Samstag, 17. Oktober 2015

Rezension: Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert von Lissa Evans

Titel: Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert

Autorin: Lissa Evans

Übersetzerin: Sabine Roth

Verlag: List Hardcover

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3471351175

ISBN-13: 978-3471351178

Preis: 18,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

London 1939: Der zehnjährige Noel wird evakuiert und landet bei der unorthodoxen Vee. Auf sich allein gestellt, ist Vee eine Katastrophe, zusammen mit Noel ist sie ein geniales Team. Mit kühlem Kopf, großem Herz und einer guten Idee schlagen sie sich durch die schwierigen Zeiten.

 

 

 

 Meine Meinung: 

"Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert" ist ein Roman der Autorin Lissa Evans. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Vera Sedge, genannt Vee. Vee ist 36 Jahre alt und ihr Leben besticht durch aneinandergereihte Fettnäpfen und selbstverursachte Dramen. Als eines Tages der zehnjährige Noel in ihr Leben tritt verändert sich aber einiges, denn Noah bringt Vee auf eine wirklich tolle Idee. Für sein Alter sehr weit und ein bisschen altklug, sowie sehr begabt, ist Noel aber erst derjenige, der die Idee zu einem wahren Geldsegen macht. Die beiden werden enge Freunde und sind ein wunderbares Team. Die zwei entdecken jeder für sich und doch zusammen, wo man sich überall zuhause und geborgen fühlen kann ...

 

Bei diesem schönen Buch hat mich sogleich der interessante Klappentext angesprochen, denn ich habe ein absolutes Faible für Geschichte um Freundschaften zwischen ganz verschiedenen Menschen und was diese Zusammentreffen für die Personen bewirken können. Der Schreibstil von Lissa Evans hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und es enthält neben Witz auch eine gute Portion Tiefgründigkeit. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, wobei es niemals kitschig wird. 

 

Die Charaktere in dieser Geschichte sind wunderbar ausgearbeitet und sie haben jeder etwas besonderes, sodass diese Figuren nicht nur sehr sympathisch sind und man sie gerne haben muss, sondern sie zusätzlich auch noch im Gedächtnis bleiben. Diese Freundschaft zwischen den Protagonisten ist bewegend, einfallsreich und gefühlvoll und sie zeigt, dass es egal ist wer man ist, beziehungsweise, dass man nicht mal dasselbe Alter haben muss, um sich bei einem Menschen und mit seiner Freundschaft zuhause fühlen zu können. Beide Protagonisten machen eine Entwicklung durch und es hat mir sehr gefallen sie dabei zu begleiten!

 

"Miss Vee oder wie man die Welt buchstabiert" ist ein warmherziger, manchmal lustiger, manchmal tiefgründiger Roman über eine besondere Freundschaft, zwischen zwei ganz besonderen Menschen, der mich berührt und zudem gut unterhalten hat!

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen