Sonntag, 27. März 2016

Rezension: Das Geheimlabor von Tess Gerritsen

Titel: Das Geheimlabor

Autorin: Tess Gerritsen

Übersetzer: Rainer Nolden

Verlag: HarperCollins

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3959670176

ISBN-13: 978-3959670173

Preis: 10,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Schuss! Weiter, nur weiter. Voller Panik stolpert Victor Holland durch den nächtlichen Wald. Die Schritte seines Verfolgers unerbittlich hinter ihm. Plötzlich Lichter; eine Straße, endlich in Sicherheit …
Cathy kann den Aufprall nicht mehr verhindern, als der Mann aus der Dunkelheit vor ihr Auto stürzt. Auf der Fahrt ins Krankenhaus schaut er sich immer wieder um. Bevor man ihn in den OP schiebt, will er Cathy noch unbedingt etwas sagen ― aber seine Kräfte verlassen ihn.
Als Cathy am nächsten Tag ihre Schulfreundin tot auffindet, wird ihr klar: Victor wollte sie warnen!

 

 

Meine Meinung: 

"Das Geheimlabor" ist ein Thriller der Autorin Tess Gerritsen. Wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass Frau Gerritsen mit zu meinen liebsten Autorinnen zählt und ich ihre "Rizzoli & Isles" Buchreihe verschlungen habe! Somit war es für mich keine Frage, dass auch dieses Buch meine Neugier geweckt hat. 

 

In diesem Buch erzählt Tess Gerritsen die Geschichte rund um die Protagonisten Victor und Cathy. Victor hat in seiner Firma einen Skandal aufgedeckt und ist auf der Flucht vor seinen erbarmungslosen Verfolgern, als er mitten auf der Strasse vor Cathy's Auto taumelt. Cathy kann den Aufprall nicht mehr verhindern und bringt den Schwerverletzten Victor schließlich ins Krankenhaus. 

 

Auf  der Fahrt blickt der Verletzte sich immer wieder nach seinen Verfolgern um, kann aber niemanden mehr entdecken. Bevor er in den OP gebracht wird, möchte er Cathy dringend etwas sagen, aber er wird ohnmächtig bevor er ihr alles sagen kann. Am folgenden Tag findet Cathy ihre Schulfreundin, bei der sie zu Besuch ist, ermordet auf und ihr wird mit grausamer Sicherheit klar, dass Victor sie eventuell warnen wollte ..

 


Der Beginn dieses Thrillers ist wirklich spannend. Zu Beginn findet man sich als Leser/ Leserin gleich in einer gefährlichen Verfolgungsjagd wieder, in der sich Victor nach seiner Entdeckung befindet. Man merkt schnell, dass seine Gegner über Leichen gehen, da sie schon einen Kollegen, der zuviel wußte, einfach getötet haben. Kurze Zeit später läuft Victor bereits vor Cathy's Auto und schon kurze Zeit später befinden sie sich beide gemeinsam auf einer Flucht, bei der Cathy zuerst nicht einmal weiß wovor. 

 

Den Plot fand ich sehr interessant und ich war sehr neugierig was in Victor's Firma vor sich gegangen ist, dass seine Gegenspieler sogar über Leichen gehen. Zu Beginn der Geschichte sind die Handlungsstränge aufgeteilt in Cathy's und in Victor's Erlebnisse, aber sehr schnell werden sie zusammengelegt, was ich nicht schlecht fand. 

 

Was mir hingegen nicht gut gefallen hat, war die rasante Entwicklung einer Beziehung der beiden. Das Ganze wirkte auf mich einfach nur unglaubwürdig und gekünstelt. Zudem waren die Charaktere nicht wirklich stark ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass ich die ganze Geschichte hindurch keinen von ihnen richtig kennengelernt habe. Das kenne ich von Frau Gerritsen aus ihren anderen Thrillern viel besser!  


Die Spannung in diesem Buch war teils gut und teils gab es auch langatmige Passagen, die mich nicht überzeugen konnten. Die Auflösung hat mich nicht mehr überrascht und alles in allem war ich ein wenig enttäuscht von der Story, da ich sonst immer gefesselt von den Büchern der Autorin war. Sehr schade. 


"Das Geheimlabor" konnte mich leider nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Es gab gute Passagen, aber auch manche, in denen keine Spannung vorhanden war. Kurz gesagt, ein mittelmäßiger Thriller, der über ein "Okay" bei mir leider nicht hinauskommt!


Kommentare:

  1. Huhu!

    Oh, wie schade - mit dem Buch habe ich schon öfter geliebäugelt, aber mich stört es oft sehr, wenn in einem Thriller auf einmal eine Liebesgeschichte mit dem Schuhlöffel reingequetscht wird...

    LG,
    Mikka

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    1. Huhu Mikka,
      ja ich fand es auch schade. Aber da gibt es echt andere von Tess Gerritsen die um ein vielfaches besser sind, als dieses.
      Lg Petra

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