Mittwoch, 7. Oktober 2015

Rezension: Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman

Titel: Zwanzig Zeilen Liebe

Autorin: Rowan Coleman

Übersetzerin: Marieke Heimburger

Verlag: Piper Paperback

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 349206017X

ISBN-13: 978-3492060172

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Manchmal können zwanzig Zeilen die Welt bedeuten. 

Es gibt Briefe, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und solche, die dich zum Weinen bringen. Und dann, ganz selten, gibt es noch die Nachrichten, die sich tief in dein Herz brennen. Die dir bewußt machen, worauf es wirklich ankommt: auf die Liebe. Auf das Glück. Auf den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten ...

 

 

 

Meine Meinung: 

"Zwanzig Zeilen Liebe" ist ein Roman der Autorin Rowan Coleman. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Stella. Stella ist Krankenschwester und arbeitet in einem Hospiz. Sie ist eine Seele von Mensch und hat durch ihr Einfühlungsvermögen ein Händchen für die totkranken Menschen und ihre Familien. Ihr eigenes Unglück kennen dafür die wenigsten Menschen, denn Stella's Leben läuft nicht gerade so wie sie es sich wünscht, besonders im Hinblick auf ihre Beziehung. 


Deshalb geht Stella in ihrem Job auf. Wenn ein Patient es möchte schreibt sie auch einen Brief für ihn, den sie aber erst nach dem Tod des Patienten an den Empfänger/die Empfängerin verschickt. Diese Briefe sind zum Teil auch in der Geschichte abgedruckt und ich muss sagen, dass sie für mich mit das beste an dem ganzen Buch waren. Sie sind so individuell, so gefühlvoll, dass sie einen einfach nicht kalt lassen können. *Taschentuchalarm*


Die Autorin schreibt bildhaft und bringt die nötigen, zur Geschichte passenden, Emotionen sehr gut rüber. Leider hatte ich eine ganz andere Vorstellung von dem Buch. Ich hatte damit gerechnet, dass ein größeres Augenmerk auf den geschriebenen Briefen liegt, was aber nicht der Fall ist. Zum großen Teil passen sie vom Inhalt, meiner Meinung nach, auch nicht zu den Geschehnissen in der Geschichte. 


Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich konnte sie mir richtig gut vorstellen. Die Schicksale der Menschen im Hospiz, die in der Story aufgegriffen werden sind glaubhaft und sehr emotional. Mir persönlich war es an manchen Stellen sogar schon zu traurig und es hat meine Stimmung doch sehr runtergedrückt. Zwar hört man auch etwas über Hoffnung, Glauben, Zuversicht und Liebe, für meinen Geschmack aber, im positiven Sinne etwas zu wenig. 


"Zwanzig Zeilen Liebe" ist eine berührende Geschichte, von der ich mir leider etwas anderes versprochen hatte und deshalb nicht komplett begeistert werden konnte!


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