Mittwoch, 11. November 2015

Rezension: Racheherbst von Andreas Gruber

 

 

Titel: Racheherbst

Autor: Andreas Gruber

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3442482410

ISBN-13: 978-3442482412

Preis: 9,99 Euro 








Inhalt: 

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

 

 

 

Meine Meinung: 

"Racheherbst" ist ein Thriller des Autors Andreas Gruber. Dieses Buch ist ein Teil seiner Thrillerreihe und es ist hilfreich, wenn man zuvor den Thriller "Rachesommer" gelesen hat.  In dieser Geschichte geht es um den Kommissar Walter Pulaski, der es mit dem Mordfall an einer jungen Frau zu tun bekommt. Als die Identität geklärt ist, ist sich Pulaski sicher, dass der Mord an einer Prostituierten keine Priorität bei den Kollegen haben wird, weshalb sich der Kommissar entschließt auf eigene Faust zu ermitteln. Bald hat er die Mutter der getöteten Nathalie an seiner Seite, die den Tod ihrer Tochter rächen will, aber auch auf der Suche nach ihrer jüngeren Tochter Dana ist. Für die beiden beginnt schon bald ein Rennen gegen die Zeit ...


In einem anderen Handlungsstrang ermittelt die Rechtsanwältin Evelyn Meyers in Wien an einem schwierigen Fall. Bei dem Fall handelt es sich um einen extrem brutalen Frauenmord, bei dem alle bisher gefundenen Indizien genau auf den Mann hindeuten, der ihr Mandant ist ...

 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Ich mag den Schreibstil von Andreas Gruber echt gerne und das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die verschiedenen Handlungsstränge machen die Story erst recht interessant und spannend. Zum Thema Spannung kann ich nur sagen, dass Herr Gruber weiß wie man die nötige Spannung erzeugt und diese auch über lange Strecken halten kann. 

 

Der Plot des Buchs ist interessant, aber nicht herausragend. Die Charaktere hingegen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind alle wirklich gut ausgearbeitet und haben Details, die sie authentisch machen und dafür Sorgen, dass man sie wahrscheinlich nicht so schnell vergessen wird. 

 

"Racheherbst" ist ein Thriller, der mich mit tollen Charakteren und einem gut gehaltenen Spannungsbogen beinahe komplett überzeugen konnte!

 

 

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