Montag, 20. Juli 2015

Rezension: Ostfriesenfeuer von Klaus - Peter Wolf

Titel: Ostfriesenfeuer

 

Autor: Klaus - Peter Wolf

Verlag: Fischer

Seitenzahl: 528

ISBN-10: 3596190436

ISBN-13: 978-3596190430

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Das traditionelle Osterfeuer fiel in diesem Jahr etwas anders aus als sonst. Denn aus den verkohlten Resten ragten am nächsten Morgen menschliche Knochenreste. Als eine weitere Leiche auf einem Spielplatz gefunden wird, ahnt Ann Kathrin Klaasen, dass dieser Mörder nicht einfach nur tötet. Er inszeniert seine Morde regelrecht und will die Welt daran teilhaben lassen. Wer ist der Nächste?

 


Meine Meinung:

"Ostfriesenfeuer" ist der achte Band der "Ostfriesen"- Reihe des Autors Klaus - Peter Wolf. In diesem Buch geht es um die Suche nach einem Mörder, der die Aufmerksamkeit sucht. Nach einem feucht-fröhlichen Abend am Osterfeuer wacht Rupert, Wellers und Klaasens Kollege am Morgen auf und entdeckt in der Asche menschliche Knochenreste. Die Leiche ist gerade identifiziert, da beschäftigt das Team um Ann Kathrin Klaasen ein weiterer Mord auf Norderney. Zudem ereignet sich in Aurich ein schwerer Unfall, der alle erschüttert. Ann Kathrin vermutet einen Zusammenhang zwischen den Tötungen und einem lange zurückliegenden Suizid, aber keiner will ihren Vermutungen so recht Glauben schenken. Als sich die Ereignisse überschlagen und auch brutal in ihr Privatleben eingedrungen wird kommt Klaasen dem Mörder endlich näher..

 

Der Schreibstil hat mir auch in diesem Krimi von Klaus - Peter Wolf gut gefallen. Er vermischt die Ermittlungen immer mit ein bisschen Lokalkolorit und man kann sich die Umgebung dadurch sehr gut vorstellen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man findet den Einstieg in diesen Krimi auch ohne die vorigen Bände gelesen zu haben. Trotzdem möchte ich die Reihe noch von Anfang an lesen, denn einiges aus dem Privatleben der Ermittler und vorhergehende Handlungen sind bestimmt hilfreich um die nachfolgenden Reaktionen nachvollziehen zu können. Der Humor kommt auch in diesem Band nicht zu kurz, was vorwiegend an dem Charakter Rupert liegt, über den man einfach schmunzeln muss. 

 

Der Kriminalfall an sich war mir leider manchmal ein bisschen zu lang gezogen und dadurch flachte die Spannung leider zusehends ab, um sich dann aber auch wieder zu steigern. Für mich war das so in Ordnung, aber ein bisschen mehr Spannung hätte mich doch gefreut! Was mir ebenfalls nicht ganz so gut gefallen hat, waren die etwas überzogenen Handlungen bei den Ermittlungen, manches wirkte auf mich sehr unglaubwürdig und ein bisschen zu sehr ins Lächerliche gezogen. 

 

"Ostfriesenfeuer" ist ein solider Krimi, der mir ein wenig zu langatmig und manchmal zu skurill war, der aber einen ansich, spannenden Fall beinhaltet!

 

 


 

 

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