Samstag, 30. Januar 2016

Rezension: Das Licht der letzten Tage von Emily St. John Mandel

Titel: Das Licht der letzten Tage 

Autorin: Emily St. John Mandel

Übersetzerin: Wibke Kuhn

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 416 

ISBN-10: 3492060226

ISBN-13: 978-3492060226

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.

Quelle: Amazon 

 

 

 

Meine Meinung: 

"Das Licht der letzten Tage" ist ein Roman der Autorin Emily St. John Mandel. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Kirsten. Kirsten lebt in einer Zeit, in der eine Grippe - Epidemie auf der ganzen Welt ausgebrochen ist. Das Fatale ist, dass nach einer Infektion der Infizierte binnen vierundzwanzig Stunden sterben wird. Zur Zeit des Ausbruchs war die Protagonistin gerade einmal acht Jahre alt und zwanzig Jahre später wird ihre Geschichte weitererzählt, als sie mit ihrer Theatergruppe durch das ganze Land zieht. 


Das Buch beginnt mit dem Tod von Arthur Leander. Dieser bekommt bei einem Bühnenauftritt einen Herzinfarkt und stirbt daran. Kurz nach diesem Vorfall bricht die Epidemie aus. Was sehr charakteristisch für diese Geschichte ist, sind die vielen Zeitsprünge. Ich hatte manchmal so meine Probleme damit, denn es waren nicht nur, beispielsweise, zwei Erzählstränge, sondern noch mehr und dies in unterschiedlichsten Jahren. Las man zum Beispiel gerade etwas über die Zeit vor Ausbruch der Grippe, springt die Autorin manchmal zu einem zwanzig Jahre späteren Zeitpunkt. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen, da es keine offensichtliche Regelmäßigkeit dabei gab. 


Der Hauptteil der Geschichte besteht aus dem Leben welches Kirsten führt und den Aufführungen der Shakesspeare Theatergruppe. Zudem findet man aber auch Rückblenden in Arthur's Leben und diese fand ich ganz spannend zusammengestellt. Nach und nach ergab sich ein interessantes Bild daraus. Die Atmosphäre des Buches ist, trotz den düsteren Zeiten der Grippe, irgendwie tröstlich und die Charaktere haben ihren eigenen Charme. Trotzdem fehlte mir leider das besondere Extra, um mich vollends für die Geschichte zu begeistern. ( Worauf ich eine ganze Weile noch gehofft hatte )


"Das Licht der letzten Tage" ist ein etwas anderer Endzeitroman, der mir recht gut gefallen hat, mich aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte!



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