Montag, 28. März 2016

Rezension: Das Mädchen auf der anderen Seite von Achim Freudenberg

 

Titel: Das Mädchen auf der anderen Seite

Autor: Achim Freudenberg

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 349927146X

ISBN-13: 978-3499271465

Preis: 9,99 Euro 









Inhalt: 


Traf eben den Informanten. Fetter Fisch. Muss dringend mit dir sprechen. Dein Name fiel. 

 Das sind die letzten Worte, die Radiojournalistin Eva Bottin von ihrem besten Freund per SMS erhält. Danach ist Felix nicht mehr erreichbar, spurlos verschwunden. Doch auf ihrer verzweifelten Suche nach dem investigativen Journalisten wird Eva in einen Unfall verwickelt: Wie aus dem Nichts tritt ein Mädchen in rosa Gummistiefeln vor ihr auf die Fahrbahn - nur in letzter Sekunde kann sie das Schlimmste verhindern. Eva kommt mit einem Schock und einer Halskrause davon. Allerdings will niemand das Mädchen gesehen haben...
Zurecht bekommt Eva Angst, als sie Felix‘ Wohnung verwüstet vorfindet, das Mädchen wieder auftaucht, und alles darauf hindeutet, dass sie selbst der Schlüssel zu den Geschehnissen ist. Zu einem Verbrechen, das ihre eigene Familie betrifft.

 

 

Meine Meinung: 

"Das Mädchen auf der anderen Seite" ist ein Thriller des Autors Achim Freudenberg. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Eva Bottin. Eva arbeitet als Journalistin beim Radio. Eines Tages erhält sie von ihrem besten Freund Felix eine geheimnisvolle Nachricht und ab diesem Zeitpunkt ist Felix ebenfalls spurlos verschwunden. Eva begibt sich auf die Suche nach ihrem besten Freund, der ebenfalls als Journalist arbeitet und wird kurz darauf in einen Unfall verwickelt, bei dem sie zum Glück nicht schwer verletzt wird. 

 

Da die Suche nur schleppend vorangeht beschließt Eva in Felix' Wohnung nach Hinweisen auf seinen letzten Fall zu suchen und trifft dort auf eine verwüstete Wohnung und einen vermummten Mann ... Eva wird schnell klar, dass Felix einer sehr brisanten Spur nachgegangen sein muss, aber trotz der Gefahren für sie selbst ist sie wild entschlossen ihren besten Freund zu finden ...

 

 

Bei diesem Buch hat mich der interessante Klappentext gleich neugierig gemacht und ich habe auch bald mit dem Lesen begonnen. Der Schreibstil von Achim Freudenberg hat mir gut gefallen. Man merkt eindeutig, dass er sich gut ausdrücken kann und es gelingt ihm sehr gut den Spannungsbogen zu halten. Die Handlung des Buches ist interessant und enthält auch mystische Elemente, das habe ich als eine spannende Kombination empfunden, auch wenn das Mystische ansich doch vorhersehbar war. 


Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet, aber ich habe nicht allzu viel über sie erfahren, da die ermittlerischen Tätigkeiten im Vordergrund standen. Bei der Protagonistin hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Sie wirkt nicht nur nüchtern und manchmal unterkühlt (das muss ja nicht schlecht sein) , aber ich hatte den Eindruck sie gar nicht richtig kennenzulernen. 


Die Handlung besticht durch mehrere Handlungsstränge und die Spannung wird die meiste Zeit über konstant aufrecht erhalten. Zwischenzeitlich gab es allerdings ein paar Längen, die die Spannung ein bisschen gebremst haben. Hier hätte ich mir manchmal etwas mehr Dichte in der Erzählung gewünscht! Trotzdem ist es auf jeden Fall ein solider Thriller, mit nur wenigen Mängeln. Sehr gelungen!


"Das Mädchen auf der anderen Seite" ist ein solider Thriller mit mystischen Elementen, der mich gut unterhalten hat!

 

Kommentare:

  1. Also der Klappentext spricht mich total an. Deine Besprechung gefällt mir, liebe Petra. Das Buch merke ich mir mal. Werde auf das Taschenbuch warten Habe eine gigantischen SuB!

    LG, Gisela

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    1. Huhu Gisela,
      wie hoch ist dein SuB denn? Meiner ist momentan auch so hoch! Aber ich versuche fleißig zu lesen:-)
      Lg Petra

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  2. Hallo Petra

    "Das Mädchen auf der anderen Seite" habe ich auch vor kurzem gelesen. Ich fands richtig gut. Wirklich ein ganz tolles Debüt von einem Autoren, dessen Namen man sich merken sollte. Wir werden bestimmt noch mehr von ihm lesen. Für mich war das Thema nur stellenweise recht hart, dabei bin ich großer Thriller Fan und einiges gewohnt. Aber gut, es ist ja auch recht speziell.

    lass dir liebe Grüße hier
    Sandra von http://www.sandraskreativelesezeit.blogspot.com

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    1. Huhu Sandra,
      echt du fandest es hart? So schlimm fand ich es jetzt nicht, da es meist ja nur Andeutungen waren, aber das Thema ansich ist echt nicht leicht zu handeln, das stimmt.
      Lg Petra

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