Donnerstag, 3. September 2015

Rezension: Griechischer Abschied von Stella Bettermann

 

Titel: Griechischer Abschied

Autorin: Stella  Bettermann

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 368

ISBN-10: 3548286542

ISBN-13: 978-3548286549

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die griechische Agais - für andere eine Traumurlaubsinsel, für Nick Zakos ein rotes Tuch. Seit sein Vater damals die Familie verließ, hat der Münchener Hauptkommissar seinen griechischen Wurzeln abgeschworen. Doch als eine bayerische Politikergattin auf einer Dodekanes - Insel tot aufgefunden wird, ist seine Expertise gefragt, und er muss widerwillig in die Heimat. Überraschend entflammt Nicks griechische Seele - nicht zuletzt wegen der attraktiven Inselpolizistin Fani. Inmitten pittoresker Olivenhaine und uriger Tavernen nähert er sich dem verzwickten Fall auf seine ganz eigene hellenische Weise...

 

 

Meine Meinung:

"Griechischer Abschied" ist ein Krimi der Autorin Stella Bettermann. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Nick Zakos. Nick ist Hauptkommissar in München und stammt ursprünglich aus Griechenland. Nicks Vater hat die Familie verlassen, als Nick selbst noch ein Kind war und seitdem hat der Protagonist seinen Wurzeln und Griechenland im allgemeinen abgeschworen.

 

 Als jedoch die Frau eines ranghohen Politikers auf der Dodekanes - Insel tot aufgefunden wird, bleibt Nick keine andere Wahl als den Kollegen dort zu helfen. Den Urlaub mit seiner Freundin Sarah muss Nick deshalb leider absagen, aber Sarah kommt spontan mit ihm nach Griechenland, nichtsahnend was sie beide dort letztendlich erwarten wird...

 

Nick hat mir als Protagonist ziemlich gut gefallen, aber auch die anderen Charaktere wirkten glaubhaft und sympathisch auf mich. Die Geschichte ist leider nicht ganz so spannend, wie ich sie mir erhofft hatte. Der Spannungsbogen hat sehr lange gebraucht, um überhaupt anzusteigen und dann ist dieser, meiner Meinung nach, aus sehr schnell wieder abgefallen. 

 

Der Schreibstil der Autorin Stella Bettermann hat mir hingegen sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und ich konnte mir alle Dinge, Orte etc wirklich sehr gut vorstellen. Für mich was das ein perfektes Kopfkino, mit einer schönen griechischen Kulisse.  

 

Alles in allem, kann ich sagen, dass mir dieses Debüt gut gefallen hat. Es gab, in meinen Augen zwar noch einige Dinge, die steigerungsfähig sind, aber die Geschichte hat mir Freude bereitet und auch einiges an Potenzial versprochen!

 

 

 

 

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