Sonntag, 18. Oktober 2015

Rezension: Takeover von Jussi Adler - Olsen

Titel: Takeover

Autor: Jussi Adler - Olsen

Übersetzer: H. Thiess & M. Heimburger

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag

Seitenzahl: 592

ISBN-10: 3423280700

ISBN-13: 978-3423280709

Preis: 19,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein einflussreicher Mann, der im Auftrag großer Konzerne Konkurrenzunternehmen vernichtet. Eine ehrgeizige junge Frau, die sich aus den Fesseln ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe, die verdammt ist, großen Gefahren zu trotzen.

 

 


"Takeover" ist der neueste Roman des Autors Jussi Adler - Olsen. In diesem Thriller geht es um die Protagonisten Peter de Boer und Nicky Landsaat. De Boer ist ein Mann mit großem Einfluss, denn sein Job ist es, im Auftrag von riesigen Konzernen, Konkurrenzunternehmen auszuschalten. Nicky Landsaat lernt er kennen, als er sie als Trainee anwirbt und ihm wird schnell klar, dass er ihr komplett vertrauen kann. Als De Boer dann einen Auftrag des irakischen Geheimdienstes bekommt, der ihn mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns betraut will er den Auftrag ablehnen. Dies geht aber nicht so einfach, denn die Auftraggeber wissen von einem pikanten Geheimnis aus De Boers Vergangenheit, welches ihn viel kosten kann ...

 

 Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller aus der Feder des Bestsellerautors Adler-Olsen, denn bisher war mir von ihm nur seine Carl Morck Reihe bekannt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, was aber vorwiegend an Adler - Olsens angenehmen Schreibstil lag. Man landet als Leser in einer Geschichte um Geld, politische Machenschaften, auch international und Kriminalität. Nicht zuletzt geht Adler - Olsen auch noch auf den Terrorismus ein. Jedes der Themen finde ich für sich genommen sehr wichtig und es ist interessant Informationen dazu zu bekommen, wenn es denn gut rübergebracht wird, darum war ich ein bisschen enttäuscht von der Zusammenstellung in diesem Thriller. 

 

 

Für mich waren die Geschehnisse nach einer Weile einfach vorwiegend verworren und obwohl ich lose Fäden mag, ist es mir besonders wichtig, dass diese auch am Ende logisch zusammengeführt werden. Dies war leider in "Takeover" nicht der Fall, weshalb ich auch was diese Rezension angeht hin und hergerissen war. Ein wichtiger Punkt sind für mich die Charaktere, aber auch mit ihnen konnte mich der Autor leider dieses Mal nicht für sich gewinnen. Für mich war alles zu sehr an der Oberfläche und mir fehlte der Tiefgang. 

Am negativsten fiel mir allerdings auf, dass viele Geschehnisse in diesem Buch einfach vorherzusehen sind und es darum auch an der gewünschten Spannung und dem Nervenkitzel gemangelt hat. Schade.


 

"Takeover" konnte mich leider in einigen Punkten nicht überzeugen, auch wenn der Schreibstil des Autors wirklich gut zu lesen ist!

 

 


1 Kommentar:

  1. Oh weh! Aber ich habe es bereits befürchtet, denn mich konnte sein "Alphabethaus" damals auch alles andere als überzeugen. Seine Reihe um Carl Mork lebt doch wirklich sehr vom tollen und einzigartigen Team und seinem wundervollen Schreibstil. Ich werde auch weiterhin beim Dezernat Q bleiben...
    Liebe Grüße
    Martina

    AntwortenLöschen