Donnerstag, 2. Juli 2015

Rezension: Mittelgroßes Superglück von Marian Keyes

Titel: Mittelgroßes Superglück

Autorin: Marian Keyes

Übersetzerin: Susanne Höbel

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 608

ISBN-10: 3453267125

ISBN-13: 978-3453267121

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Um ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Die unmittelbare Folge: drei geschrottete Autos. Und es kommt noch schlimmer: Wenig später erkrankt Stella an einem seltenen Syndrom und liegt monatelang komplett gelähmt im Krankenhaus. Aber vielleicht ist doch gutes Karma am Werk? Oder wie kann es sonst sein, dass Stella kurz darauf reich, berühmt und glücklich verliebt ist? Und sogar eine Neiderin hat, die ihr das Leben und ihre neue Liebe stehlen will...

 

Meine Meinung: 

"Mittelgroßes Superglück" ist ein Roman der Autorin Marian Keyes. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Stella Sweeny. Stella ist 37 Jahre alt und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Dublin. Stella führt eigentlich ein recht normales Leben, bis sie eines Tages einen schweren Autounfall hat und danach eine sehr seltene Krankheit bekommt, bei der sie eine komplette Lähmung erleidet und Monate im Krankenhaus verbringen muss.  Nach vielen Wochen in der Klinik und keinerlei Verbesserung entdeckt der Neurologe Mannix Taylor die Möglichkeit, dass sich Stella mithilfe von Augenzwinkern wieder verständigen kann. Einige Monate später geht die Lähmung langsam zurück und Stella versucht sich wieder in ihrem Leben zurechtzufinden. Allerdings ist Stella's Leben danach nicht mehr dasselbe, wie es vor dem Unfall war...

 

Der Schreibstil von Frau Keyes hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, und die Geschehnisse in Stella's Leben und vorallem ihr Umgang damit war interessant und  hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Stella selbst erzählt, was es mir sehr leicht gemacht hat in die Story hineinzufinden. 

 

Die Charaktere in diesem Buch haben mir gut gefallen und besonders die Protagonistin Stella war sehr gut ausgearbeitet. Besonders die Emotionen während Stella's Krankenhausaufenthalt waren toll beschrieben und wirkten überzeugend und realistisch dargestellt. Leider gab es mir in dieser Geschichte auch wenige Längen, die den Lesefluss schon ein bisschen gestört haben und etwas langatmig waren. Manches hätte man, meiner Meinung nach, deutlich kürzer halten können, aber das war auch schon alles, was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist. Ansonsten beinhaltet dieses Buch wirklich eine schöne, kurzweilige Geschichte, die schöne Lesestunden bietet!

 

"Mittelgroßes Superglück" ist eine interessante und kurzweilige Geschichte, die eine ganze Bandbreite an Emotionen bietet und sich sehr gut lesen lässt!

 

  

 

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