Samstag, 19. März 2016

Rezension: Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel von Amanda Prowse

Titel: Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

Autorin: Amanda Prowse

Übersetzerin: Karin Dufner

Verlag: Piper Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3492307833

ISBN-13: 978-3492307833

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Im strömenden Regen Walzer tanzen, die eigenen Kinder aufwachsen sehen, den leiblichen Vater kennenlernen: Poppy hatte in ihrem Leben noch so viel vor. Doch als die 32-Jährige die Diagnose Krebs erhält, bereitet ihr der Gedanke an die Zukunft vor allem eines: Angst. Plötzlich scheint der Himmel so nah. Sie müsste sich nur auf die Zehenspitzen stellen, um ihn zu berühren. Aber noch ist sie da. Noch kann sie ihre Träume und Wünsche in die Tat umsetzen, die Arme ausbreiten und fliegen.

 

 

Meine Meinung: 

"Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist ein Roman der Autorin Amanda Prowse. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Poppy. Poppy ist gerade erst zweiunddreißig Jahre alt als sie von ihren Ärzten die schreckliche Wahrheit erfährt, dass sie Krebs hat. Mit einem Schlag hat ihr glückliches Leben mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern einen riesen Riss bekommen und sie ist mit allem überfordert. Nicht nur, dass ihr Mann derzeit in Afghanistan als Geisel gehalten wird macht ihr Angst, sondern natürlich auch ihre Diagnose. Zudem merkt Poppy plötzlich, dass sie noch sovieles erleben möchte, sovieles tun, aber wird ihr noch Zeit dafür bleiben?
 

 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Amanda Prowse hat einen flüssigen Schreibstil und sie hat auch ihre Charaktere gut ausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk hat sie dabei auf die Protagonistin Poppy gelegt, die anderen Charaktere, auch ihre Familie, hatten für meinen Geschmack nur Nebenrollen. Das fand ich ein bisschen schade, denn manchmal hätte ich gerne mehr über den ein oder anderen gewußt. 


Über das Thema habe ich schon mehrmals in anderen Büchern gelesen und ich war leider ein bisschen enttäuscht von der Umsetzung. Meiner Meinung nach, war die Geschichte zum einen zu vorhersehbar und zum zweiten hat sie sich überhaupt nicht aus der breiten Masse hervorgehoben. Das fand ich schade. 

 

Die Emotionen hat Frau Prowse meistens sehr gut rübergebracht. Das Buch ist eine kleine Achterbahn der Gefühle und wenn die Handlung ebenso gut gewesen wäre, hätte es mich richtig umhauen können. Schade, dass nicht alles gepasst hat. 

 

"Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel" ist eine emotionale Geschichte, die sich, für mich, leider nicht aus der Masse hervorheben konnte!

 

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