Sonntag, 13. Dezember 2015

Rezension: Vergessen von Elke Pistor

 

 

Titel: Vergessen

Autorin: Elke Pistor

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN-10: 3548286100

ISBN-13: 978-3548286105

Preis: 9,99 Euro 








Inhalt:

Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Während sie einen hochintelligenten Psychopathen jagt, verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Außerdem wurde ihr der schlechtgelaunte Kollege Christoph Todt an die Seite gestellt, dem sie jede Information aus der Nase ziehen muss. Doch Verena bleibt liebevolle Enkelin und professionelle Ermittlerin – auch wenn es sie fast zerreißt. Als sie schließlich auf die Spur des Mörders kommt, verfängt sich Verena in ein Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

 

 


 



Meine Meinung: 

"Vergessen" ist der erste Band einer neuen Krimireihe der Autorin Elke Pistor. In dieser neuen Reihe geht es um die Protagonistin Kommissarin Verena Irlenbusch. Verena Irlenbusch steht unter gewaltigem Druck, denn ausgerechnet während einer Mordserie verschlechtert sich die Alzheimererkrankung ihrer Großmutter. Deshalb kann sie auch nicht pünktlich bei einem Tatort erscheinen. Zudem verunglückt auch noch ihre eigentliche Partnerin, sodass sie, mit Christoph Todt, einem ewig schlechtgelaunten Ermittler, einen neuen Partner zugewiesen bekommt. 

 

Nach einer Weile kommen Verena und ihr neuer Kollege einem hochintelligenten Psychopathen auf die Spur, als plötzlich auch noch ein kleines Kind entführt wird. Erschreckender Weise scheint der Entführungsfall in irgendeiner Form mit der aktuellen Mordserie in Verbindung zu stehen. ..

 

Der Schreibstil von Elke Pistor hat mir gut gefallen, denn sie schreibt spannend und bringt auch die Emotionen der Charaktere sehr gut rüber. Die Protagonisten Christoph und Verena haben mir beide wirklich gut gefallen und ihre anfänglichen Schwierigkeiten haben auf mich authentisch und nicht zu übertrieben gewirkt. Der Kriminalfall war spannend und die wechselnden Erzählstränge haben den Spannungsbogen recht konstant gehalten. Manchmal war mir das Privatleben der Ermittler ein kleines bisschen zu präsent, was die Spannung minimal gedämpft hat. Aber es ist der erste Band und da muss man ja auch die Ermittler erstmal kennenlernen. 

 

"Vergessen" ist ein solider Thriller mit interessanten und sympathischen Charakteren, der mir schöne Lesestunden beschert hat!

 

 

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