Montag, 25. Januar 2016

Rezension: Totenprediger von Mark Roberts

Titel: Totenprediger

Band: 1 von ?

Autor: Mark Roberts

Übersetzerin: Angela Koonen

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3404173864

ISBN-13: 978-3404173860

Preis: 12,99 Euro 










Inhalt: 

Vielen ist er bekannt als der Totenprediger. Er selbst hält sich für einen Propheten; Ärzte und Polizisten hingegen nennen Adrian White einen Psychopathen, der mindestens zwölf Menschen auf dem Gewissen hat. So viele Morde konnte DCI Eve Clay ihm zumindest nachweisen, als sie ihn vor Jahren hinter Gitter brachte. Clay ermittelt gerade in einem harten Fall, in dem eine ganze Familie brutal ermordet wurde, da nimmt White plötzlich Kontakt zu ihr auf. Er sagt, diese Familie sei erst der Anfang gewesen. Und wenn Eve weitere Morde verhindern will, müsse sie ihrer eigenen Bestimmung auf den Grund gehen ...

 

 

Meine Meinung: 

"Totenprediger" ist der erste Band einer neuen Thriller - Reihe des Autors Mark Roberts. In dieser neuen Buchreihe geht es um DCI Eve Clay, die hier auch als Protagonistin fungiert. Das Buch beginnt mit einem Prolog, bei dem Eve gerade einmal sechs Jahre alt ist und es gibt damit einen kurzen Einblick in ihre, nicht leichte, Kindheit. 

 

Die eigentliche Story des Buches beginnt mit einem grausamen Verbrechen. Eine Familie wird auf brutalste Weise, in ihrem eigenen Haus, ermordet und DCI Clay ist als erste am Tatort und bekommt den Fall auch zugeteilt. Die Protagonistin ist Mutter eines zweijährigen Sohnes und als sie die ermordete Familie findet, ist sie voller Angst, um ihre eigene Familie. 

 

Die Ermittlungen des Falles gehen schleppend voran, bis sie von Adrian White, dem sogenannten Totenprediger, den sie vor Jahren verhaftet hatte, um ein Gespräch gebeten wird. White behauptet ihr Informationen zu ihrem Fall liefern zu können. Clay macht sich auf den Weg zu ihm und der Psychopath White offenbart ihr, dass noch weitere Tote folgen sollen ... Kann Clay ihm trauen? Und was bezweckt White mit seinen Hinweisen? 

 


 

Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Mark Roberts ist recht flüssig, auch wenn er manchmal ein bisschen sehr detailverliebt war, und für meinen Geschmack, etwas zu stark. Das hat meinen Lesefluss zu Beginn ein wenig holprig gemacht, aber nach einer Weile hatte ich mich an die ab und zu verschnörkelten Beschreibungen gewöhnt. Danach kam mir der Schreibstil flüssiger vor, als zu Beginn. Das was mir am besten an Mark Roberts' Schreibstil gefallen hat, war, dass es ihm klasse gelungen ist Spannung aufzubauen und die psychische Komponente auszuarbeiten und glaubhaft, schaurig zu vermitteln. 

 

Die Handlung war gleich zu Beginn spannend, aber die Szenerie der ermordeten Familie war ziemlich brutal. Die Ermittlungen danach und die Treffen die Clay mit White hat sind interessant gestaltet und ich habe die meiste Zeit an den Seiten geklebt! Für mich kam die Geschichte sehr nah an einen Pageturner heran. 

 

Die Geschichte um den "Totenprediger" Adrian White nimmt hier in Band Eins seinen psychologisch raffinierten und ausgefeilten Anfang, aber es gibt durchaus Potenzial für die weiteren Bände der Reihe, in denen man White sicherlich wiedersehen wird. Auch DCI Eve Clay und die anderen Charaktere bieten eine gute Basis für die nachfolgenden Bände. Das Buch ist in sich abgeschlossen und das Ende habe ich als stimmig und rund empfunden. Es sind keine Fragen offengeblieben und es gab auch noch einen spannenden Showdown! 

 

"Totenprediger" ist ein sehr gelungener Thriller, der mir spannende Lesestunden und eine schlaflose Lesenacht beschert hat!

 

Kommentare:

  1. Hallo, ich habe gerade dienen Blog entdeckt, und er ist wirklich wunderschön! ich bin gleich mal neue Leserin geworden :)
    ich würde mich wirklich sehr freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischauen würdest, Liebste Grüße Aileen :)

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    1. Huhu Aileen,
      danke für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich. Klar schau ich auch mal bei dir vorbei.
      Liebe Grüße, Petra

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