Samstag, 3. Oktober 2015

Rezension: Italienische Nächte von Katherine Webb

Titel: Italienische Nächte

Autorin: Katherine Webb

Übersetzerin: Katharina Volk

Verlag: Diana

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3453291735

ISBN-13: 978-3453291737

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Sommer in Italien. Ein Moment, in dem sie Liebe findet – für immer und doch vergänglich
Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta, und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden … 

 

 

 

Meine Meinung: 

"Italienische Nächte" ist ein Roman der Autorin Katherine Webb. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Clare Kingsley. Clare ist gemeinsam mit ihrem Stiefsohn von England nach Süditalien gereist, um ihren Ehemann Boyd zu besuchen, der in Apulien als Architekt arbeitet. Leider muss Clare schnell feststellen, dass das raue Leben nicht nur an den neuen Herausforderungen und der Hitze liegt, sondern auch an der Verschlossenheit ihres Mannes.

 

Clare beginnt zu erahnen, dass Boyd's Schweigen mit seinem Auftraggeber Leandro Cardetta zusammenhängt, und als Leandro's Neffe Ettore schwer verletzt in das Haus der Cardetta's gebracht wird, geraten auch Clare's Gefühle durcheinander. Außerhalb des Hauses spitzt sich die Situation mehr und mehr zu. Und Ettore und Clare müssen sich fragen, welchen Preis sie für ihre Liebe bereit sind zu zahlen...

 

Der Schreibstil von Katherine Webb hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und sie bringt einem als Leser/Leserin, das Leben in Süditalien wirklich nahe. Ich hatte beim Lesen eine richtig schöne Vorstellung von der Umgebung, den Menschen etc. Leider ist mir bald aufgefallen, dass in dieser Geschichte häufiger unerwartete Längen im Geschehen auftauchen, was für mich den Lesefluss schon ein bisschen gestört hat. 

 

Zudem hatte ich ein Problem damit, dass mir einfach die angedeutete Spannung bei den Geschehnissen gefehlt hat. Die Liebesgeschichte zwischen Clare und Ettore ist nett geschrieben, aber als besonders herausragend habe ich sie leider nicht empfunden. Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und wirkten authentisch auf mich. 


"Italienische Nächte" ist ein schöner Roman, der mich leider aufgrund von zuvielen langatmigen Passagen nicht komplett überzeugen konnte!

 

 

 

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