslow. In diesem Städtchen wird der Mathematiker Alan Turing tot aufgefunden. Als neben seinem Bett ein mit Zyankali versetzer Apfel gefunden wird, vermuten alle zuerst, dass sich der Mann selbst getötet hat. Ein Grund dafür hätte seine Homosexualität seien können, die dazu führte, dass er unter andauernden Repressionen zu leiden hatte. 


Der junge Detective Sergeant Leonard Corell, zweifelt an der Theorie des Selbstmordes, denn er, selbst ein vielversprechender Mathematiker, hegt den deutlichen Verdacht, dass ganz andere Mächte mit dem Tod Turing's zu tun haben. Als er weiterermittelt stößt der junge Detective auf harte Widerstände und findet nach und nach Spuren, die ihn zu einem sehr gut gehüteten Geheimnis des Krieges führen ...

 

 

Ich war sehr auf dieses Buch gespannt, da mir schon der Auftakt der "Millenium"-Trilogie des Autors ziemlich gut gefallen hatte. Der Klappentext verrät ja schon, dass es auch um Zeitgeschichte geht und das finde ich ebenfalls immer sehr interessant. Der Schreibstil von Herrn Lagercrantz lässt sich flüssig und problemlos lesen und zudem fügt er sich gut in die beschriebenen Jahre der Geschichte ein.

 

Die Charaktere in diesem Roman sind sehr gut ausgearbeitet und ich habe die Entwicklungen gespannt mitverfolgt. Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Kriminalroman und Biographie, wobei der biographische Teil hier doch überwiegt. Ich fand es interessant, wie der junge Detective den Spuren folgt und welche Geheimisse dabei nach und nach ans Tageslicht gekommen sind und manche Situation sorgte auch dafür, dass die Emotionen nicht ganz auf der Strecke blieben. 

 

Zwischenzeitlich gab es in der Erzählung, wenn es um die reine Biographie von Alan Turing ging, aber auch Kapitel, die für meinen Geschmack zu ausschweifend waren und ruhig hätten knapper gehalten werden können. Die Auflösung war schlüssig und auch der Abschluss der Geschichte war, meiner Meinung nach, gut gewählt und ich habe das Buch zufrieden zuklappen können! 

 

"Der Sündenfall von Wilmslow" ist eine gelungene Mischung aus Kriminalroman und Biographie, die mich gut unterhalten hat! 

 

  

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