Mittwoch, 9. September 2015

Rezension: In der Schusslinie von Torkil Damhaug

Titel: In der Schusslinie

Autor: Torkil Damhaug

Übersetzer: Knut Krüger

Verlag: Knaur Taschenbuch

Seitenzahl: 496

ISBN-10: 3426516152

ISBN-13: 978-3426516157

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

In das Osloer Universitätskrankenhaus wird ein schwer verletzter Mann eingeliefert, der offenbar Opfer eines Überfalls geworden ist. Kurz darauf findet man ihn tot im Keller - mit durchgeschnittener Kehle. Die Pathologin Jennifer Platerud untersucht die Leiche und bemerkt, dass der Schnitt äußerst professionell durchgeführt wurde. Es stellt sich heraus, dass ihr eigener Sohn, ein hochintelligenter Medizinstudent, den Mann aus Eifersucht verprügelt hatte. Aber ist er auch der Mörder?

 

 

 

Meine Meinung: 

"In der Schusslinie" ist ein Buch des Autoren Torkil Damhaug. Ich muss sagen, ich hatte bisher noch nichts von dem Autoren gelesen, was ich aber nach dieser spannenden Lektüre auf jeden Fall noch nachholen werde. Bei dieser Geschichte hat mich der Klappentext gleich neugierig gemacht, denn ich finde er verspricht viel Spannung und persönliche, psyvchologische Verstrickungen. Aber nun zum Inhalt. 

 

Als ein verprügelter Mann in die Notaufnahme des Osloer Universitätskrankenhaus eingeliefert wird, soll der Krankenträger Arash ihn auf die chirurgische Station bringen. Kurze Zeit später gerät der Patient in Panik und ist wenige Minuten später wie vom Erdboden verschluckt. Auf seiner Suche nach dem Mann läuft Arash das gesamte Krankenhaus ab und stößt schließlich im Keller auf die Leiche des Patienten - dem Mann wurde die Kehle duchgeschnitten. Jennifer Platerud bekommt den Fall zugewiesen und übernimmt die Obduktion des Toten. Was sie nicht ahnen kann, ist, dass ihr Sohn und seine Freundin Katja in die Ereignisse verstrickt sind. Als einige Zeit später weitere Tote mit derselben Todesursache auftauchen ist Schnelligkeit in den Ermittlungen gefragt. Welche Rolle spielt Arash bei den Geschehnissen? Und ist Jennifer's Sohn wirklich ein Mörder?


Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr leicht gefallen. Torkil Damhaug schreibt flüssig und spannend, sodass ich das Buch sehr selten aus der Hand gelegt habe. In der Geschichte gibt es viele Charaktere, aber es war kein Problem diese zu behalten und ihnen ihre Positionen zuzuordnen. Besonders gelungen fand ich die unterschiedlichen Handlungs- und Erzählstränge. Diese führten dazu, dass die Spannung immer weiter anstieg und ich immer wieder am schwanken war, was nun genau die Auslöser für die Taten gewesen seien könnten. 


Zu Beginn der Geschichte war es mir ein bisschen zuviel, was aus dem Privatleben der Charaktere berichtet wurde, besonders aus Sigurt's Sicht, aber das wurde schon nach wenigen Kapiteln besser und der Autor wandte sich spannenderen Themen zu. Der einzige kleine Minuspunkt war für mich der Schluss des Buchs. In dem aufregenden Finale führt der Autor zwar alle Erzählsstränge logisch und verständlich zusammen, aber die Auflösung schien mir persönlich ein wenig zu konstruiert und vorallem zu unglaubwürdig, was mir Probleme bereitete. Gerne hätte ich die volle Punktzahl gegeben, aber das Ende wurde meinen Erwartungen nicht gerecht.


"In der Schusslinie" ist eine spannende und actiongeladene Geschichte, die mich durch verschiedene Erzählstränge und grandiose, vielschichtige Inhalte fast komplett überzeugen konnte!

 

 

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