Mittwoch, 18. November 2015

Rezension: Papa von Sven Hüsken

 

 

Titel: Papa

Autor: Sven Hüsken

Verlag: Knaur Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3426517019

ISBN-13: 978-3426517017

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Fürsorglicher Ehemann, liebevoller Vater, psychopathischer Killer!
Vor zwei Jahren wurde Thomas Ried zum Entsetzen seiner ahnungslosen Frau wegen mehrfachen Mordes verhaftet. Jetzt ist er aus der Psychiatrie entkommen. Wenig später taucht eine erste Leiche auf, kunstvoll drapiert, so wie seine Opfer zuvor. Doch diesmal spielt der Serienkiller ein perfides Spiel mit der Polizei und seiner Familie: Bei jeder Leiche finden sich mysteriöse Hinweise. Als Rieds Tochter Lillian verschwindet, bleibt am Tatort ein Polaroidfoto zurück. Darauf zu sehen: ein Schaf und ein Wolf.  

 

 

Meine Meinung: 

"Papa" ist ein Thriller des Autors Sven Hüsken. In diesem Thriller geht es um die  Protagonistin Michelle. Michelle war die Ehefrau des Psychopathen und inzwischen inhaftierten Thomas Ried. Zusammen haben sie ihre Tochter Lilly. Michelle und Lilly haben immer noch damit zu kämpfen wieder in ihr Leben zu finden und ein wenig Normalität zu erlangen. Michelle kann immer noch nicht verstehen, wie sie so blind sein konnte. Genau in dieser Phase ihres Lebens, gelingt es Thomas Ried aus der geschlossenen Anstalt auszubrechen. 


Michelle ist ab diesem Zeitpunkt nur noch in Sorge, um das Leben ihrer Tochter und um ihre eigenes. Trotz größter Vorsicht gelingt es Ried seine Tochter Lilly zu entführen und seiner Ex - Frau Forderungen zukommen zu lassen. Aber auch die Polizei ist gefordert, sie ist damit beschäftigt ein Rätsel zu entschlüsseln, um zu Lilly zu gelangen, welches in Form von makaber entstellten Leichen auftaucht. 


Der Einstieg in den Thriller ist mir leichtgefallen, denn die Geschichte ist gleich zu Beginn recht spannend gestaltet und dadurch war ich guter Dinge, was dieses Buch angeht. Leider blieb die Spannung nicht konstant hoch und ich muss sagen, dass schon nach einer kurzen Weile für mich zu wenig Nervenkitzel vorhanden war. Die Leichenfunde wurden sehr detailliert beschrieben, was für mich aber nicht die Spannung erhöht, wenn das drum herum eher langatmig ist. 


Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, aber so komplett überzeugen konnte mich keiner von Ihnen. Michelle's Erlebnisse und ihre Geschichte mit Thomas ist tragisch, aber irgendwie konnte ich nicht vollständig mitfühlen, da das Thema eher an der Oberfläche behandelt wurde. 


"Papa" ist ein Thriller mit anfänglicher Spannung, die leider schon nach kurzer Zeit abfällt. Ich hätte mir mehr Nervenkitzel gewünscht!

 

 

 





1 Kommentar:

  1. Hey :-)
    Ich finde den Titel ja schon gruselig! Wenn ich mir das vorstelle, der eigene Papa ein Killer.

    AntwortenLöschen