Donnerstag, 28. April 2016

Rezension: Im Spiegel ferner Tage von Kate Riordan

Titel: Im Spiegel ferner Tage

Autorin: Kate Riordan

Übersetzerin: Heike Holtsch

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3453417992

ISBN-13: 978-3453417991

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat …

 

 

Meine Meinung: 

"Im Spiegel ferner Tage" ist ein Roman der Autorin Kate Riordan. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Alice. Alice ist erst einundzwanzig Jahre alt, als sie nach einer Affäre mit einem verheirateten Mann, erfährt, dass sie schwanger ist. Ihre Mutter ist entsetzt und beschließt kurzerhand, dass Alice ihr Kind auf dem Land zur Welt bringen soll, damit niemand in London von dem Skandal erfährt.

 

 So landet die junge Frau auf dem Gut Fiercombe. Schnell hat Alice den Eindruck, dass etwas dunkles in dem Anwesen passiert sein muss und sie beschließt den Geheimnissen des Gutes auf den Grund zu gehen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf die Geschichte von Elizabeth, deren Schicksal unklar ist. Da Alice Elizabeth' Schicksal sehr bewegt begibt sie sich auf eine spannende Suche nach den Geheimnissen in der Vergangenheit ...

 

 

Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen. Kate Riordan hat einen angenehm zu lesenden, flüssigen Schreibstil, der gut zu der historisch angehauchten Geschichte gepasst hat! Die Autorin schreibt sehr bildhaft und hat auch die Charaktere gut ausgearbeitet. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie authentisch wirkten und gut in die jeweilige Zeit passten. 


Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der eine Erzählstrang befasst sich mit Alice' Leben im Jahre 1932. Hier wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Der zweite Erzählstrang befasst sich mit den Geschehnissen rund um die Protagonistin Elizabeth, deren Geschichte Alice in der Gegenwart aufdeckt. Beide Erzählungen haben mich recht gut unterhalten und ich fand beide Geschichten sehr interessant. Was mir in manchen Passagen gefehlt hat war die Spannung. Hier gab es zwischenzeitlich, auf beiden Zeitebenen, Teile in den Erzählungen, die mir zu langatmig waren. Ansonsten sind die Handlungen sehr interessant und sie haben mich gut unterhalten!

 

"Im Spiegel ferner Tage" ist eine unterhaltsame Geschichte, die mir kurzweilige, schöne Lesestunden beschert hat! 

 

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