Donnerstag, 24. September 2015

Rezension: Das Herz der Harpyie von Rebekka Pax

 

Titel: Das Herz der Harpyie

Autorin: Rebekka Pax

Verlag: Carlsen

Seitenzahl: 400

ISBN-10: 3551313628

ISBN-13: 978-3551313621

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Tagsüber ist Milena ein ganz normales Mädchen. Doch in der Nacht verwandelt sie sich in einen riesigen Raubvogel und bringt als Harpyie die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt. Noch nie hat sie eingegriffen, noch niemals einen Tod verhindert, denn sie weiß instinktiv, die Strafe wäre fürchterlich... Doch dann rettet sie dem geheimnisvollen John das Leben und zieht damit den grausamen Zorn der Götter auf sich.

 

 

 

Meine Meinung: 

"Das Herz der Harpyie" ist ein Buch der Autorin Rebekka Pax. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Milena. Milena ist siebzehn Jahre alt und arbeitet tagsüber als Praktikantin auf einer Vogelstation. Im Schlaf hingegen zieht Milena selbst als Raubvogel durch die Lüfte, nur muss sie am Ende jedes Traumes beobachten, wie ein Mensch stirbt. Der Grund dafür ist einfach - Milena ist ein Harpyie und ihre Aufgabe ist es die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt zu bringen. Als sie dem mysteriösen John begegnet gelingt es ihr nicht seine Seele zu nehmen, stattdessen nimmt sie eine andere. Doch Milena ist es verboten etwas am Tod dieser Menschen zu ändern, sodass sie mit ihrer Handlung nun den Zorn der Götter auf sich gezogen hat...

 

Der Schreibstil von Rebekka Pax hat mir den Einstieg ist das Buch sehr leicht gemacht. Sie schreibt leicht verständlich und bildhaft, und es macht Spaß die Geschichte um Milena zu lesen. Der Autorin ist es gut gelungen, die griechische Mythologie in das heutige Deutschland als Handlungsort einzubinden. Zudem konnte ich noch einiges über altgriechische Mythen und Sagen erfahren, ohne das es zu überladen oder gar lehrstundenmäßig gewirkt hätte.

 

 Der Inhalt hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht und ein bisschen mehr Emotionen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, aber herausragend fand ich leider keinen von ihnen. Das Zusammenspiel hingegen fand ich interessant und spannend. Die Erzählperspektiven sind jeweils bei Milena und John und sie erzählen im Wechsel, sodass man über die Gefühle der beiden viel erfährt und auch ihr Handeln besser nachvollziehen kann. 

 

"Das Herz der Harpyie" ist eine spannende Jugend-Fantasy- Geschichte die mit guten Charakteren und einer interessanten Einflechtung der griechischen Mythologie bei mir punkten konnte!

 

  

 

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