Dienstag, 29. März 2016

Rezension: Das Pfirsichhaus von Coutney Miller Santo

Titel: Das Pfirsichhaus

Autorin: Courtney Miller Santo

Übersetzer: A. Kreutzer & E. Kreutzer

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 464

ISBN-10: 3453418506

ISBN-13: 978-3453418509

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie dann auch noch erfährt, dass das Haus ihrer geliebten Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen ...

 

 

Meine Meinung:

"Das Pfirsichhaus" ist ein Roman der Autorin Courtney Miller Santo. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Lizzie. Lizzie ist gerade 30 Jahre alt, als sie sich plötzlich in einer handfesten Lebenskrise wiederfindet. Zudem kommt, dass sie erfährt, dass das Haus ihrer verstorbenen Großmutter Mellie, indem sie sich immer sehr wohl gefühlt hat, abgerissen werden soll.  Da Lizzie den Abriss nicht hinnehmen möchte beschließt sie, gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Isobel und Elyse, dass Grandma's ehemaliges Haus renoviert werden soll.


Während der Renovierung und den Monaten am Mississippi finden die Frauen nicht nur zu sich selbst, sondern Lizzie stößt zudem noch auf eine geheimnisvolle Spur, die sie am Ende zu einem wohlgehüteten Familiengeheimnis bringt, mit dem sie niemals gerechnet hätte ...

 

 Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider nicht so gut gelungen, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht, aber ich hatte schon zu Beginn ein paar Probleme mit dem Schreibstil der Autorin. Frau Miller Santo schreibt sehr abgehakt und wenn ich gerade mal in einer Szene richtig gut drin war, kam plötzlich ein Schwenk zur nächsten Szene. Das Ganze wirkte dadurch häufig konstruiert auf mich und zusammengebastelt. 


Als Leser/Leserin erfährt man ungefähr gleich viel über jede der drei Schwestern. Leider waren die Charaktere alle, für meinen Geschmack, zu blass geblieben. Ich hatte den Eindruck lediglich an der Oberfläche zu kratzen und dadurch blieb die Geschichte auch sehr emotionslos. Hier hätte ich mir doch deutlich mehr Tiefgang gewünscht. 


Die Handlung konnte mich leider auch nicht wirklich packen, denn ich wartete das ganze Buch hindurch auf das spannend angekündigte Familiengeheimnis, welches ich leider nicht entdecken konnte! Somit war meine Vorfreude dahin und ich las das  Buch nur zuende, weil ich Bücher nicht gerne abbreche. Sehr schade. Aus dem auf dem Klappentext erwähnten Familiengeheimnis hätte man soviel machen können. So konnte mich die Geschichte leider in keinem Bereich überzeugen! 


"Das Pfirsichhaus" enthält zwischen den Buchdeckeln leider nicht, was der Klappentext verspricht! Ich hätte mir mehr Tiefgang bei den Charakteren und mehr Spannung gewünscht! 

 

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