Samstag, 8. August 2015

Rezension: Ich finde dich von Harlan Coben

 

Titel: Ich finde dich

Autor: Harlan Coben 

Übersetzer: Gunnar Kwisinski

Verlag: Goldmann

Seitenzahl: 448

ISBN: 978-3-442-48258-0

Preis: 9,99 Euro 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fisher war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach Natalie. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …

Quelle: Goldmann 

 

Meine Meinung: 

"Ich finde dich" ist ein Thriller des Autors Harlan Coben. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Jake Fisher. Jake ist Professor an einem College, als er in einem Refugium auf die Künstlerin Natalie Avery trifft. Die beiden verlieben sich schnell und heftig, doch noch während des Aufenthalts im Refugium wendet sich Natalie plötzlich von ihm ab und heiratet Todd, wobei sie Jake das Versprechen abnimmt sie in Zukunft nicht zu suchen. Sechs Jahre später liest Jake eines Tages die Todesanzeige von Todd und beschließt die Beerdigung zu besuchen, um Natalie sein Beileid auszudrücken und vielleicht Fragen für sich zu klären. Doch die Frau auf die er an Todd's Grab trifft ist gar nicht Natalie und so beschließt er sich auf die Suche nach ihr zu machen und nach Antworten...


Der Schreibstil von Harlan Coben hat mir sehr gut gefallen und auch der Aufbau der Story war wirklich spannend gestaltet. Manchmal war es ein bisschen überzogen, besonders das Ende fand ich ein bisschen too much, aber der Rest des Thriller hat mich wirklich gefesselt. Die Charaktere, allen voran Protagonist Jake Fisher, haben mir sehr gut gefallen. Das mag vorallem daran gelegen haben, dass Herr Coben ihm einen wirklich guten Humor, einigen Sarkasmus und viel Ironie mitgegeben hat. Ich habe wirklich immer wieder grinsen müssen, was eine tolle Abwechslung in Kombination mit der spannenden Handlung war. 


Ich habe zwar am Anfang so meine Vermutungen gehabt, was wirklich passiert seien könnte, aber der Autor hat meine Ahnungen auch ab und an wieder ins Wanken gebracht, sodass ich mir nicht mehr ganz so sicher war. Die Liebesgeschichte, beziehungsweise, die häufigen Liebesbekundungen von Jake haben mich manches Mal ein bisschen genervt, da hätte es mich nicht gestört, wenn ich davon weniger gelesen hätte.


Alles in allem ist "Ich finde dich" ein spannender Thriller, mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern, die aber das Gesamtbild nur ein wenig schmälern. 



 

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