Mittwoch, 20. April 2016

Rezension: Die Zelle von Jonas Winner

 

Titel: Die Zelle

Autor: Jonas Winner

Verlag: Knaur Taschenbuch

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3426512769

ISBN-13: 978-3426512760

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

 

 

 Meine Meinung: 

"Die Zelle" ist ein Thriller des Autors Jonas Winner. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Sammy. Sammy ist elf Jahre alt und erst vor kurzer Zeit mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Eines Tages macht Sammy in dem Luftschutzbunker, der sich in der Villa befindet eine Entdeckung, die ihn zutiefst verstört. Ein kleines Mädchen, Sammy schätzt sie ist wohl in seinem Alter, ist in dem Bunker, in eine kleine, mit Gummifolie ausgekleidete Zelle eingesperrt. Sehen kann er das Mädchen nur durch einen kleinen Spalt in der Verkleidung. 

 

Als Sammy am nächsten Tag nach dem Mädchen sehen will, ist sie allerdings verschwunden. Sammy vermutet, dass sein Vater hinter dem Verschwinden des Mädchens steckt und macht sich auf die Suche nach Spuren zu ihrem Verbleib, nichtsahnend, dass er in ein Wespennest stechen könnte ... 

 



Auf diesen Thriller hatte ich mich sehr gefreut, denn der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die Beschreibung klang für mich, alleine durch den Protagonisten Sammy, nach einem besonderen Thriller, der aus der Masse herausstechen könnte. Der junge Protagonist ist in diesem Buch auch die Hauptperson, aus deren Sicht die Geschehnisse geschildert werden. Das machte den Schreibstil, für meinen Geschmack, allerdings zu kindlich und ich hatte stellenweise einige Probleme damit, da die Inhalte für mich so nicht immer authentisch wirkten. 

 

Die Buchidee ansich fand ich ziemlich gelungen und auch inhaltlich konnte Jonas Winner mich häufig überzeugen. In manchen Passagen war mir der Spannungsbogen leider zu niedrig, sodass mir die Geschichte für einen Thriller zu sehr vor sich hinplätscherte. Es gab auch gute, spannungsreiche Anteile in der Story, aber einiges war dennoch noch ausbaufähig. 

 

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, aber neben dem Protagonisten Sammy wirkten die anderen schon ein wenig blass. Alles in allem hatte ich mir mehr von diesem Thriller erhofft. Es war durchaus Potenzial vorhanden, aber es wurde nicht immer komplett genutzt. Trotzdem ist diese Geschichte recht solide. 

 

"Die Zelle" kam für mich über ein "Okay" leider nicht heraus. Es gab gute Stellen, aber auch weniger gute. Ich bereue nicht es gelesen zu haben, aber es war kein Highlight für mich!

 

 

 

Kommentare:

  1. Hi Petra,

    Mir erging es mit dem Buch ähnlich, okay war es, aber eben ihr mehr!

    LG
    Jessi

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    1. Huhu Jessi!
      Gut, dass es nicht nur mir so ging! Obwohl ich die Idee echt spannend fand!
      Liebe Grüße, Petra

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